30.04.2026 – Auch in der gerade in Berlin mit der Zentralen Endrunde beendeten Saison der Schachbundesliga gab es viele überzeugende Einzelergebnisse. Dank der Performancezahl sind die Ergebnisse an verschiedenen Brettern mit unterschiedlicher Partienzahl und Punktausbeute einigermaßen vergleichbar. Unten finden Sie eine Übersicht über die besten Einzelspieler, die auf mindestens sieben Einsätze zum Einsatz gekommen sind – ergänzt um ein paar prominente Spieler mit weniger Einsätzen. | Fotos: Nils Rohde, Carolin Köpp, Stefan Liebig
neu: Fritz 20
Ihr persönlicher Schachtrainer. Ihr härtester Gegner. Ihr stärkster Verbündeter. FRITZ 20: Ihr persönlicher Schachtrainer. Ihr härtester Gegner. Ihr stärkster Verbündeter. FRITZ 20 ist mehr als nur eine Schach-Engine – es ist eine Trainingsrevolution für ambitionierte Spieler und Profis. Egal, ob Sie Ihre ersten Schritte in die Welt des ernsthaften Schachtrainings machen oder bereits auf Turnierniveau spielen: Mit FRITZ 20 trainieren Sie effizienter, intelligenter und individueller als je zuvor.
Ihr persönlicher Schachtrainer. Ihr härtester Gegner. Ihr stärkster Verbündeter. FRITZ 20: Ihr persönlicher Schachtrainer. Ihr härtester Gegner. Ihr stärkster Verbündeter. FRITZ 20 ist mehr als nur eine Schach-Engine – es ist eine Trainingsrevolution für ambitionierte Spieler und Profis. Egal, ob Sie Ihre ersten Schritte in die Welt des ernsthaften Schachtrainings machen oder bereits auf Turnierniveau spielen: Mit FRITZ 20 trainieren Sie effizienter, intelligenter und individueller als je zuvor.
Dieses Repertoire behandelt alle wichtigen schwarzen Antworten – insbesondere 2…d5 und 2…Sf6 – und vermittelt moderne, dynamische Konzepte statt endloser Variantenketten.
34,90 €
Bassem Amin immer erfolgreich dabei
Bassem Amin sammelte in der vergangenen Saison die meisten Punkte in der Schachbundesliga. An Brett 11 für den neuen deutschen Meister SC Viernheim gemeldet, sammelte der ägyptische Großmeister 11,5 Punkte und war bei allen 15 Partien dabei. Die ersten sieben Partien gewann Amin. Nur Dennis Wagner spielte ebenfalls alle Runden mit – er holte am Brett hinter Amin aber zwei Punkte weniger. Während dies für den Deutschen ein Minus von 7 Elo-Punkten bedeutet, gewann Amin dank einer Performance von 2707 13 Punkte hinzu.
Die ChessBase-Mitarbeiter Nils Rohde (l.) und Arne Kähler (m.) interviewen den Topscorer Bassem Amin. | Foto: Carolin Köpp
Tatsächlich gibt es aber im Viernheimer Team noch fünf Spieler mit einer höheren Performance: Jan-Krzysztof Duda (6 aus 8, Performance 2830 an Brett 1 – siehe Titelfoto von Nils Rohde: Duda beim Grenke Open 2026 gegen seinen Mannschaftskollegen Alexey Sarana), Jorden Van Foreest (6,5 aus 9, 2742 an Brett 2 bis 5), Shakhriyar Mamedyarov (7 aus 11, 2725 an Brett 1 und 2) und Alexey Sarana (9,5 aus 13, 2717 an Brett 3 bis 6) sowie David Anton Guijarro, der allerdings nur vier Einsätze an Brett 5 hatte, seine drei Punkte bedeuten eine Performance von 2711.
