Schach ohne Barrieren
Samarkand steht in diesen Tagen ganz im Zeichen des Schachs. Parallel zur 46. FIDE-Schacholympiade der offenen und der Frauenklasse findet die 3. FIDE-Schacholympiade für Menschen mit Behinderung statt. Vom 10. bis 17. September treten 41 Mannschaften aus aller Welt gegeneinander an. Damit erreicht die Veranstaltung eine neue Rekordgröße. An dem Mannschaftswettbewerb nehmen Spieler mit visuellen, körperlichen und Hörbeeinträchtigungen teil.
Die gemeinsame Austragung mit der regulären Schacholympiade ist dabei mehr als eine organisatorische Besonderheit. Sie rückt die Spieler mit Behinderung mitten ins internationale Schachgeschehen. Thomas Luther, Vorsitzender der FIDE-Kommission für Spieler mit Behinderung, sieht gerade in dieser Verbindung ein wichtiges Signal.
„Es ist nicht so, dass eine Veranstaltung herausgehoben wird; beide Veranstaltungen überschneiden sich. Wir sind eine Familie in der FIDE. ‚Gens Una Sumus‘ ist nicht nur ein Motto – wir leben es tatsächlich.“
Thomas Luther.
Gruppenfoto. | Foto: FIDE
Die Veranstaltung macht zugleich deutlich, wie unterschiedlich die Wege der Teilnehmer zum Schach sein können. Der usbekische FM Sirojiddin Zaynidinov etwa ist zweifacher Weltmeister im Gehörlosenschach. Als Kind war er in seinem Schachklub der einzige gehörlose Spieler. „Alle anderen Kinder im Schachklub konnten hören, und ich war das einzige gehörlose Kind unter ihnen. Aber das hat mich nie gestört. Ich habe es genossen, mit ihnen Schach zu spielen“, berichtete er. Später wurde Zaynidinov selbst Trainer und gehörte zu den ersten Schachlehrern des heutigen Weltklassespielers Javokhir Sindarov.
Die kostenlose App von ChessBase! ChessBase Mobile kann alles, was Sie als Schachspieler unterwegs brauchen:
Zugriff auf Ihre Schachdaten in der Cloud und 13 Mio. Partien!
ChessBase Mobile kann alles, was Sie als Schachspieler unterwegs brauchen:
- Zugriff auf die ChessBase Online-Datenbank mit mehr als 13 Millionen Partien: Suchen Sie nach Spielern, Stellungen, Eröffnungen etc.
- Speichern Sie eigene Partien und Analysen in Cloud-Datenbanken - Synchronisieren Sie Ihre persönlichen Datenbanken über alle Geräte
- Analysieren Sie Ihre Partien mit der eingebauten Engine
- Live-Eröffnungsbuch: Nutzen Sie die umfassendste und aktuellste Statistik für jede Eröffnungsstellung
- Zugriff auf Ihr Eröffnungsrepertoire in der Cloud: Erstellen und bearbeiten Sie Ihr persönliches Eröffnungsrepertoire
- 300 Eröffnungsübersichten mit Repertoirevorschlägen: Einsteigen in neue Systeme!
- Eröffnungsvarianten trainieren mit drei Modi.
- Erweiterte Notation: Fügen Sie Kommentare, Symbole, Varianten, Pfeile und Markierungen zu Ihren Partien hinzu
- Erweiterte Freigabeoptionen: Teilen Sie Partien und Stellungen per Link, Bild, GIF, FEN oder QR-Code
- PGN-Kompatibilität: Hoch- und Herunterladen von Spielen oder Datenbanken als PGN-Dateien
Damit erzählt die Olympiade nicht nur Erfolgsgeschichten etablierter Spieler. Für manche Teilnehmer ist allein die Teilnahme an einem internationalen Mannschaftswettbewerb ein besonderer Meilenstein. Mlandvo Khumalo aus Eswatini etwa bestreitet in Samarkand seine erste FIDE-Olympiade für Menschen mit Behinderung. Gerade die Begegnung mit Spielern aus anderen Ländern beschreibt er als wichtigen Teil seiner Erfahrung.
