Bundesliga: Dennis Wagner gewinnt, Viernheim wird Meister mit 30/30

von Martina Gerdts
26.04.2026 – Die Meisterschaft war dem SC Viernheim sicher, in Runde 15 ging es nur noch um die Ästhetik von 15 Siegen aus 15 Spielen. Dinara und Dennis Wagner hatten eine Gewinnstellung gegen Sven Tica und Lukas Winterberg auf dem Brett. Sie brauchten nur noch einen Punkt. Dinara Wagner verlor wegen eines fehlenden Zuges vor der Zeitkontrolle auf Zeit. Kurz danach gab Winterberg auf, wodurch Dennis Wagner den Teamsieg perfekt machte. Im Abstiegskampf verloren alle Teams, wodurch MSA Zugzwang auf dem vorletzten Platz landete. | Foto: Nils Rohde / ChessBase

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Einzelstatistik Viernheim: 50 Siege, 63 Remis, 8 Niederlagen

Der SC Viernheim gewann auch die letzte Runde der Bundesliga-Saison 2025/26. Damit wird das Team mit 30 von möglichen 30 Mannschaftspunkten deutscher Meister. Während der 15 Spieltage gab es nur acht Niederlagen der Viernheimer bei 120 gespielten Partien. 50 Siege, 63 Remis und 8 Niederlagen führten den SC Viernheim auf Platz 1 mit 30 Mannschaftspunkten und 81,5 Brettpunkten.

1. Platz für den SC Viernheim | Foto: Nils Rohde / ChessBase

Dennis Wagner sorgte in der letzten Runde gegen Lukas Winterberg für den entscheidenden Sieg, der die Meisterschaft mit 30/30 perfekt machte.  

Partie Lukas Winterberg - Dennis Wagner
SC Viernheim SC Heimbach-Weis-Neuwied
3 GM 2715 AZE Shakhriyar Mamedyarov 1 : 0 Leon Livaic CRO 2571 GM 1
4 GM 2693 IND Chithambaram VR. Aravindh ½ : ½ Aram Hakobyan ARM 2631 GM 2
5 GM 2720 IRI Parham Maghsoodloo 0 : 1 Martin Krämer GER 2556 GM 3
7 GM 2736 NED Jorden Van Foreest 1 : 0 Jakub Kosakowski POL 2533 GM 5
8 GM 2658 SRB Alexey Sarana ½ : ½ Jorge Joao Viterbo Ferreira POR 2515 GM 6
11 GM 2628 EGY Dr. Bassem Amin ½ : ½ Stepan Zilka CZE 2512 GM 7
12 GM 2592 GER Dennis Wagner 1 : 0 Lukas Winterberg GER 2408 IM 11
16 IM 2418 GER Dinara Wagner 0 : 1 Sven Tica CRO 2416 IM 12
Sfr. Wolfhagen 4 4 OSG Baden-Baden
1 GM 2621 UKR Andreij Volokitin ½ : ½ Viswanathan Anand IND 2743 GM 4
3 GM 2636 UKR Ruslan Ponomariov ½ : ½ Vincent Keymer GER 2762 GM 7
5 GM 2596 UKR Ihor Samunenkov ½ : ½ Nikita Vitiugov ENG 2667 GM 11
6 GM 2606 UKR Yuri Kuzubov ½ : ½ Rustam Kasimdzhanov UZB 2662 GM 12
7 GM 2611 UKR Volodymyr Onyshchuk ½ : ½ Etienne Bacrot FRA 2631 GM 14
10 GM 2545 UKR Vladimir Baklan ½ : ½ Alexei Shirov ESP 2604 GM 15
15 IM 2504 ISR Eytan Rozen ½ : ½ Alexander Donchenko GER 2642 GM 16
17 IM 2449 GER Vadym Petrovskiy ½ : ½ Bennet Hagner GER 2468 IM 17

