Mendonca gewinnt Maskat Open in Oman

von Carlos Colodro
03.02.2026 – Das stark besetzte Muscat Nights International Open in Omans Hauptstadt endete nach neun Runden mit sechs punktgleichen Spielern an der Spitze - sie alle holten 6,5 Punkte aus 9 Partien. Der Turniersieg ging nach Wertung an den indischen Großmeister Leon Luke Mendonca, der ungeschlagen blieb. | Foto: Oman Chess Committee

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Das Muscat Nights International Chess Championship fand vom 15. bis 23. Januar im Al-Amal-Sportkomplex in Maskat statt. Der omanische Schachverband organisierte das Festival mit zwei parallel ausgetragenen klassischen Open-Turnieren sowie einem Blitzturnier zur Turniermitte.

Maskat, Omans Hauptstadt und größte Stadt, erstreckt sich über rund 6.500 Quadratkilometer und war in der Antike ein wichtiger Handelshafen zwischen Ost und West. Im Laufe ihrer Geschichte stand die Stadt unter wechselnder Herrschaft, darunter Perser, Portugiesen und Osmanen. Mit dem Amtsantritt von Sultan Qaboos bin Said im Jahr 1970 setzte ein rascher Ausbau der Infrastruktur ein, der Maskat zu einem wirtschaftlich aktiven und vielfältigen urbanen Zentrum machte.

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Muscat, Oman

Die Sultan Qaboos Street in Muaskat | Foto: Alexey Komarov

Beide Hauptturniere, Open A für Spieler ab Elo 2000 und Open B für die übrigen Teilnehmer, wurden über neun Runden im Schweizer System ausgetragen. Gespielt wurde mit 90 Minuten pro Partie plus 30 Sekunden Inkrement je Zug. Zur Mitte des Turniers stand außerdem ein elfrundiges Blitzturnier auf dem Programm.

Open A war international stark besetzt. Die Startliste führten vier Inder an: Pranesh Munirethinam, Leon Luke Mendonca, Panneerselvam Iniyan und Karthik Venkataraman. Es folgten der Ägypter Ahmed Adly sowie Arkadij Naiditsch, der aktuell für Bulgarien spielt.

Nach acht Runden lagen fünf Spieler mit 6 aus 8 in Führung: Pranesh, Mendonca, Naiditsch, der russische Großmeister Mikhail Mozharov und der indische Internationale Meister Mayank Chakraborty. In der Schlussrunde trennten sich alle fünf Spitzenreiter remis, und davon profitierte Adly, der mit einem Sieg gegen den türkischen IM Adar Tarhan aufschloss. Am Ende teilten sich sechs Spieler mit 6,5 aus 9 Platz eins.

Doch den Titel nach Wertung gewann Mendonca. Pranesh und Naiditsch belegten die weiteren Podiumsplätze. Mendonca und Pranesh blieben im gesamten Turnier ungeschlagen; Naiditsch kassierte seine einzige Niederlage in Runde drei gegen den iranischen FM Radin Yadegar.

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Pranesh M, Leon Luke Mendonca

Das Schlussrundenduell zwischen Mendonca und Pranesh endete nach 54 Zügen mit Remis | Foto: Oman Chess Committee

Suleymenov 0-1 Mendonca

In einer der Schlüsselpartien des Turniers stand Mendonca in der vorletzten Runde gegen den kasachischen Großmeister Alisher Suleymenov – der beim Qatar Masters 2023 überraschend gegen Magnus Carlsen gewann – auf Verlust, konnte die Partie aber noch drehen und gewinnen.

Schlussstand

Rk. Name Pts. TB1
1 Mendonca, Leon Luke 6,5 0
2 Pranesh, M 6,5 0
3 Naiditsch, Arkadij 6,5 0
4 Mozharov, Mikhail 6,5 0
5 Mayank, Chakraborty 6,5 0
6 Adly, Ahmed 6,5 0
7 Yadegar, Radin 6 0
8 Akbas, Umut Ata 6 0
9 Iniyan, Pa 6 0
10 Suleymenov, Alisher 6 0
11 Risteski, Emil 6 0
12 Poormosavi, Seyed Kian 6 0
13 Karthik, Venkataraman 6 0
14 Stupak, Kirill 6 0
15 Borgaonkar, Akshay 6 0
16 Tarhan, Adar 5,5 0
17 Fawzy, Adham 5,5 0
18 Rogov, Matfey 5,5 0
19 Labib, Ibrahim Hasan 5,5 0
20 Kandil, Adham 5,5 0
21 Jacobson, Aaron 5,5 0
22 Vismay, Sachar 5,5 0
23 Abbasi Abeluie, Mohammad Mehdi 5 0
24 Chekh Adm Khedr, Aram 5 0
25 Anuj, Shrivatri 5 0

...79 Spieler 

Partien


In diesem Videokurs beschäftigen wir uns mit Damenindisch nach 1.d4 Sf6 2.c4 e6 3.Sf3 b6. Wir werden die Besonderheiten der möglichen weißen Möglichkeiten gegen diese grundsolide Eröffnung analysieren.



Carlos Colodro stammt aus Bolivien und ist Spanisch-Philologe. Seit 2012 arbeitet er als freier Übersetzer und Autor. Schach, Literatur und Musik sind seine großen Leidenschaften.
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