03.08.2026 – Am Sonntag fiel der Startschuss für das Internationale Frauenturnier. Die deutsche Teilnehmerin Dinara Wagner startete mit einem Remis gegen Klaudia Kulon in das vierköpfige Doppelrundenturnier. Die zweite Partie konnte Nataliya Buksa gegen Song Yuxin für sich entscheiden. Im A-Open kam es bereits in Runde 2 zu einem Großmeisterduell am ersten Brett: Titelverteidiger Matthias Blübaum schlug den Dortmunder Stammgast Romuald Mainka. Die meisten Favoriten konnten sich durchsetzen. | Fotos: Turnierveranstalter | Titelfoto: Norbert Schilff, Bürgermeister der Stadt Dortmund, eröffnete am zweiten Turniertag der Sparkassen Chess Trophy das Internationale Frauenturnier der diesjährigen Schachtage für Dinara Wagner mit 1.d4.
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Internationales Frauenturnier: Natalia Buksa glänzt zum Auftakt
Nur wenige Tage nach dem Ende des für Dinara Wagner nicht zufriedenstellenden Schachgipfels startete die deutsche Spitzenspielerin in das Internationale Dortmunder Frauenturnier. Im vergangenen Jahr wurde sie Dritte hinter Miaoyi Lu und Elisabeth Pähtz. In diesem Jahr startete sie mit einem Remis gegen Klaudia Kulon, die polnische Nummer 2 und Nummer 50 der Weltrangliste.
Klaudia Kulon sagte nach der grünfeldindisch eröffneten Partie: „Ich habe mir für das Turnier vorgenommen, deutlich solider zu werden. Eigentlich bin ich eine sehr aggressive Spielerin, und möchte das verbessern. Das ist heute sehr gut gelungen.“
Der Kurs zeigt klare Figurenaufstellungen, zentrale Schlüsselfelder und typische Mittelspielpläne. Mit vielen Beispielen und einem Übungsteil lernen Sie, systematisch Druck aufzubauen – für ein modernes Repertoire gegen Sizilianisch auf Turnierniveau. In der Strategieschule 8 steht der Offene Sizilianer im Mittelpunkt – eine der wichtigsten und dynamischsten Eröffnungen im modernen Schach. Statt Varianten bis ins letzte Detail auswendig zu lernen, vermittelt dieser Kurs einen praxisnahen Zugang: Hauptvarianten spielen, die dahinterliegenden Ideen verstehen und mit gesundem Selbstvertrauen ans Brett gehen. Ziel ist es, strategisches Verständnis und taktische Schlagkraft zu entwickeln, nicht bloß Theorie zu reproduzieren.
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Nataliya Buksa bei ihrem sehenswerten Angriffssieg in Runde 1 gegen Song Yuxin. | Foto: Turnierveranstalter
Aggressives Spiel bevorzugt auch die Ukrainerin Nataliya Buksa. Sie spielte eine mit der Scheveninger Variante begonnene Partie souverän auf Sieg. Die chinesische Nationalspielerin überraschte mit dem frühen Damenausflug 9…Da5. Das Konzept erwies sich jedoch als Boomerang. Mit allen Figuren auf dem Brett stand Song sehr passiv. Buksa nutzte die Gelegenheit, rochierte lang, entwickelte einen Angriff mit allen Figuren und gewann somit sehenswert.
Die führende Spielerin nach der ersten Runde wird morgen nochmal Weiß haben, dann gegen Klaudia Kulon.
Im Schach führt kein Weg an sauberem Rechnen vorbei. Deshalb ist das verbessern der Fähigkeit sich Varianten im Kopf vorzustellen oder taktische Motive und Muster wiederzuerkennen unerlässlich. Lernen sie zudem ortgeschrittene Techniken wie das hin- und h Varianten berechnen ist die wichtigste Fähigkeit im Schach. Alle strategischen Ideen die Sie in einer Partie haben, bauen auf einer korrekten Variantenberechnung auf. Deshalb sollten alle Schachspieler sich fortlaufend mit den wichtigsten Techniken und taktischen Mustern auseinandersetzten. Das Ziel dieses Kurses ist es Ihnen die Werkzeuge und Konzepte zum präzisen Rechnen an die Hand zu geben und darüber hinaus Ideen, wie Sie lange nach dem letzten Video dieses Kurses weiterüben können.