Keymer in der Bundesliga-Saison 2025/26: 4 Spiele, 4 Remis | Foto: Nils Rohde / ChessBase

Donchenko beschert Baden-Baden Remis zum zweiten Platz

Im Duell zwischen den Schachfreunden Wolfhagen und der OSG Baden-Baden ging es darum, wer den zweiten Platz in der Tabelle ergattern würde. Am Freitag hatte Wolfhagen die theoretische Chance auf den ersten Platz abgeben müssen, am Samstag musste auch Baden-Baden den Traum auf den ersten Platz aufgeben. Im direkten Kampf um Platz 2 brauchte Baden-Baden nur ein Remis.

Als die letzte Partie zwischen Alexander Donchenko (Baden-Baden) und Eytan Rozen (Wolfhagen) noch gespielt wurde, stand es 3,5:3,5. Alle weiteren Paarungen waren Remis ausgegangen. Rozen brauchte für Wolfhagen einen Sieg. Donchenkos Team brauchte nur ein Remis. Zwischenzeitlich hatte Donchenko noch Siegeschancen, letztendlich endete die Partie aber in einem Remis. 

Beide Könige stehen offen und sind damit zugänglich für die gegnerischen Damen. Donchenko hatte zwar die Möglichkeit, sich einen Bauern zurückzuholen ,z.B. mit 65...Kf7 66.Dxc6 Dxf5 67.Dxb5, dies ändert aber nichts am Ausgang der Partie. Mit dem Remis in der Endstellung kann Donchenko zufrieden sein und sein Team erreicht den zweiten Platz! Mit nur zwei Brettpunkten weniger folgen die Schachfreunde Wolfhagen auf Platz 3. 

Partie Alexander Donchenko - Eytan Rozen

Alexander Donchenko im ChessBase-Interview

Donchenko hatte Spaß während der Sonntagspartie

Platz 2: OSG Baden-Baden | Foto: Reinhard Ahrens

Platz 3: Schachfreunde Wolfhagen | Foto: Reinhard Ahrens

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Niederlagen im Abstiegskampf

Der SC Heimbach-Weis-Neuwied hatte im Abstiegskampf die beste Ausgangslage. Dafür mussten sie gegen den SC Viernheim antreten. Dem Team kam entgegen, dass auch die anderen Mannschaften im Abstiegskampf strauchelten. Die SF Berlin verloren 3:5 gegen den SV Werder Bremen. Der USV TU Dresden verlor 2,5:5,5 gegen den SK Kirchweyhe und MSA Zugzwang verlor 3,5:4,5 gegen den Düsseldorfer SK.

Nach der Ansage der Schachfreunde Wolfhagen, dass sie in der kommenden Saison kein Team in der ersten Liga stellen werden, wird aktuell mit zwei Abstiegsplätzen gerechnet. Abhängig davon, ob noch ein weiterer Verein sein Bundesliga-Team zurückzieht, kann sich die Anzahl der Abstiegsplätze noch ändern.

Schon vor der Runde 15 stand der Abstieg für den USV TU Dresden fest. Nach den Ergebnissen der Runde 15 verfestigt sich dies. Selbst, wenn ein zweiter Verein sein Team zurückziehen würde, befände sich Dresden auf einem Abstiegsplatz.

Am Vortag hatte Dresden gegen Werder Bremen und Berlin gegen Kirchweyhe gewonnen. Diese Ergebnisse gaben zumindest den Berlinern Hoffnung im Abstiegskampf. Nach dem Tausch der Gegner entstand hier kein Trend. Werder Bremen und Kirchweyhe gewannen jeweils in der letzten Runde.