Insgesamt schafften 19 Spieler das Kunststück, bei allen Runden am Brett zu sein. Ein 13-Punkte-Plus schaffte dabei auch Andrei Volokitin. Der Wolfhagener erzielte mit 8,5 Punkten zwar drei Punkte weniger als Amin, erspielte sich den positiven Score dafür aber am Spitzenbrett. Das Dauerbrennerduo Amin/Wagner war stets zwischen den Brettern 5 und 8 zu finden. Dies gilt auch für Volokitins Teamkameraden Volodymyr Onyshchuk, der 10 aus 15 holte und sich um 8 Punkte verbesserte.
Dmitrij Kollars im Interview mit Katharina Reinecke (m.) und Sonja Bluhm vom Podcast „Bluhmecke“. | Foto: Carolin Köpp
Aus deutscher Sicht gab es sechs weitere absolut zuverlässige Spieler: Alexander Donchenko (Baden-Baden/10 aus 15/+-0), Rasmus Svane (HSK/9/+12), Dmitrij Kollars (Deizisau/8/-3), Leonardo Costa (MSA/6,5/+5), Martin Krämer (6/-9) und Lukas Winterberg (beide Heimbach-Weis-Neuwied/4,5/-19). Svanes Teamkollege Luis Engel fehlte zwar zweimal erspielte sich mit einer Performance von 2704 an den Brettern 3 bis 5 aber ein sattes Plus von 22 Punkten.
Dmitrij Kollars und Matthias Blübaum am Samstag vor Partiebeginn. | Foto: Stefan Liebig
In diesem Videokurs werden die möglichen Aufstellungen, die Schwarz wählen kann, in allen Einzelheiten vorgestellt. Sie werden die wichtigsten Konzepte und Strategien lernen, um diese fantastische Eröffnung in Ihr Repertoire aufzunehmen.
Deutschlands Teilnehmer am Kandidatenturnier, Matthias Blübaum, war ebenfalls fast immer dabei. Dass er in den Runden 9 und 10 wegen des Kampfes um die WM-Qualifikation auf Zypern aussetzte, war durchaus nachvollziehbar. Seine Remisquote war bei beiden Turnieren ähnlich doch mit einem Sieg in Runde 11 gegen Aleksandar Indjic konnte er die Auftaktniederlage gegen Haik Matirosyan wett machen und kam auf 50 Prozent. Obwohl am Spitzenbrett eingesetzt, kostete ihn dies 4 Elo-Punkte.
Deutschlands Nummer 1 spielte in dieser Saison nur an den beiden ersten und den beiden letzten Spieltagen. Vincent Keymer (rechts, Foto: Carolin Köpp) hatte ansonsten stets andere Verpflichtungen. An der Endrunde in Berlin nahm er ab Samstag teil, nachdem er am Freitag aus dem Chess.com-Turnier ausgeschieden war. Seine vier Unentschieden in der Bundesliga kosten ihn 5 Elo-Punkte. Da in seinem Team noch mehr Topspieler unabkömmlich waren, spielte der an 7 gesetzte deutsche Weltklassespieler dennoch an den Brettern 1 und 2. Mit Alireza Firouzja, Anish Giri und Levon Aronian kamen etwa die Bretter 2, 3 und 5 gar nicht zum Einsatz. Viswanathan Anand (Brett 4) spielte lediglich die Endrunde in Berlin und remisierte dreimal.
Dieser Videokurs enthält GM Anish Giris tiefe Einblicke und IM Sagar Shahs sachdienliche Fragen an den Super-GM. In Band 1 werden alle Eröffnungen nach 1.e4 behandelt.
Vincent Keymer und Viswanathan Anand remisierten alle ihre fünf Endrundenpartien. | Foto: Stefan Liebig
Zwei Partien gingen für die Baden-Badener sogar kampflos verloren, was letztlich sogar einen Mannschaftspunkt kostete und damit nicht unbedeutend für die Meisterschaftsentscheidung war.
