Praggnanandhaa ging mit zwei Punkten Vorsprung in die letzten drei Runden des Rapid-Turniers, und das war Vorsprung genug. In Runde 7 spielte er Remis gegen Giri - der übrigens alle sein neun Partien Remis spielte - und in Runde 8 gewann er gegen Vincent Keymer, der kurz nach der Eröffnung ungenau spielte und in einer Verluststellung landete, die er dann jedoch zäh und einfallsreich verteidigte. Aber am Ende verpasste er das Remis dann allerdings doch.
Ein Rückschlag für Keymer, der in Runde 7 gegen Jorden Van Foreest in den Turniertag gestartet war.

Vincent Keymer sucht nach Möglichkeiten. | Foto: Crystal Fuller
Platz zwei ging an Javokhir Sindarov, der wie Giri und Leinier Dominguez keine einzige Partie verlor. Aber anders als Giri und Leinier Dominguez konnte Sindarov zwei Partien gewinnen und so liegt er vor Beginn des Blitzturniers am Mittwoch nur einen Punkt hinter Praggnanandhaa.

Javokhir Sindarov | Foto: Crystal Fuller
Auf Platz drei landete Wesley So, der allerdings in Runde acht gegen Caruana die Partie des Tages, wenn nicht sogar des Turniers spielte. So gilt als solider Spieler, der das Risiko scheut und nur selten verliert. Aber gegen Caruana zeigte er, wie gut er angreifen kann, wenn er angreifen kann.

Zu Beginn einer Glanzpartie: Fabiano Caruana und Wesley So | Foto: Lennart Ootes

Wesley So | Foto: Crystal Fuller