SV Werder Bremen 5 3 SF Berlin
1 GM 2633 ARM Haik M. Martirosyan 1 : 0 Wojciech Moranda POL 2537 GM 1
2 GM 2601 SRB Velimir Ivic ½ : ½ Jacek Tomczak POL 2533 GM 2
4 GM 2611 FRA Laurent Fressinet ½ : ½ Arturs Neiksans LAT 2568 GM 3
6 GM 2617 IND Aditya Mittal 1 : 0 Maxim Vavulin GER 2537 GM 4
9 GM 2556 UKR Zahar Efimenko 0 : 1 Jonasz Baum POL 2447 IM 7
10 GM 2528 NED Lucas van Foreest ½ : ½ Marius Fromm GER 2437 IM 8
13 IM 2446 GER Nikolas Wachinger ½ : ½ Emil Schmidek GER 2448 IM 9
14 IM 2418 GER Spartak Grigorian 1 : 0 Raphael Lagunow GER 2427 IM 10
SK Kirchweyhe USV TU Dresden
1 GM 2654 CRO Ivan Saric 1 : 0 Mateusz Bartel POL 2568 GM 2
2 GM 2619 SRB Alexandr Predke 1 : 0 Roven Vogel GER 2524 GM 3
3 GM 2593 CRO Ante Brkic ½ : ½ Liviu-Dieter Nisipeanu ROU 2582 GM 5
4 GM 2528 SRB Robert Markus ½ : ½ Peter Michalik SVK 2542 GM 6
5 GM 2558 BIH Borki Predojevic ½ : ½ Juraj Druska SVK 2458 GM 7
6 GM 2557 NED Erik Van den Doel ½ : ½ Jens-Uwe Maiwald GER 2419 GM 8
7 GM 2550 CRO Sasa Martinovic ½ : ½ Uwe Bönsch GER 2441 GM 10
8 GM 2516 CRO Hrvoje Stevic 1 : 0 Gernot Gauglitz GER 2373 IM 14
Düsseldorfer SK MSA Zugzwang
1 GM 2655 FID Volodar Murzin ½ : ½ Pavel Eljanov UKR 2682 GM 1
2 GM 2590 MDA Victor Bologan 1 : 0 Leonardo Costa GER 2556 GM 2
4 GM 2588 NED Casper Schoppen ½ : ½ Dominik Horvath AUT 2541 GM 3
5 GM 2532 FID Mikhail Kobalia 0 : 1 Vitaly Kunin GER 2506 GM 4
8 GM 2486 NED Arthur Pijpers ½ : ½ David Shengelia AUT 2489 GM 5
10 GM 2482 NED Robin Swinkels ½ : ½ Valentin Baidetskyi AUT 2483 IM 7
12 GM 2470 FID Andrey Orlov 1 : 0 Gudmundur Kjartansson ISL 2407 GM 9
15 GM 2414 GER Felix Levin ½ : ½ Gerald Hertneck GER 2433 GM 10

Berliner atmen auf

Die SF Berlin hätten den Klassenerhalt gegen Werder Bremen selbst in der Hand gehabt. Mit der Niederlage ging der Blick rüber zur MSA Zugzwang, die sie mit einem Sieg noch einholen konnten. Knapp wurde es noch, letztendlich gewann der Düsseldorfer SK jedoch 4,5:3,5 gegen MSA Zugzwang. Damit kann sich das Münchener Team nicht aus dem Tabellenkeller retten. Mit 7 Mannschaftspunkten stehen sie nach der letzten Runde auf dem vorletzten Platz. Die SF Berlin und der SC Heimbach-Weis-Neuwied halten sich mit 9 Mannschaftspunkten in der Liga. 

In diesen 60 Minuten-Kurs stelle ich Partien vor, die ich als lehrreich empfunden habe, und gebe euch Einblicke und Richtlinien, wie ihr Angriffe kontern könnt!

Die Paarungen im Mittelfeld

Eberle gewinnt für St. Pauli, HSK und Deizisau in Runde 15 ungeschlagen

Beim Mannschaftskampf zwischen dem FC Bayern München und dem FC St. Pauli hatte Aljoscha Feuerstack die Chance auf eine GM-Norm. Die Partie begann mit leichtem Vorteil für Weiß. Doch dann verpasste Feuerstack eine Taktik, die es seinem Gegner ermöglichte, Material zu gewinnen. 

