Eine Partie, die bleibt: Dimo Werner gegen Robert Hübner

von Johannes Fischer
15.01.2026 – Am 4. Januar meldete der Deutsche Schachbund den Tod von Dimo Werner, Internationaler Meister und 11-facher Nationalspieler. Gestorben war Werner, der zum Ende seines Lebens in einem Pflegeheim in Mainz lebte, allerdings bereits am 29. August 2025. Seine berühmteste Partie spielte Werner (*5. Oktober 1952) im Februar 1981, in der ersten Saison der einteiligen Bundesliga: Er gewann gegen Robert Hübner, der damals zu den besten Spielern der Welt gehörte und im Juli 1981 auf Platz 3 der Weltrangliste stehen sollte. | Foto: Dimo Werner (Heinz-Josef Ullrich, Solingen 1984); Robert Hübner (1971, Bert Verhoeff, Anefo)

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Die Partie

Werner spielte damals für den TSV Schott Mainz, aber die Saison lief nicht gut. Am Ende landeten die Mainzer auf dem 15. Platz und mussten den Gang in die zweite Liga antreten. Auch für Werner verlief die Saison trotz seines Sieges gegen Hübner insgesamt enttäuschend, denn er holte am Spitzenbrett nur 5,5 Punkte aus 14 Partien (+4, =3, -7).

Hübner konnte trotz der Niederlage gegen Werner mit der Saison zufrieden sein. Er spielte für die SG Porz am Spitzenbrett und holte 9,5 Punkte aus 11 Partien (+9, =1, -1). Sieger der ersten Saison der eingleisigen Bundesliga wurde allerdings die Solinger SG. Nach 15 Runden kamen Solingen und Porz beide auf 27-3 Mannschaftspunkte und mussten einen Stichkampf um den Titel spielen. Solingen gewann 5,5-2,5, allerdings war Hübner am Spitzenbrett für Porz gegen Ex-Weltmeister Boris Spassky erfolgreich.height="1"

Über den Menschen Dimo Werner verrät der Nachruf beim DSB wenig. Aber Werners Sieg gegen Hübner erinnert daran, wie gut er spielen konnte.

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Johannes Fischer, Jahrgang 1963, ist FIDE-Meister und hat in Frankfurt am Main Literaturwissenschaft studiert. Er lebt und arbeitet in Nürnberg als Übersetzer, Redakteur und Autor. Er schreibt regelmäßig für KARL und veröffentlicht auf seinem eigenen Blog Schöner Schein "Notizen über Film, Literatur und Schach".
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