„Ich spiele gern gegen verschiedene Mannschaften, lerne unterschiedliche Menschen kennen und sehe verschiedene Arten von Menschen. Das gibt mir innerlich das Gefühl, dass ich dazugehöre.“
Mlandvo Khumalo
Technik als Schlüssel zur Teilhabe
Ein zentrales Thema der Olympiade ist die Frage, wie technische Entwicklungen die Teilhabe am Schach erleichtern können. Bei einer Diskussionsrunde in Samarkand tauschten sich Spieler, Trainer, Funktionäre und Vertreter verschiedener Verbände über Barrierefreiheit, Ausbildung und die Möglichkeiten digitaler Hilfsmittel aus.
DIE SCHACH-HORIZONT-ERWEITERUNG
In ChessBase gibt es immer wieder Ansätze, die typischen Pläne einer Eröffnungsvariante zu zeigen. Zwar ist Schach im Zeitalter der Engines viel konkreter als früher gedacht. Doch gerade Amateure lieben Eröffnungen mit klaren Plänen, siehe Londoner System. In ChessBase ’26 beschäftigen sich gleich drei Funktionen mit der Darstellung von Plänen. Im neuen Eröffnungsreport wird für jede wichtige Variante untersucht, welche Figurenzüge oder Bauernvorstöße darin wichtig sind. In der Referenzsuche sieht man jetzt auf dem Brett, wo die Figuren üblicherweise hingehen. Und startet man die neue Monte-Carlo-Analyse, zeigt auch hier das Brett die häufigsten Figurenpfade.
Thomas Luther sieht in der technischen Entwicklung erhebliches Potenzial. „Menschen mit Behinderungen haben Nachteile, aber Technologie kann tatsächlich ein Gleichmacher sein“, erklärte er. Computer, Smartphones und andere Hilfsmittel hätten bereits zahlreiche Barrieren reduziert. Mit der Entwicklung künstlicher Intelligenz kämen nun neuartige Aspekte hinzu. „Mit KI erreichen wir jetzt eine neue Ebene“, so Luther.

Blick in den Spielsaal. | Mark Livshitz
Auch Jamie Kenmure, Vorsitzender der Asian Commission for People with Disabilities und Kanzler der FIDE DIS Commission, betonte die gesellschaftliche Dimension. „Wir brauchen mehr Bildung, mehr Bewusstsein, Sichtbarkeit und Selbstbestimmung. Das ist die zentrale Botschaft: Selbstbestimmung.“ Zugleich stellte er die Spieler selbst in den Mittelpunkt:
„Die Menschen, die das Turnier wirklich ausmachen, sind die Spieler selbst. Sie sollten diejenigen sein, die sich besonders fühlen. Es ist ihr Moment zu glänzen.“
Die besondere Herausforderung besteht darin, für die unterschiedlichen Bedürfnisse geeignete Bedingungen zu schaffen. Sehbehinderte Spieler können beispielsweise speziell angepasste Bretter verwenden, bei denen die Figuren ertastet werden können und nicht ohne Weiteres verrutschen. Je nach Einschränkung kommen außerdem Assistenten zum Einsatz, die bei der Durchführung der Züge, beim Notieren oder bei der Bedienung der Uhr unterstützen.
Chefschiedsrichter Nebojsa Baralic, der bereits bei der ersten Olympiade für Menschen mit Behinderung in Belgrad als Hauptschiedsrichter tätig war, schilderte den wachsenden organisatorischen Aufwand. „Es sind mehr Spieler und mehr Aufgaben, mehr Schiedsrichter, mehr Freiwillige, mehr Assistenten. Alles wächst irgendwie“, sagte Baralic.
