02.08.2026 – Von fünf Spielern mit einer Elo über 2600 bei den Dortmunder Schachtagen starteten am Samstag nur drei mit einem ganzen Punkt ins Turnier. Matthias Blübaum (2689, Turniersieger des Vorjahres) besiegte Alfred Parvanyan (2200), Rasmus Svane (2618) besiegte Robert Prieb (2196) und Andrew Hong (2604) gewann gegen Junyi Zhang (2191). Dmitrij Kollars (2627) und David Navara (2619) schafften es als Favoriten der ersten Runde nicht über ein Remis hinaus. Kollars spielte gegen Nurali Bolashakov (2199) und David Navara remisierte gegen Mauro Tirelli (2199). | Foto: Turnierveranstalter
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Nicht alle Favoriten konnten am Samstag an der Spitze des A-Opens punkten. Während Matthias Blübaum, Rasmus Svane und Andrew Hong ihrer Favoritenrolle mit einer Elo über 2600 gerecht wurden und gewannen, kamen Dmitrij Kollars und David Navara ins Straucheln und spielten Remis.
An 101 Brettern wurde am Samstagnachmittag die erste Runde des A-Opens der Dortmunder Schachtage gestartet. Am Vormittag hatte bereits das B-Open seinen Auftakt und am Sonntag beginnt das fünfrundige Internationale Frauenturnier zeitgleich mit dem A-Open. In 6 von diesen 101 Partien der ersten Runde gewannen die Spieler mit der niedrigeren Elo und in 19 Partien trennten sich die Kontrahenten mit einer Punkteteilung. In den ersten sechs Runden können die Spieler ein Bye nehmen, das ihnen einen halben Punkt beschert. Diese Möglichkeit nahmen fünf Personen wahr.
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Unter den 16 Großmeistern des Teilnehmerfeldes gibt es fünf Großmeister mit einer Elo über 2600, die dadurch im Spotlight des Turniers stehen. Matthias Blübaum war nach seinem Turniereinsatz in Biel nach Dresden gereist, um bei der deutschen Meisterschaft zuzuschauen. Nun sitzt er auch wieder selbst am Brett. Rasmus Svane und Dmitrij Kollars hatten nach dem Schachgipfel kaum eine Pause und spielen in Dortmund direkt wieder. David Navara hatte das Chess960-Turnier im Rahmen des Schachgipfels gewonnen. Der fünfte Großmeister mit einer Elo über 2600 ist Andrew Hong in Dortmund. Christian Glöckler (2519) gewann in Biel das Masters Open und ist nun auch in Dortmund mit von der Partie. Er spielte in der ersten Runde Remis gegen Batbaatar Baatar (2168), ein FM aus der Mongolei. Durch seinen Turniersieg im Bieler Open hatte Glöckler gerade seine erste GM-Norm erreicht.
Die Turnierveranstalter schreiben in ihrem Bericht zur ersten Runde, dass es keine leichten Aufgaben in diesem Turnier geben wird und genau das spiegeln auch die Ergebnisse der ersten Runde wieder. Von den Spielern der Top 5 der Startrangliste spielte Dmitrij Kollars (2627) Remis gegen Nurali Bolashakov (2199) und David Navara (2619) gegen Mauro Tirelli (2199). Die beiden deutschen Nationalspieler Matthias Blübaum (2689) und Rasmus Svane (2618) wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Blübaum besiegte Alfred Parvanyan (2200) und Rasmus Svane punktete gegen Robert Prieb (2195).
Tschechiens Nummer 2 in Dortmund: David Navara | Foto: Turnierveranstalter
Alfred Parvanyan 0 - 1 Matthias Blübaum
Hätte Blübaum in dieser Stellung direkt mit gxh4 begonnen, hätte Weiß geringere Chancen auf eine spielbare Position gehabt. Nach dieser Stellung ging es in der Partie für Parvanyan nur noch bergab.
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Nach der ersten Runde befindet sich Gerhard Nolte auf dem ersten Platz, weil die variable Buchholzwertung das Buchholz-Defizit durch den Spielfrei-Punkt ausgleicht. Dieser Effekt wird durch die kommenden Runden verringert, so dass dies keine Auswirkungen auf die Tabellenspitze im Laufe des Turnieres haben sollte.
Partien
Ausblick auf Runde 2
Als Sieger des A-Opens im Vorjahr, als stärkster Spieler des Feldes und zweitbester Spieler Deutschlands nimmt Matthias Blübaum eine ganz besondere Favoritenrolle in diesem Turnier ein. In der zweiten Runde ist sein Gegner Romouald Mainka (2323).