Weitere herausragende Leistungen:
Peter Eljanov punktete sehr stark an Brett 1 des Kellerkindes MSA Zugzwang. Neben ihm: Leonardo Costa gegen Viktor Bologan. | Foto: Stefan Liebig
Pavel Eljanov (MSA Zugzwang/Brett 1/9 aus 13/Performance: 2768)
David Navarra (SG Solingen/Brett 1 und 2/5,5 aus 8/2765)
Kirill Alekssenko (FC Bayern/Brett 1 und 2/8 aus 12/2751)
Maksim Chigaev (Sfr. Wolfhagen/Brett 2/5,5 aus 8/2745)
Lucas van Foreest (SV Werder/Brett 6/5,5 aus 7/2709)
Caspar Schoppen (Düsseldorfer SK/Brett 2 bis 4/9 aus 13/2706)
Für Aufsehen haben natürlich auch die Einsätze von Arjun Erigaisi (links, Foto: Nils Rohde) für den SV Deggendorf gesorgt. Allerdings spielte er nur vier der möglichen 15 Partien an Brett 1, aus denen der junge indische Weltklassespieler aber 3,5 Punkte einfuhr. Das bescherte ihm die Top-Performance von 2928.
Mit derselben Punktausbeute folgte ihm sein Landsmann Nihal Sarin an Brett 2 bei der am Ende der Saison zweitplatzierten OSG Baden-Baden. Die leicht schwächeren Gegner als die Erigaisis brachten ihm eine Performance von 2888 ein.
Kirchweyhe mit viel Stammpersonal
Beeindruckend übrigens auch die Bilanz des SK Kirchweyhe: Die ersten acht gemeldeten Spieler setzten insgesamt nur in 14 Partien aus, sodass nur fünf Ersatzspieler zum Einsatz kamen. Mit Ivan Saric, Eric van den Doel, Sasa Martinovic und Hrvoje Stevic absolvierten gleich vier Spieler alle Runden. Letzterer sammelte mit 9,5 Punkten die meisten Zähler ein.
In diesem aufschlussreichen Videokurs gibt Großmeister David Navara praktische Tipps, wann man in einer Stellung Varianten berechnen sollte – und, was ebenso wichtig ist, wann man es nicht tun sollte. In diesem aufschlussreichen Videokurs gibt Großmeister David Navara praktische Tipps, wann man in einer Stellung Varianten berechnen sollte – und, was ebenso wichtig ist, wann man es nicht tun sollte.
Kostenloses Beispielvideo: Introduction
Kostenloses Beispielvideo: Invisible moves
Stefan LiebigStefan Liebig, geboren 1974, ist Journalist und Mitinhaber einer Marketingagentur. Er lebt heute in Barterode bei Göttingen. Im Alter von fünf Jahren machten ihn seltsame Figuren im Regal der Nachbarn neugierig. Seitdem hat ihn das Schachspiel fest in seinen Bann gezogen. Höhenflüge in die NRW-Jugendliga mit seinem Heimatverein SV Bad Laasphe und einige Einsätze in der Zweitligamannschaft von Tempo Göttingen waren Highlights für den ehemaligen Jugendsüdwestfalenmeister.
26.04.2026 – Die Meisterschaft war dem SC Viernheim sicher, in Runde 15 ging es nur noch um die Ästhetik von 15 Siegen aus 15 Spielen. Dinara und Dennis Wagner hatten eine Gewinnstellung gegen Sven Tica und Lukas Winterberg auf dem Brett. Sie brauchten nur noch einen Punkt. Dinara Wagner verlor wegen eines fehlenden Zuges vor der Zeitkontrolle auf Zeit. Kurz danach gab Winterberg auf, wodurch Dennis Wagner den Teamsieg perfekt machte. Im Abstiegskampf verloren alle Teams, wodurch MSA Zugzwang auf dem vorletzten Platz landete. | Foto: Nils Rohde / ChessBase
25.04.2026 – Der SC Viernheim (u.a. mit Yagiz Kaan Erdogmus, Foto) gewann gegen die Schachfreunde Wolfhagen, während die OSG Baden-Baden gegen den SC Heimbach-Weis-Neuwied nur remisierte. Für Titelchancen muss die OSG Baden-Baden das direkte Duell am Samstag gewinnen und auch am Sonntag punkten. Gleichzeitig darf der SC Viernheim keine weiteren Mannschaftspunkte holen. Das Remis gegen die Zweitplatzierten hilft dem SC Heimbach-Weis-Neuwied im Abstiegskampf. Für den USV TU Dresden wird die Luft nach Remis gegen SF Berlin im Tabellenkeller dünner. | Foto: Nils Rohde / ChessBase
Auch den großen Meistern passieren furchtbare Missgriffe. Der frühere Bundesligaspieler und Kabarettist Matthias Deutschmann präsentiert mit charmanter Ironie seine persönliche Hitliste der "schlimmsten Patzer der Schachgeschichte". Genießen Sie in 50 Videoclips ultrakurze Meisterpartien, die nach einem bitteren Patzer, einer versteckten Falle oder einem grausamen Irrtum grandios enden. Freuen Sie sich auf viele fremde Fehler! Das macht Spaß und ist das beste Praxistraining.
