J. Sindarov – Wei Yi
In der ersten Partie des Finales hatte Wei Yi Schwarz, konnte den weißen Anzugsvorteil mit guter Eröffnungsvorbereitung aber problemlos neutralisieren. Beide Seiten spielten die ersten 20 Züge schnell, doch dann geriet Sindarov ins Straucheln und gab Wei Yi eine gute Chance, die Initiative an sich zu reißen.
Wei Yi ließ diese Gelegenheit jedoch verstreichen, und wenig später stand ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern auf dem Brett, das Sindarov trotz eines Minusbauern mühelos Remis halten konnte.

Wei Yi auf der Suche nach dem stärksten Zug | Foto: Michal Walusza

Javokhir Sindarov konnte seinen Gegner mit Weiß nicht unter Druck setzen, aber er konnte ein Endspiel mit Minusbauern Remis halten. | Foto: Michal Walusza
A. Esipenko – N. Yakubboev
Viele Schachspieler haben sich gefragt, wie Esipenko den Turmeinsteller gegen Wei Yi verkraften würde. Esipenko gab eine überzeugende Antwort: Er war gegen Yakubboev sehr gut vorbereitet und kam in einem Sizilianer mit Weiß zu einer angenehmen Stellung. Nach der Eröffnung verzichtete er darauf, das Spiel zu forcieren, und strebte stattdessen eine Stellung an, in der er besser stand und gefahrlos auf Gewinn spielen konnte.
Mit nur noch wenig Zeit auf der Uhr fand Yakubboev den schmalen Weg zum Remis nicht, und Esipenko kam zu einem verdienten Sieg.

Nodirbek Yakubboev stand von Anfang an unter Druck. | Foto: Michal Walusza
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