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Im A-Open kam es bereits zum Großmeisterduell am ersten Brett: Turnierfavorit Matthias Blübaum traf auf einen weiteren Dortmunder Stammgast: Romuald Mainka, in der Region lebend, forderte ihn mit den schwarzen Steinen heraus. Doch bereits in der Eröffnung zeigte sich Blübaum zielstrebiger, und Mainka verblieb im Mittelspiel mit einem schwachen Bauern auf d4, sowie einem gehörigen Zeitnachteil auf der Uhr. So sammelte der Nationalspieler den Bauern ein und gewann die Partie.
Großmeister unter sich am Spitzenbrett. | Foto: Turnierveranstalter
Am zweiten Brett konnte GM Rasmus Svane nach und nach Fortschritte gegen Nikash Vemparala (USA) machen und die Partie gewinnen. Hier seine Analyse der Partie:
Rasmus Svane kommentiert seinen Sieg in Runde 2. | Video: Dortmund Chess Channel
Nach den Zügen 1.e4 c5 2.Sf3 werden alle schwarzen Antworten behandelt. Rossolimo, Moskauer Variante (nach 2...d6 & Sc6) und alle Nebenvarianten! Sie möchten prinzipiell um Eröffnungsvorteil kämpfen, sind es aber leid, tonnenweise forcierte Varianten auswendig zu lernen, nur um am Ende festzustellen, dass sie zum Ausgleich führen, falls der Gegner seine Hausaufgaben ebenfalls erledigt hat?
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An Brett 4 kam der Dortmunder Internationale Meister Dr. Christian Scholz gegen GM Elham Amar (NOR) ordentlich unter die Räder. Ein starker Start mit zwei Siegen von Openspezialist Amar. Weitere Mitfavoriten auf den Turniersieg mit GM Andrew Hong (USA) und GM Kacper Piorun (POL) konnten ebenfalls ihren zweiten Punkt einfahren. Die prominentesten Ausrutscher der Runde waren die Punkteteilungen von IM Konstantin Peyrer (AUS/2492) gegen FM Sidney Panjer (D/2313), GM Victor Mikhalevski (ISR/2478) gegen FM Zhong Kangmin (CHN/2313), der in Runde 3 auf das deutsche Ausnahmetalent Christian Glöckler (bislang 1,5 Punkte) trifft, und dem Dortmund-Sieger von 2024 IM Nico Zwirs (NL/2438) gegen FM Gabriel Sam (USA/2265).
In diesem aufschlussreichen Videokurs gibt Großmeister David Navara praktische Tipps, wann man in einer Stellung Varianten berechnen sollte – und, was ebenso wichtig ist, wann man es nicht tun sollte. In diesem aufschlussreichen Videokurs gibt Großmeister David Navara praktische Tipps, wann man in einer Stellung Varianten berechnen sollte – und, was ebenso wichtig ist, wann man es nicht tun sollte.
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In diesem neuen Kurs bündeln Karsten Müller und Leon Mendonca ihr Wissen, um das zu vermitteln, worauf es im Endspiel wirklich ankommt: 10 essenzielle Regeln, die jeder Schachspieler kennen muss. In diesem kraftvollen neuen Kurs bündeln Endspiel-Experte Karsten Müller und Nachwuchsstar Leon Mendonca ihr Wissen, um das zu vermitteln, worauf es im Endspiel wirklich ankommt: 10 essenzielle Regeln, die jeder Schachspieler kennen muss.
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Stefan LiebigStefan Liebig, geboren 1974, ist Journalist und Mitinhaber einer Marketingagentur. Er lebt heute in Barterode bei Göttingen. Im Alter von fünf Jahren machten ihn seltsame Figuren im Regal der Nachbarn neugierig. Seitdem hat ihn das Schachspiel fest in seinen Bann gezogen. Höhenflüge in die NRW-Jugendliga mit seinem Heimatverein SV Bad Laasphe und einige Einsätze in der Zweitligamannschaft von Tempo Göttingen waren Highlights für den ehemaligen Jugendsüdwestfalenmeister.