Partie Aljoscha Feuerstack - Pouya Idani

In der letzten Runde punkteten die Spieler des FC Bayern München besonders stark. Der 6,5:1,5-Sieg war ihr bestes Resultat in dieser Saison. Der einzige Spieler, der in dieser Runde beim FCB verlor, war Philip Lindgren. Am Samstag besiegte der Spieler mit einer Elo von 2360 noch Konstantin Peyrer (2519), am Sonntag verlor er dann aber gegen Triona Eberle (2037). Damit brachte Triona Eberle dem FC St. Pauli den einzigen Sieg der letzten Runde. Eberle hatte ihren ersten Bundesliga-Einsatz am Freitag. Am Sonntag hatte sie erst ihren zweiten Einsatz. Außerdem hat sie die geringste Elo von allen eingesetzten Personen in der Bundesliga-Saison 2025/26 und doch schließt sie die Bundesliga-Saison mit einer Gewinnrate von 50% ab (ein Punkt aus zwei Partien).

Partie Philip Lindgren - Triona Eberle
FC Bayern München FC St. Pauli
1 GM 2703 SLO Vladimir Fedoseev ½ : ½ Jonas Bjerre DEN 2623 GM 3
3 GM 2610 ESP Jaime Santos Latasa 1 : 0 Bartosz Socko POL 2584 GM 7
4 GM 2602 IRI Pouya Idani 1 : 0 Aljoscha Feuerstack GER 2454 IM 12
5 GM 2581 ESP Alan Pichot 1 : 0 Benedict Krause GER 2421 IM 13
7 GM 2543 SLO Jan Subelj 1 : 0 Can Ertan TUR 2358 IM 14
9 GM 2559 ESP Alvar Alonso Rosell 1 : 0 Jonah Krause GER 2341 FM 15
10 GM 2538 AUT Felix Blohberger 1 : 0 Frank Sawatzki GER 2333 FM 16
16 IM 2360 SWE Philip Lindgren 0 : 1 Triona Eberle GER 2037 17
SV Deggendorf 3 5 Hamburger SK
2 GM 2616 SRB Aleksandar Indjic 0 : 1 Frederik Svane GER 2640 GM 1
4 GM 2574 IND Diptayan Ghosh ½ : ½ Rasmus Svane GER 2616 GM 3
5 GM 2566 HUN Gleb Dudin ½ : ½ Leon Luke Mendonca IND 2595 GM 4
6 GM 2548 IND Gupta Sankalp ½ : ½ Niclas Huschenbeth GER 2574 GM 5
7 GM 2594 IND Venkataraman Karthik 0 : 1 Luis Engel GER 2594 GM 6
8 GM 2540 BUL Martin Petrov ½ : ½ Gabor Papp HUN 2503 GM 10
9 GM 2534 GER Egor Krivoborodov ½ : ½ Julian Kramer GER 2480 GM 11
11 GM 2424 SRB Aleksander Delchev ½ : ½ Konstantin Peyrer AUT 2519 IM 12
SG Solingen 3 5 Schachfreunde Deizisau
3 GM 2545 NED Max Warmerdam ½ : ½ Matthias Blübaum GER 2695 GM 1
4 GM 2591 NED Erwin L'Ami ½ : ½ Dmitrij Kollars GER 2632 GM 2
5 GM 2581 AUT Markus Ragger ½ : ½ Benjamin Gledura HUN 2624 GM 3
6 GM 2621 NED Loek Van Wely ½ : ½ Daniel Dardha BEL 2596 GM 4
10 IM 2425 GER Alexander Krastev ½ : ½ Gata Kamsky FRA 2601 GM 5
11 GM 2482 GER Alexander Naumann ½ : ½ Tamas Banusz HUN 2596 GM 6
14 IM 2379 GER Jörg Wegerle 0 : 1 Jules Moussard FRA 2598 GM 8
16 IM 2362 GER Markus Schäfer 0 : 1 Ruben Gideon Köllner GER 2506 IM 13