Sieben Runden im Mannschaftswettbewerb
Sportlich wird die Olympiade über sieben Runden ausgetragen. Runde eins bis sechs beginnen jeweils um 15 Uhr Ortszeit, die siebte und letzte Runde am 17. September bereits um 11 Uhr. Gespielt wird in Mannschaften an vier Brettern. Die Teilnehmer treten dabei gemeinsam in einem Wettbewerb an, unabhängig davon, ob ihre Behinderung visueller, körperlicher oder auditiver Art ist.
Während 2024 in Belgrad 26 Mannschaften antraten, sind es in diesem Jahr bereits 41. Das Turnier wächst damit nicht nur quantitativ, sondern stellt die Organisatoren zugleich vor immer neue praktische Herausforderungen.
Meisterhaft lernen von den Meistern: Die Master Class Serie über alle Weltmeister jetzt im Paket – und zum Vorteilspreis!
Meisterhaft lernen von den Meistern: Die Master Class Serie über alle Weltmeister jetzt im Paket – und zum Vorteilspreis! Nur für kurze Zeit.
Kuba allein an der Spitze
Nach vier Runden hat sich die Spitzengruppe erstmals etwas auseinandergezogen. Drei Mannschaften waren nach der dritten Runde noch ohne jeden Mannschaftspunktverlust geblieben: Kuba, Israel und die Tschechische Republik. In Runde vier kam es deshalb zu zwei direkten Duellen innerhalb der Spitzengruppe.
Kuba schlug Israel und bleibt vorne. | Foto: FIDE
Kuba setzte sich gegen Israel mit 2½:1½ durch und bleibt damit als einziges Team ohne Punktverlust. Die Kubaner haben acht Mannschaftspunkte gesammelt. Polen rückte nach einem überzeugenden 4:0 gegen Indien auf den dritten Platz vor und kommt auf sieben Mannschaftspunkte wie der Tabellenzweite, die Tschechische Republik. Es folgen sechs Mannschaften mit sechs Punkten: Israel, die Philippinen, Deutschland, der Blindschachverband IBCA, Kroatien und Argentinien.
Deutschland stoppte dabei die Siegesserie der Tschechen. Das 2:2 war aus deutscher Sicht ein wichtiges Ergebnis, denn die Mannschaft bleibt damit ungeschlagen. In Runde fünf wartet mit IBCA allerdings erneut ein Gegner aus der Spitzengruppe. Kuba trifft am Spitzenbrett auf Polen, Israel spielt gegen die Tschechische Republik. Auch Kroatien und die Philippinen treffen im direkten Duell aufeinander.
„Angreifen mit Dh5!!“ – Taktiktraining mit Oliver Reeh, „6…g5 – wer nicht wagt, der nicht …“ – Le Quang Liem kommentiert eine seiner Siege aus Biel, „Grischuks Geniestreich“ – Petra Papp zeigt eine Überraschung in der Kan-Variante u.v.m.!
Das ChessBase Magazin bietet erstklassiges Trainingsmaterial für Vereinsspieler und Profis! Weltklassespieler analysieren ihre Glanzpartien und erklären Ihnen die Ideen hinter den Zügen. Eröffnungsspezialisten präsentieren die neuesten Trends in der Eröffnungstheorie und spannende Ideen für Ihr Repertoire. Meistertrainer in Sachen Taktik, Strategie und Endspiel zeigen Ihnen genau die Tricks und Techniken, die man als erfolgreicher Turnierspieler braucht! Download-Version (inkl. pdf-Datei)
Im Lieferumfang enthalten: CBM #233 als „ChessBase Book“ für iPad, Tablet, Mac etc.! Auf books.chessbase.com

Damit ist die Ausgangslage vor der zweiten Turnierhälfte ausgesprochen eng. Kuba hat sich zwar mit zwei Punkten Vorsprung etwas abgesetzt, dahinter liegen jedoch fünf Mannschaften nur einen Mannschaftspunkt auseinander. Bei noch drei ausstehenden Runden kann sich das Bild deshalb schnell wieder verändern.
