
Der entscheidende Moment des Turniers kam in der siebten Runde, als Xu auf den topgesetzten GM Vladimir Fedoseev traf. In der mit Spannung erwarteten Partie des Turniers gelang dem chinesischen Großmeister ein überzeugender Sieg, mit dem er die Tabellenführung übernahm. In den beiden Schlussrunden verteidigte er seine Spitzenposition und gewann das Turnier verdient.

Die Sieger Gumularz Szymon, Iniyan Pa, Can Isik, Xu Xiangyu, Nico Chasin, Vladimir Fedoseev mit Trainer und Schiedsrichter Mikhalchishin

Die Siegerinnen in der U20-Girls: Dana Kochavi und Amina Kairbekova

Die Siegerinnen U12-Mädchen

Die besten Veteranen: Leon Mazi, Aleksandr Beliavsky
Mehrere Sonderpreise würdigten herausragende Leistungen in verschiedenen Kategorien. Die ungarische IM Zsoka Gaal wurde als beste Frau ausgezeichnet, während Schachlegende GM Alexander Beliavsky den Seniorenpreis gewann und dabei den kroatischen Großmeister Zdenko Kožul, ebenfalls eine Schachlegende, knapp hinter sich ließ. Den Preis für den besten Junior erhielt der polnische FM Krzysztof Raczek, der während des gesamten Turniers mit einer reifen und konstanten Leistung überzeugte.

Die Gewinner in der Rating-Kategorie bis 1750: Leonard Červek Roškarič, Sandikci Eymen
Für die größte Überraschung des Festivals sorgte vielleicht der kroatische FM Matija Zadravec. Als einer der nominell schwächer eingestuften Titelträger ins Turnier gestartet, spielte er das beste Turnier seiner bisherigen Laufbahn. Er teilte den zweiten Platz mit mehreren etablierten Großmeistern und verdiente sich mit seinem furchtlosen Spiel große Anerkennung.

Die Sieger U12
Das Turnier erwies sich auch für Spieler, die Titelnormen anstrebten, als hervorragende Gelegenheit. Der tschechische FM Jiří Bouška und der ungarische FM Péter Bálint holten eine IM-Norm. Der Mongolin Bat-Erdene Mungunzul gelang sogar ein doppelter Erfolg: Sie erzielte sowohl eine IM-Norm als auch eine WGM-Norm.

Die besten Junioren U20: Peter Balint, Krzysztof Raczek

Die Sieger in der Rating-Kategorie 1900-2149: Aljoša Keber, Leon Djuric, Roko Jakovic
Mit dem Abschluss des Opens ist der Wettkampfteil des KCF Friendship Festival offiziell zu Ende gegangen. Gemeinsam mit dem Kasparov Day, der European Trainers Conference, dem 2. Albin Planinc Memorial Blitz und dem U10-Kinderturnier brachte das Festival in diesem Jahr mehr als 650 Teilnehmer aus aller Welt zusammen und bestätigte Radenci erneut als einen der lebendigsten internationalen Schachstandorte der Region.
Den Schlusspunkt setzte die Siegerehrung unter der Leitung von GM Adrian Mikhalchishin, Direktor der European Chess Academy. Er überreichte Pokale und Preise an die Sieger und Preisträger und sorgte damit für einen würdigen Abschluss des Hauptturniers.
Mit dem Schachcamp ging es weiter
Auch wenn im Open die letzten Züge gespielt wurden, ging das KCF Friendship Festival mit dem traditionellen Schachcamp weiter. Fünf Tage haben 65 junge Spieler und Schachbegeisterte aus zahlreichen Ländern unter der Leitung von GM Adrian Mikhalchishin trainiert, der als einer der besten Schachtrainer der Welt gilt.
Das tägliche Programm verband intensiven Schachunterricht mit praktischen Trainingseinheiten, Analysen und Workshops, die von einem erfahrenen Trainerteam geleitet wurden. Darüber hinaus besuchten die Teilnehmer die Grand Chess Tour in Zagreb, wo sie die Weltelite des Schachs live erleben konnten.
Das Camp legte außerdem großen Wert auf gemeinschaftliche Aktivitäten und Bewegung. Neben dem Schach standen Trommelworkshops, Taekwondo-Einheiten und verschiedene Sportangebote auf dem Programm. So entsteht eine ausgewogene Mischung aus Lernen, Erholung und Freundschaft.
Das Open hat zwar seinen Sieger gefunden und das KCF Friendship Festival sorgt dafür, dass der Geist des Schachs, der Ausbildung und der internationalen Freundschaft auch weiterhin im Mittelpunkt dieser besonderen Veranstaltung steht.