Die Schach-Horizont-Erweiterung
Die perfekte Ausrüstung für 2026 mit dem aktuellen ChessBase-Programm’26, Megadatenbank, ChessBase Magazin und Premium-Account!
Dieses Repertoire behandelt alle wichtigen schwarzen Antworten – insbesondere 2…d5 und 2…Sf6 – und vermittelt moderne, dynamische Konzepte statt endloser Variantenketten.
London System Powerbase 2026 ist eine Datenbank und enthält insgesamt 11285 Partien aus der Mega 2026 bzw. der Correspondence Database 2026, davon sind 282 kommentiert.
Das Powerbook London System 2026 basiert auf mehr als 410.000 Partien von unterschiedlichen Partieanfängen und ECO-Codes, denen aber jeweils gemeinsam ist, dass Weiß d4 und Lf4 spielt sowie auf c4 verzichtet.
In diesem Kurs präsentiert Großmeisterin Elisabeth Pähtz das London-System als strukturierten und ambitionierten Ansatz mit frühem Lf4, der zu gehaltvollen und dynamischen Stellungen führt.
Eröffnungsvideos: Offenes Spanisch (Sipke Ernst) und Klassisches Sizilianisch (Nico Zwirs). Endspiel-Special von Igor Stohl: „Kurze oder lange Seite“ – wohin gehört der verteidigende König im Turmendspiel? „Wundertüte“ mit 35 Meisteranalysen.
14,90 €
Wir verwenden Cookies und vergleichbare Technologien, um bestimmte Funktionen zur Verfügung zu stellen, die Nutzererfahrungen zu verbessern und interessengerechte Inhalte auszuspielen. Abhängig von ihrem Verwendungszweck können dabei neben technisch erforderlichen Cookies auch Analyse-Cookies sowie Marketing-Cookies eingesetzt werden. Hier können Sie der Verwendung von Analyse-Cookies und Marketing-Cookies widersprechen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ihre Einstellungen zu Cookies für diese Website
Wir verwenden Cookies und vergleichbare Technologien, um bestimmte Funktionen zur Verfügung zu stellen, die Nutzererfahrungen zu verbessern und interessengerechte Inhalte auszuspielen. Abhängig von ihrem Verwendungszweck können dabei neben technisch erforderlichen Cookies auch Analyse-Cookies sowie Marketing-Cookies eingesetzt werden. Analyse-Cookies und Marketing-Cookies werden eingesetzt, solange Sie nicht durch eine entsprechende Einstellung widersprechen. Bitte beachten Sie, dass Ihre Auswahl dazu führen kann, dass die Funktionalität des Angebots beeinträchtigt wird. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Technisch erforderliche Cookies
Technisch erforderliche Cookies: Damit Sie navigieren und die Basisfunktionen bedienen können sowie zur Speicherung von Präferenzen.
Analyse-Cookies
Damit wir feststellen können, wie Besucher mit unserem Angebot interagieren, um die Nutzererfahrungen zu verbessern.
Marketing-Cookies
Damit wir relevante Inhalte und interessengerechte Werbung anbieten und auswerten zu können.