In Runde 2 spielt ChessBase-Kollege Bahne Fuhrmann (2282) an Brett 5. Er gewann in der ersten Runde gegen Eryk Ejsymont (2022). In der zweiten Runde spielt er mit Weiß gegen Kacper Piorun (2519).
Am Sonntag beginnt auch das Internationale Frauenturnier. Dort treten Dinara Wagner, Song Yuxin, Natalia Buksa und Klaudia Kulon gegeneinander an. In der ersten Runde spielt Dinara Wagner mit Weiß gegen Klaudia Kulon und Natalia Buksa gegen Song Yuxin.
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Martina GerdtsMartina Gerdts studierte portugiesische und spanische Sprachwissenschaft und arbeitet heute als Sprachdozentin und schreibt über Schach und Sprachen. Einmal für ein Turnier in Paris mit Schach angefangen, ist sie heute als Spielerin aber auch durch ihr Engagement neben dem Brett und ihre schreibenden Aktivitäten im Schach aktiv.
02.08.2026 – Während Matthias Blübaum, Rasmus Svane und Andrew Hong von den fünf Spielern der Dortmunder Schachtage mit einer Elo über 2600 in der ersten Runde punkteten, erzielten Dmitrij Kollars und David Navara jeweils nur ein Remis. In Runde 2 haben sie die Möglichkeit wieder aufzuholen. Zeitgleich mit dem A-Open beginnt am Sonntag auch das Internationale Frauenturnier. Dinara Wagner spielt gegen Klaudia Kulon und Natalia Buksa gegen Song Yuxin. | Foto: Dortmunder Schachtage | Live mit Kommentar ab ca. 15:15 Uhr
31.03.2026 – Matthias Blübaum ist der erste deutsche Kandidat seit Robert Hübner im Jahr 2026. Der 28-Jährige hat die Chance, sich für das Finale der Weltmeisterschaft gegen Titelverteidiger Dommaraju Gukesh aus Indien zu qualifizieren. Das ist Grund genug, sein Ergebnis schnell auf unserer Seite bekanntzugeben. Ein ausführlicher Rundenbericht erscheint wie üblich in Kürze – mit Bildern, Statistiken und ausführlichen Analysen ... | Titelfoto: Matthias Blübaum gegen Andrey Esipenko | Fotos: FIDE / Yoav Nis
‘Neue Ideen im Najdorf-Sizilianer – ein Power Play 18 Update’ ergänzt Daniel Kings beliebte DVD ‘Sizilianisch Najdorf – ein Schwarzrepertoire’, die letztes Jahr erschienen ist. Eine so dynamische und beliebte Eröffnung wie der Najdorf-Sizilianer entwickelt sich die ganze Zeit weiter. Auf diesem Download aktualisiert Daniel King Varianten, die er auf seiner DVD vorgestellt hat und beantwortet Leserfragen nach Varianten, die nicht Teil des ursprünglichen Repertoires waren. Dies sind die auf dem Update untersuchten Varianten:
• 1. e4 c5 2. Sf3 d6 3. d4 cxd4 4. Sxd4 Sf6 5. Sc3 a6 6. h3 e5 7. Sde2
• 5….a6 6. Lc4 in Verbindung mit dem Englischen Angriff (Le3, f3 etc.)
• 5…a6 6. Le3, die Variante mit …a5
• 5…a6 6 Le2 und 9 Te1
• 5 f3 (anstelle von 5 Sc3)
Es ist nicht notwendig, die ursprüngliche Najdorf-DVD zu kennen, um die hier untersuchten Varianten zu verstehen – aber es hilft, da diese Varianten Teil eines umfassenden Repertoires bilden.
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Videos: Felix Blohberger präsentiert die Überraschungswaffe 4...a6 im Vierspringerspiel. Mihail Marin untersucht Englisch mit 1.c4 e5 2.g3 g6 3.d4 exd4 4.Dxd4 Sf6 5.Lg2 Sc6. Dazu gibt es die „Wundertüte“ mit 37 Analysen von Berg, Radjabov u.a.
Petroff oder auch Russisch genannt ist bekannt für ihre Solidität und strategische Vollkommenheit und war ein Grundpfeiler im Repertoire von Elite-Großmeistern wie Fabiano Caruana und Ian Nepomnjaschtschi bei Ihren Teilnahmen an Kandidatenturnieren.
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