ChessBase 16 - Die Neuheiten (Teil 3)

von Arne Kaehler
12.11.2020 – ChessBase 16 steht bereits in den Startlöchern und wird am 17. November 2020 rauskommen. Jetzt fragen sich natürlich alle: was sind die Neuerungen in dieser Version? Welche Innovationen stehen bevor? Und was hat es mit dem "Schlüssel zu neuen Ideen" auf sich? ChessBase Mitbegründer Matthias Wüllenweber, der alle ChessBase Versionen seit 1986 mit seinem Team entwickelte, führt im Video die interessantesten Neuerungen vor. Teil 3 der fünfteiligen Serie (Bei der auch ChessBase Programmierer Jeroen van den Belt dabei ist) befasst sich mit "Novelty-Mining", was es bedeutet und wie es funktioniert.

Erfolgsstrategien Band 3: Planfindung & Variantenberechnung Erfolgsstrategien Band 3: Planfindung & Variantenberechnung

Planfindung & Variantenberechnung ist nur äußerst mühsam ohne Trainerhilfe erlernbar. GM Michael Richter gibt Ihnen anhand von 10 Lektionen und 90 Videos über wichtige Tipps und Merkregeln, wie Sie sich in unbekannten Stellungen zurecht finden können.

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ChessBase 16 - Teil 3

Novelty-Mining

Matthias Wuellenweber erklärt uns, was es mit dem Begriff Novelty-Mining auf sich hat, was die gemeinsamkeit zu "Bitcoins" ist, und das man selbst mit älteren Rechnern gezielt nach Neuerungen schürfen kann.

Die Fünfteilige Serie, die jeden Tag gezeigt wird, bevor ChessBase 16 erscheint, gibt einen kleinen Einblick der Programmierer zu den neuesten Funktionen unseres Königsprodukts.

Geheimnisse der Variantenberechnung

Wer gut und richtig rechnet, gewinnt mehr Partien und macht mehr Punkte. Varianten zu berechnen, kann man trainieren. Michael Richter zeigt wie.

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Links:




Arne Kaehler, ein kreativer Kopf, der sich für Brettspiele im Allgemeinen begeistert, wurde in Hamburg geboren und lernte schon in jungen Jahren das Schach spielen. Durch das Unterrichten von Schach für Jugendteams und das Erstellen von Schachbezogenen Videos auf YouTube, konnte Arne diese Leidenschaft ausweiten und hat sogar einen Online-Schachkurs für alle erstellt, die lernen möchten, wie man dieses Spiel spielt. Derzeit schreibt Arne für die Englische Nachrichtenseite auf Chessbase und konzentriert sich auf die Erstellung von unterhaltsamen Blogeinträgen.
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Administratoor Administratoor 13.11.2020 11:03
Thema Überfrachtung: dagegen würde wohl nur die Aufsplittung in mehrere Editionen wie Standard und Pro helfen, was allerdings ein hoher technischer Aufwand und ein kaufmännisches Risiko wäre. Man müsste erst einmal aufwändig erkunden, welche 20% Funktionen von 80% der Anwender hauptsächlich genutzt werden.
Einfacher machbar wäre m.E. neben dem CB Reader auch CB Writer, also eine sehr günstige Version (29,90 ?) auf Basis des Readers, die aber das Anlegen und Bearbeiten von Datenbanken erlaubt.
Für Poweruser ist das natürlich zu wenig, aber für viele Vereins- und Hobbyspieler vielleicht ein sinnvoller Einstieg.
Peter Heil Peter Heil 13.11.2020 10:40
Ich habe bei CB 15 ein Problem mit dem Eröffnungsreport. Bei eigenen Datenbanken kann ich den Eröffnungsreport nur 1x laufen lassen. Beim 2. Vesuch kommt nur der Datenbanktext mit dem Diagramm und einem Eröffungsschlüssel.

Bei der Mega 2020 kann ich dagegen beliebig oft den gleichen Eröffnungsreport laufen lassen.

Nein, es ist kein Fall für den Support. Ich habe es auf 2 Rechnern mit den Update-Versionen 26 sowie 27 versucht. Mit dem gleichen Ergebnis.
Arelius Arelius 12.11.2020 09:32
Es ist wirklich einfach schade das auch diese neue Version wieder nur unter dem Betriebssystem Windows läuft.
Es wäre wünschenswert wenn diese ganzen ChessBase Versionen wenigstens in Linux unter Wine einer Windows-kompatiblen Laufzeitumgebung laufen würden. Leider bekommen es die Programmierer einfach nicht in den Griff oder wollen es auch gar nicht.
wok wok 12.11.2020 09:20
Übrigens: Wer sich nicht mit dem Handbuch auseinandersetzen möchte, findet auf der englischen Chessbase Seite eine sehr schöne Einführung in Videoform: https://en.chessbase.com/post/ultimate-chessbase-and-mega-database-guide
RagingPower RagingPower 12.11.2020 09:18
Ich muss Holger Lorenz recht geben. In der Vergangenheit wurden teilweise schon Ressourcen "verschwendet", die sicher an anderen Stellen besser aufgehoben wären. Ich würde mir sofort ein neues Chessbase kaufen (war ewig auf CB9 und dann auf 14 umgestiegen), wenn es z.B: einen sinnvollen Eröffnungstrainer (àla ChessPositionTrainer) gäbe. Das würde mir bei meiner nächsten Partie sicher mehr bringen, als ein Brett in Raytracing (nur um ein extremes Beispiel zu nennen).
wok wok 12.11.2020 09:07
Hallo Lt Marseille,

alle Informatorsymbole werden - zumindest in den Kommentarfeldern - bereits seit der ersten ChessBase Version unterstützt. Einfach mal mit der Kombination <Strg> + Taste bzw <Strg> + >Alt> + Taste herumspielen. <Strg> + <Alt> + o (wie "opposite coloured bishops") bringt die ungleichfarbigen Läufer zum Vorschein, <Strg> + <Alt> + e die gleichfarbigen. LäuferPaar ist allerdings <Strg> + <Alt> + p (nicht b wie man vielleicht vermuten würde) ...

