Bacrot zog souverän ins Viertelfinale ein, wo er IM Peio Dubois im Stichkampf besiegte. Sein Halbfinale gegen GM Laurent Fressinet verlief ähnlich: Nach zwei Remis in den klassischen Partien setzte sich Bacrot im Schnellschach-Stichkampf durch.
Auf dem Weg ins Finale musste Lagarde nur einmal in den Stichkampf: Im Achtelfinale besiegte er Sébastien Mazé. Seine Begegnungen im Viertel- und Halbfinale gegen Yannick Gozzoli beziehungsweise Titelverteidiger Marc’Andria Maurizzi verliefen deutlicher. Lagarde gewann beide klassischen Wettkämpfe mit 1,5:0,5.

Wie von vielen erwartet, war das Finale hart umkämpft, und beide klassischen Partien endeten remis. Im Stichkampf änderte sich das Bild: Bacrot dominierte und gewann beide Schnellschachpartien und damit den Titel.
Noch knapper verlief das Duell um Bronze zwischen Maurizzi und Fressinet, das erst im Blitz-Stichkampf entschieden wurde. Maurizzi gewann beide Partien, sicherte sich den Sieg und damit den dritten Platz.

Auch das Frauenturnier verlief spannend. Auf dem Weg ins Finale setzte sich Milliet gegen Nino Maisuradze, Manon Schippke und Titelverteidigerin Yosha Iglesias durch, während Pauline Guichard nacheinander Natacha Benmesbah, Anastasia Savina und Marie Sebag ausschaltete.

Ähnlich wie im Open wurde der Titel bei den Frauen auch im Stichkampf entschieden. Nach drei Remis in Folge – zwei klassischen Partien und einer Schnellschachpartie – gewann Milliet die vierte Partie und sicherte sich damit den Titel.
Im Kampf um Platz drei setzte sich Sebag gegen Iglesias durch. Sie gewann die erste klassische Partie und erreichte in der zweiten das nötige Remis.