Tabellenspitze nach vier Runden
| 1 |
2 |
CUB |
|
Cuba |
4 |
4 |
0 |
0 |
8 |
47,5 |
11,5 |
17 |
| 2 |
10 |
CZE |
|
Czech Republic |
4 |
3 |
1 |
0 |
7 |
42 |
10,5 |
17 |
| 3 |
1 |
POL |
|
Poland |
4 |
3 |
1 |
0 |
7 |
40,5 |
11 |
14 |
| 4 |
3 |
ISR |
|
Israel |
4 |
3 |
0 |
1 |
6 |
44 |
11 |
18 |
| 5 |
7 |
PHI |
|
Philippines |
4 |
3 |
0 |
1 |
6 |
42 |
12 |
16 |
| 6 |
6 |
GER |
|
Germany |
4 |
2 |
2 |
0 |
6 |
36 |
11 |
16 |
| 7 |
4 |
IBCA |
|
IBCA |
4 |
3 |
0 |
1 |
6 |
31 |
11 |
14 |
| 8 |
5 |
CRO |
|
Croatia |
4 |
2 |
2 |
0 |
6 |
30,5 |
9 |
13 |
| 9 |
8 |
ARG |
|
Argentina |
4 |
3 |
0 |
1 |
6 |
30 |
9,5 |
14 |
| 10 |
9 |
USA |
|
USA |
4 |
2 |
1 |
1 |
5 |
36,5 |
10 |
16 |
| 11 |
12 |
SRB |
|
Serbia |
4 |
2 |
1 |
1 |
5 |
30 |
9 |
17 |
| 12 |
20 |
UZB |
|
Uzbekistan 1 |
4 |
2 |
1 |
1 |
5 |
28 |
10,5 |
14 |
| 13 |
30 |
BLR |
|
Belarus |
4 |
2 |
1 |
1 |
5 |
27 |
9 |
15 |
| 14 |
22 |
IPCA |
|
IPCA |
4 |
2 |
1 |
1 |
5 |
26 |
8,5 |
17 |
| 15 |
11 |
IND |
|
India |
4 |
2 |
1 |
1 |
5 |
24 |
8,5 |
17 |
Deutschland startet furios und bleibt ungeschlagen
Das deutsche Team war als Nummer sechs der Setzliste in das Turnier gegangen. Der Elo-Durchschnitt beträgt 2108. Zum Aufgebot gehören Artur Kevorkov, David-Andrei Valean, IM Sergej Salov, Manuela Mekus und Günter Michalke. Trainer und Mannschaftskapitän ist Vinzent Spitzl. Die Delegation wird von Ana-Maria Valean begleitet, die für den Deutschen Schachbund direkt aus Samarkand berichtet.
Der Auftakt verlief eindrucksvoll. Gegen Myanmar gewann Deutschland in der ersten Runde mit 4:0. Artur Kevorkov, Sergej Salov, David-Andrei Valean und Manuela Mekus holten jeweils den vollen Punkt. Damit gehörte Deutschland unmittelbar zu den Teams an der Tabellenspitze.
Deutschland (l.) gegen Kasachstan (vorne nach hinten): Manuela Mekus, David-Andrei Valean, Sergej Salov und Artur Kevorkov. | Foto: Mark Livshitz
In Runde zwei folgte gegen Kasachstan ein 3:1. Kevorkov gewann gegen FM Serik Soltanov, Valean setzte sich gegen Bakytzhan Maikenov durch. Salov und Mekus steuerten jeweils ein Remis bei. Erneut sammelte Deutschland damit an allen vier Brettern Punkte. Nach zwei Runden standen bereits vier Mannschaftspunkte zu Buche.
Die dritte Runde brachte mit Indien den ersten großen Härtetest. Deutschland geriet dabei erstmals stärker unter Druck, konnte aber ein 2:2 erkämpfen. Manuela Mekus gewann gegen Megha Chakraborty, während David-Andrei Valean gegen Aryan Joshi verlor. Sergej Salov remisierte gegen Gangolli Kishan. Artur Kevorkov musste am Spitzenbrett gegen Shashikant Kutwal lange um den halben Punkt kämpfen. Trotz einer zunächst deutlich schlechteren Stellung rettete er die Partie noch ins Remis. Damit ging Deutschland mit fünf Mannschaftspunkten in die vierte Runde.