An die anderen Forenten: bei dem Tonfall muss ich bestimmt auf der deutschen Seite gelandet sein :-) - haltet doch bitte mal die Corona-induzierte schlechte Laune im Zaum. Fehlerfreie Software zu produzieren bleibt eine schwierige Kunst.
MARIO1962 MARIO1962 12.11.2020 08:26
... und ein Vorschlag noch : ist es auch " klasse" und abgefahrn ?!" , das letsCheck beim Fat Fritz immer noch nicht korrekt funktioniert, das wäre doch mal was für die Programmierer. Oder ist da die Entwicklung beendet worden ?
Ansonsten hört sich das Ganze sehr gut an.
MARIO1962 MARIO1962 12.11.2020 08:21
das schlimme ist : das FREMDSCHÄMEN wird von Teil 1 bis 32 immer schlimmer, @Radost. Schön , dass nicht nur ich das so empfinde. Wetten , das Medium A uns weiter heimsucht ??
Lt Marseille Lt Marseille 12.11.2020 07:14
Ich bin auf das neue Programm gespannt und finde, dass einige Anwender überkritisch sind. Natürlich hat Chessbase im Laufe der Zeit zahllose Funktionen erhalten, die ich kaum kenne und auch nicht brauche, aber jeder Anwender ist nun einmal verschieden.
Chessbase ist ein Produkt für den "Massenmarkt" der Schachspieler. Nur so ist es marketingtechnisch korrekt, auch wenn die Masse der Schachspieler überschaubarer ist als die Masse der Schokoladenkonsumenten - doch letzteren wird man auch nicht ein schlankes Einheitsprodukt anbieten.
3 Anmerkungen habe ich aber auch:
1. Wird die Doublettenerkennung endlich schnell arbeiten und möglichst viele Doubletten erkennen?
2. Ein Kuriosum (echt nicht wichtig): Durch Computerpartien und Computeranalysen und 7 plus - Steiner-Bases werden die Partien immer länger. Wird es irgendwann einmal möglich sein, mehr als 300 Züge lange Partien zu verarbeiten, ohne den Rest als Kommentar abzuspeichern? (Die Partien irgendwelcher Spinner kann man ja leicht eliminieren).
3. Stehen a l l e klassischen Kommentar - Symbole des Informators (z.B.: ungleiche Läufer) zur Verfügung (oder habe ich 'was übersehen - kann mir ja auch nach 30 Jahren Nutzerschaft passieren); solche (ggf. von Chessbase selbst noch zu erweiternden Kommentarfunktionen im Einklang mit der "neuen Terminologie" nach GM Karsten Müller - auf den Spuren von Kmoch - ) Dinge fände ich ganz witzig; und viel Programmieraufwand kann das nicht machen.
So, langer Text, zu viel Zeit wg. CORONA, viele Grüße an Euch alle, Lothar Karwatt
Radost Radost 12.11.2020 06:33
Hallo Holger, ich bin da anderer Meinung. Als langjähriger Poweruser von Chessbase 9 und Folgeversionen kenne ich das Programm und Handbuch fast auswendig und freue mich stets über neue Spezialfunktionen, die mir beim Fernschach behilflich sind.
Radost Radost 12.11.2020 06:28
Diese Schürffunktion ist vielversprechend. Leider wurde der Output der neuen Funktion nicht demonstriert. Und die exaltierte Reaktion des jungen Interviewers löst bei mir Fremdschämen aus.
Holger Lorenz Holger Lorenz 12.11.2020 05:53
Meiner Meinung nach sind viele der Neuerungen, die CB im Laufe der Zeit erfahren hat, unnütz und teilweise Spielereien, die kein Mensch braucht und die das Programm lediglich überfrachten, was zu Abstürzen und jeder Menge Bugs führt. Die Programmierer täten gut daran, das Programm zu entschlacken und so schneller und stabiler zu machen. Man sollte sich auf das Wesentliche einer Datenbank konzentrieren und könnte sich so auch ein über 400 Seiten langes Handbuch ersparen, in welchem übrigens einiges doppelt und dreifach aufgeführt ist, weil die Autoren augenscheinlich mit einer fehlerfreien Ausgabe überfordert sind. Und wenn ich über 400 Seiten durcharbeiten muss, um das Programm mit all seinen Funktionen bedienen zu können, läuft da doch etwas in die falsche Richtung. Es sollte lieber mal etwas an der Programmoberfläche gearbeitet werden, denn diese entspricht meiner Meinung nach nicht mehr den aktuellen Erfordernissen.
Stehe ich mit meiner Meinung alleine da? Auf weitere Aussagen bin ich gespannt.
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