Die Zeit: Der kleinste Schachklub

15.10.2020 – Die Hamburger Wochenzeitung "Die Zeit" feierte 2016 ihren 70sten Geburtstag. Noch länger - gefühlt - betreut Helmut Pfleger dort die Schachspalte. In der aktuellen Ausgabe stellt der Großmeister und Schach-Publizist den einst kleinsten Schachklub Deutschlands vor. Er existierte in Hamburg und hatte viele prominente Besucher.

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Über viele Jahre nahm die SG Mittelweg an den Mannschaftswettkämpfen in der Hamburger Stadtliga teil. Spiritus Rector des Teams was der schachbegeisterte Hamburger Notar Matthias Bierman-Ratjen. Der Verein hatte in seiner Blütezeit nur 12 Mitglieder und eine Mannschaft, die ihre Heim-Wettkämpfe im Notariat von Biermann-Ratjen am Hamburger Mittelweg bestritt. Zu Biermann-Ratjens Gästen im Laufe der Jahre gehörten einige sehr prominente Schach-Groß-und Weltmeister. In der Anfangszeit der SG Mittelweg spielte dort auch noch Martin Beheim-Schwarzbach mit, unter anderem Autor des legendären "Knaurs Schachbuch" und enger Freund von Bierman-Ratjens Vater.

In seiner jüngsten Schachkolumne stellt Helmut Pflege den einst kleinsten Schachklub Deutschlands vor.

Mehr in der aktuellen Schachspalte in der Zeit...



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Samson2 Samson2 19.10.2020 01:41
@EwillO: Schön, dann ist die Krise beim SKI vorbei. Vor 2-3 Jahren sah das anders aus.
Gs64 Gs64 17.10.2020 04:09
Sicher gibt es kleinere Vereine, das finde ich an dem Artikel weniger interessant.
Allerdings war das Spiellokal einmalig. Vor x- Jahren hatte ich das Vergnügen, am genannten Schreibtisch eine Partie gegen Herrn Biermann-Rathjen zu spielen und auch das „Interieur“ zu genießen. Es ist eine bleibende Erinnerung an meine Schachzeit in Hamburg und einen Hamburger, wie es sie heute kaum noch gibt. Daher vielen Dank für Ihren Verweis auf den Zeit-Artikel.
Josele1 Josele1 17.10.2020 09:26
Man kommt auf solche Ideen, wenn man nichts anderes zu tun hat...

Voll und ganz zur Verfügung

Herr Rodríguez
Grebredna Grebredna 16.10.2020 11:12
Vereine, die den übergeordneten Vereinigungen nur 1 Mitglied melden, haben möglicherweise tatsächlich durchaus mehr Mitglieder. Die Statistiken des DSB haben daher nur geringe Aussagekraft.
EwillO EwillO 16.10.2020 06:40
@Samson2
Wie kommen Sie auf die Idee, das sich der SK International 2010 in der Auflösung befindet. Und wer soll diese Worte in die Welt gesetzt haben. Dem Verein geht es gut und trifft sich jeden Montag um 19 Uhr in der Soldiner Str. 76, zum Training, Quatschen und Spielen. Wahrend der Corona Kriese, treffen wir uns dafür online auf Jitzi meet.
Mit Gruß
Samson2 Samson2 16.10.2020 11:10
Es gibt sicher einige Vereine, die weniger als 12 Mitglieder hatten/haben. In Berlin gibt es aktuell vier Vereine mit weniger Mitgliedern: SK International (11), Gehörlosen SV (10), Anastasias Matt (8) und Schwarzer Springer Schmargendorf (9). Die Gehörlosen sind wohl schon seit Jahrzehnten auf diesem Stand und haben auch mal Mannschaftskämpfe gespielt. Beim SK International machte schon das Wort Auflösung die Runde.
Im Allgemeinen sind solche Vereine schwer überlebensfähig, insbesondere wenn es niemandem im Verein gibt, der sich für den Verein einsetzt.

Im Beitrag vom dem "einst kleinsten Schachklub Deutschlands" zu sprechen, ist sicher falsch. Der kleinste Schachklub Deutschlands hatte übrigens nur 1 Mitglied. Und davon gab es gleich mehrere. Zum Beispiel gab es am 1. Juli 2018 14 Vereine mit nur einem Mitglied, siehe https://www.schachbund.de/groesste-vereine-01-07-2018.html
GiantPanda GiantPanda 16.10.2020 08:50
Auch im Westen gibt es Dorfvereine mit einer Vierermannschaft und wenig Mitgliedern, sicher weniger als 12. Aber mit weniger prominenten Spielern und nicht so einem originellen Spiellokal.
RolfSchroder RolfSchroder 15.10.2020 11:49
Natürlich ist hier mit Deutschland wieder mal und wie immer die Ex-BRD gemeint. In Löbau gibt es den Verein Lok Löbau, der seit vielen Jahren genau 3 Mitglieder hat. Aber das ist ja Dunkeldeutschland ...
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