Der jüngste deutsche Spieler ist David-Andrei Valean: oben im Interview unten mit Sergey Salov bei der Vorbereitung im Hotelzimmer. Sergej Salov hat so viel Olympiade-Erfahrung wie kein anderer deutscher Spieler in Samarkand, er trainierte bereits die Svane-Brüder und führt das Team bei dieser Olympiade an. | Fotos: DSB
Dort wartete mit der Tschechischen Republik eine Mannschaft, die bis dahin ebenfalls alle drei Begegnungen gewonnen hatte. Deutschland gelang es, deren perfekten Lauf zu stoppen. Das 2:2 brachte den sechsten Mannschaftspunkt und hielt das deutsche Team in der unmittelbaren Spitzengruppe. Kevorkov spielte eine sehenswerte Partie:
Nach vier Runden steht Deutschland damit bei zwei Siegen und zwei Unentschieden – und ist weiterhin ungeschlagen.
Die ChessBase Mega Database 2026 ist mit über 11,7 Millionen Partien aus dem Zeitraum 1475 bis 2025 im ChessBase Qualitätsstandard die exklusive Schachdatenbank für höchste Ansprüche. Mit über 114.000 kommentierten Partien beinhaltet die Mega 2026 die weltweit größte Sammlung hochklassig analysierter Partien.
Besonders bemerkenswert ist die mannschaftliche Geschlossenheit. Deutschland hat bislang in jeder Begegnung an mehreren Brettern entscheidend gepunktet und sich auch dann nicht aus der Ruhe bringen lassen, wenn einzelne Partien schwierig verliefen. Das zeigte sich besonders gegen Indien, als Kevorkov seine zunächst kritische Stellung noch retten konnte.
Auch die DSB-Berichterstattung vermittelt einen Eindruck von der besonderen Atmosphäre innerhalb der Mannschaft. Ana-Maria Valean begleitet das Team während des gesamten Wettbewerbs und berichtet unmittelbar aus Samarkand. Neben den sportlichen Ergebnissen gehören dabei auch die Anreise, die Vorbereitung und die Eindrücke vor Ort zum Tagebuch.
Paarungen in Runde 5
| 1 |
1 |
|
POL |
Poland |
11 |
7 |
|
: |
|
8 |
11½ |
Cuba |
CUB |
|
2 |
| 2 |
3 |
|
ISR |
Israel |
11 |
6 |
|
: |
|
7 |
10½ |
Czech Republic |
CZE |
|
10 |
| 3 |
6 |
|
GER |
Germany |
11 |
6 |
|
: |
|
6 |
11 |
IBCA |
IBCA |
|
4 |
| 4 |
5 |
|
CRO |
Croatia |
9 |
6 |
|
: |
|
6 |
12 |
Philippines |
PHI |
|
7 |
| 5 |
9 |
|
USA |
USA |
10 |
5 |
|
: |
|
6 |
9½ |
Argentina |
ARG |
|
8 |
| 6 |
22 |
|
IPCA |
IPCA |
8½ |
5 |
|
: |
|
5 |
8½ |
India |
IND |
|
11 |
| 7 |
39 |
|
CHN |
China |
7½ |
3 |
|
: |
|
3 |
5½ |
Myanmar *) |
MYA |
|
26 |
| 8 |
20 |
|
UZB |
Uzbekistan 1 |
10½ |
5 |
|
: |
|
5 |
9 |
Serbia |
SRB |
|
12 |
| 9 |
13 |
|
UKR |
Ukraine |
9 |
4 |
|
: |
|
5 |
9 |
Belarus |
BLR |
|
30 |
| 10 |
15 |
|
KAZ |
Kazakhstan |
8 |
4 |
|
: |
|
4 |
7½ |
Bangladesh |
BAN |
|
23 |
Links
Offizielle Turnierseite
Ergebnisse bei Chess-Results
Tagebuch von Ana-Maria Valean
