Interview mit DSB-Vizepräsident Boris Bruhn

von ChessBase
08.10.2019 – Der Hamburger Lehrer Boris Bruhn ist Präsident des Hamburger Schachverbandes, seit 2018 auch Vorsitzender der Deutschen Schulschachstiftung und wurde im letzten Juni zum Vizepräsidenten Verbandsentwicklung des Deutschen Schachbundes gewählt. Im Interview berichtet er von seinen Aufgaben und den Plänen des DSB.

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Seit dem Mai 2018 ist der Hamburger Lehrer Boris Bruhn einer der Vizepräsidenten des Deutschen Schachbundes und dort für die Verbandsentwicklung zuständig. Als "Vizepräsident Verbandsentwicklung" koordiniert er die Arbeit der Referenten für Öffentlichkeitsarbeit und Breitenschach und neuerdings auch für Inklusion.

Im Interview erläutert Boris Bruhn seine Aufgabenbereiche und berichtet, welche Baustellen es gibt. So wird im Deutschen Schachbund derzeit an einem neuen Webauftritt gearbeitet. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wird es im Dezember in Hamburg einen Schach-Bildungsgipfel geben.

 

Das Interview wurde bereits Ende Juli 2019 aufgenommen. Die Fragen stellte André Schulz. Kamera, Ton und Schnitt: Pascal Simon

Schach-Bildungsgipfel in Hamburg...



Themen: Interview

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Walter Rädler Walter Rädler 09.10.2019 07:19
Mit dem Bildungskongress SPRINGER - DAME - KÖNIG MATT trifft mein Nachfolger vollkommen in die richtige Stelle. Es kann sich keiner vorstellen, welche Möglichkeiten, auch finanzieller Natur in dem Bereich Schulschach vorhanden sind, deswegen ist der Kongress am 7. Dezember eine Riesenschance für das deutsche Schulschach und somit auch für den DSB
@Buzzard: Leider hast du mit deiner Einschätzung zum Ehrenamt Recht, Ehrenamt muss man sich leisten können, aber trotzdem von meiner Seite allerhöchsten Respekt an Boris, der den Großteil seiner Freizeit für unseren wunderschönen Sport "opfert", obwohl er es, wie ich ihn kenne, ganz anders sieht!
https://schulschachstiftung.de/2019/10/09/walters-meinung-zum-thema-ehrenamt/
Buzzard Buzzard 09.10.2019 12:25
Nettes Interview, angenehmer Interviewpartner, aber in puncto Ehrenamtlichkeit muss man ganz klar sagen, dass man das nur machen kann, wenn man einen sicheren, gut bezahlten Job hat. Der Mann ist Lehrer, wahrscheinlich Beamter, da ist es natürlich easy going, sich noch nebenher ehrenamtlich zu engagieren. Die meisten Leute sind aber in erster Linie damit beschäftigt, ihren Lebensunterhalt zu sichern, womöglich noch eine Familie durchfüttern zu müssen, da ist auch Wochenendarbeit keine Seltenheit. Da ist dann nix mehr mit Ehrenamtlichkeit.
acepoint acepoint 08.10.2019 12:09
»Schach hat nicht nur in den Schulen einen schweren Stand.«

Das wiederum erlebe ich ganz anders. Zweizügige Grundschule (ca 200 Schüler, AG-Teilnahmen freiwillig), aktuelle Schach AG 35 Schüler:innen, im Vorjahr ähnlich hohe Zahlen. Und Vereinstraining für bzw. -zuwachs von Kindern/Jugendlichen funktioniert ebenfalls dort, wo das Training zu kindgerechten Zeiten angeboten werden kann.

Richtig ist meiner Meinung nach, dass man kaum noch einen ausschließlich nur mit Brett und Figuren hinterm Ofen hervorlocken kann, ich habe gute Erfahrungen mit dem ein oder anderen Software- und Onlineangebot (auch Fritz & Fertig) bzw. mit der Zeitschrift Rochade-Kids gemacht.
Herbert Huber Herbert Huber 08.10.2019 10:46
Danke für das informative Interview. Es bezeichnend, dass man Einblicke in die künftige Verbandsarbeit eher auf dem Webauftritt von Chessbase erhält, als beim DSB selbst.
Zwei Anmerkungen.
1) Das "Interview mit DSB-Vizepräsident Boris Bruhn" läuft unter dem Datum 8.10.2019. Boris Bruhn spricht (ca. 13:00) vom Mädchen- und Frauenkongress in Weimar, 6.-8. September 2019, im Futur. Das Interview ist also älter als das Eingangsdatum vermuten läßt. Das sollte man kenntlich machen,
2) André Schulz: "Schach ist ja auch total beliebt" (ca. 15:00)
Das erlebe ich anders. Schach hat nicht nur in den Schulen einen schweren Stand. Computerspiele, Spielkonsolen, Fussball, u.v.a. werden bevorzugt. Das hat vielerlei Ursachen, die zum Teil auch im Interview angesprochen werden. Man kann den Einfluß dieser Ursachen nur vermindern, wenn man klar erkennt und zugibt: Schach hat schwer um den Nachwuchs zu kämpfen.
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