02.08.2026 – Von fünf Spielern mit einer Elo über 2600 bei den Dortmunder Schachtagen starteten am Samstag nur drei mit einem ganzen Punkt ins Turnier. Matthias Blübaum (2689, Turniersieger des Vorjahres) besiegte Alfred Parvanyan (2200), Rasmus Svane (2618) besiegte Robert Prieb (2196) und Andrew Hong (2604) gewann gegen Junyi Zhang (2191). Dmitrij Kollars (2627) und David Navara (2619) schafften es als Favoriten der ersten Runde nicht über ein Remis hinaus. Kollars spielte gegen Nurali Bolashakov (2199) und David Navara remisierte gegen Mauro Tirelli (2199). | Foto: Turnierveranstalter
– In der letzten Runde der Sparkassen Chess Trophy treffen Tabellenführer Elham Amar (7 aus 8) aus Norwegen und der Zweitplatzierte Surya Shekhar Ganguly (6,5 aus 8) aus Indien aufeinander. Sumiya Chinguun (6,5 Punkte) hat auch noch Chancen auf einen Turniersieg. Matthias Blübaum (5,5 Punkte) spielt in der letzten Runde gegen die bestplatzierte Frau Bat-Erdene Mungunzul (6 Punkte). Neben Mungunzul kämpfen auch Dmitrij Kollars und Mykola Korchynskyi um ihre Chance auf einen Podiumsplatz. Song Yuxin spielt beim Internationalen Frauenturnier als Tabellenführerin (3,5 aus 5) gegen Dinara Wagner (2/5). | Foto: Dariusz Gorzinksi/ Dortmunder Schachtage | Live mit Kommentar ab ca. 10:45 Uhr
Wie baut man ein systematisches Schachtraining auf, so dass die SchülerInnen die daraus erworbenen Erkenntnisse in ihren eigenen Partien anwenden können? Der Autor Stefan Becker ist dabei auf eine erschreckend einfache Antwort gekommen. Bei jeglicher schachlicher Frage befindet sich die Lösung auf dem Brett. Insofern liegt es geradezu auf der Hand, dass die Figuren dazu befragt werden sollen, wie sie sich die weitere Entwicklung der Geschehnisse vorstellen. Doch wie führt man solche Gespräche, und was passiert, wenn sich die Interessen der Figuren einander widersprechen? Großmeister Dr. Karsten Müller verleiht den Figuren seine Stimme und versucht deren Gefühle, Pläne, Wünsche zu formulieren, während Stefan Becker demonstriert, wie aus diesem Dialog, konkreter Berechnung und neuen Fragen die richtige Entscheidung folgt. Diese DVD gibt die Antworten anhand ausgewählter Meisterpartien. Plötzlich wird verständlich, wie Weltklassespieler ihre auf den ersten Blick erstaunlichen Ideen entwickelt haben.
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Dann ist das Italienische Vierspringerspiel die ideale Wahl. Es verbindet die solide Grundlage klassischer Eröffnungen wie Spanisch oder Italienisch mit einem aktiven, initiativreichen Spielstil.
IM Andrew Martin zeigt, warum diese Angriffswaffe aus dem 19. Jahrhundert auch heute noch eine fantastische Wahl für Vereinsspieler ist. Das Evans-Gambit sorgt für spannendes Schach und lehrt die Kunst des Angriffs.
IM Andrew Martin ergänzt seinen Evans-Gambit-Kurs mit einem einfachen und angriffslustigen Repertoire gegen alle Nebenvarianten von Schwarz nach 1.e4 e5.
Der Großteil des Materials, auf dem das Petroff Defence Powerbook 2026 basiert, stammt aus dem Maschinenraum von Schach.de: 357.000 Partien. Zu dieser imposanten Menge kommen noch 17.000 Partien aus der Mega und vom Fernschach hinzu.
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