Der Hamburger SK und die Schachfreunde Deizisau gaben in der letzten Runde keine vollen Punkte ab. Der Hamburger SK gewann 5:3 gegen den SV Deggendorf und die Schachfreunde Deizisau gewannen 5:3 gegen die SG Solingen. Frederik Svane erreichte seinen ersten Sieg der Bundesliga-Saison gegen Aleksandar Indjic. In seiner ersten Saison als Stammspieler an Brett 1 erreichte er 6 Punkte in 13 Partien. Luis Engel, der sich nach der DWZ gerade auf Platz 5 der deutschen Spieler befindet (vor Dmitrij Kollars, Niclas Huschenbeth und Rasmus Svane), gewann die zweite Partie des Tages für den Hamburger SK. Er spielte mit Weiß gegen Venkataraman Karthik. Luis Engel erreichte 9 Punkte in 13 Partien und blieb ungeschlagen.

Die Siege für die Schachfreunde Deizisau gegen die SG Solingen brachten Jules Moussard und Ruben Gideon Köllner mit nachhause. Moussard gewann mit Weiß gegen Jörg Wegerle und Köllner gewann mit Schwarz gegen Markus Schäfer. 

Matthias Blübaum hatte auch Gewinnchancen auf dem Brett. Die Partie zwischen Matthias Blübaum und Max Warmerdam zog sich über 120 Züge. Zwischenzeitlich musste die Partie sogar pausiert werden, um den Raum zu wechseln. Von Zug 75 von Schwarz bis Zug 120 spielten sie ein Endspiel mit Turm und Springer gegen Turm. Der letzte Bauer wurde in Zug 75 von Weiß geschlagen. Für 45 Züge versuchte Blübaum dieses Endspiel noch zu gewinnen. Bei diesem Remis kann man ihm keinen fehlenden Kampfgeist vorwerfen. 

Partie Matthias Blübaum vs. Max Warmerdam

Luis Engel im ChessBase-Interview

Arne Kähler interviewt Luis Engel in Berlin

Endtabelle

Mannschaft Sp MP BP BW
1. SC Viernheim 15 30 81½ 358½
2. OSG Baden-Baden 15 23 72 317
3. Sfr. Wolfhagen 15 23 70 317
4. FC Bayern München 15 18 66 302½
5. Schachfreunde Deizisau 15 16 60½ 266½
6. Hamburger SK 15 15 60½ 281½
7. SG Solingen 15 15 60 273
8. SV Werder Bremen 15 15 56½ 247½
9. SK Kirchweyhe 15 14 59 255½
10. Düsseldorfer SK 15 14 58 268½
11. SV Deggendorf 15 13 57½ 266½
12. FC St. Pauli 15 13 54 246
13. SC Heimbach-Weis-Neuwied 15 9 55½ 243½
14. SF Berlin (*) 15 9 52 215½
15. MSA Zugzwang 15 7 52 247
16. USV TU Dresden 15 6 45 214

(*) = Durch die Ankündigung der Schachfreunde Wolfhagen, ihr Team für die Saison 2026/27 zurückzuziehen, halten sich die Schachfreunde Berlin in der 1. Bundesliga. 

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Dinara Wagner im ChessBase-Interview

Arne Kähler interviewt Dinara Wagner in Berlin

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Martina Gerdts studierte portugiesische und spanische Sprachwissenschaft und arbeitet heute als Sprachdozentin und schreibt über Schach und Sprachen. Einmal für ein Turnier in Paris mit Schach angefangen, ist sie heute als Spielerin aber auch durch ihr Engagement neben dem Brett und ihre schreibenden Aktivitäten im Schach aktiv.
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