29.05.2026 – Der vierte Tag der Frauen-EM in Batumi verlief für die deutschen Damen remislastig. Dabei hatte der belgische Hauptschiedsrichter Geert Bailleul unmittelbar vor Rundenbeginn noch extra auf die Sofia-Regel hingewiesen, welche entsprechende Gebote vor dem 30. Zug untersagt. Gleich vier verflachte Stellungen sorgten dann aber für einen Friedensschluss zwischen Zug 31 und 33 bei den deutschen Top-Spielerinnen. | Fotos: Matthias Muth
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GM Blohberger präsentiert in dieser zweiteiligen Reihe ein vollständiges Repertoire für Schwarz: praxisnah, verständlich, flexibel – statt seitenlanger Theoriewüsten gibt es klare Konzepte und leicht erlernbare Strategien.
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Besonders viel Beinfreiheit bieten die Einzeltische für die ersten zwölf Bretter im Spielsaal in der georgischen Hafenstadt. Auch in der vierten Runde konnten es sich dort trotz mäßigen Ergebnissen am Vortag drei DSB-Spielerinnen gemütlich machen.
Jana Schneider (v.r.) und Dinara Wagner (h.r.) gefällt es sicher an den geräumigen vorderen Brettern. | Foto: Matthias Muth
Dieser 60-minütige Kurs bietet eine Auswahl spannender und praktischer Eröffnungen, die sowohl leicht zu erlernen als auch angenehm zu spielen sind.
Dieser 60-Minutes Videokurs bietet eine Auswahl spannender und praktischer Eröffnungen, die sowohl leicht zu erlernen als auch angenehm zu spielen sind. Die derzeitige Eröffnungstheorie kann langwierig und komplex sein, daher kann die Erkundung weniger konventioneller Optionen eine neue Vielfalt in Ihre Partien bringen. Obwohl es sich nicht um ein vollständiges Repertoire handelt, decken die enthaltenen Eröffnungen mehrere Grundlagen ab. Als Schwarzer werden Sie mit der dynamischen Portugiesischen Variante der Skandinavischen Verteidigung gegen 1.e4 und einer kreativen 3...h6 Variante gegen 1.d4 ausgestattet. Als Weißer erforschen wir das aggressive Schottische Gambit und den vielseitigen Königsindischen-Angriff, die Sie schnell und effektiv in Ihr Repertoire aufnehmen können. Der Videoteil hebt die wichtigsten Ideen hinter diesen Eröffnungen hervor, während detailliertere Eröffnungsdateien zur näheren Betrachtung verfügbar sind.
Für Hanna Marie Klek stellt dies gewiss eine zusätzliche Motivation dar: „Dort findet man auch leichter seinen Platz als an den Tischen mit zwei Brettern und vier Namensschildern“, konstatierte die Spitzenspielerin der Schachfreunde Deizisau. Nach der Niederlage in der dritten Runde sind für eine Rückkehr an die Top-Bretter wohl zwei Siege hintereinander nötig. Die Partie mit den schwarzen Steinen gegen WFM Rebeca Jimenez Fernandez (2166) konnte nicht den Anfang machen, denn die Spanierin behandelte die Spanische Eröffnung vorsichtig genug, um keinerlei Siegchancen zuzulassen. Folglich wurde alsbald ein Remis vereinbart.
Jana Schneider musste sich mit Schwarz gegen eine Mitfavoritin auf den Turniersieg behaupten, zumal die Georgierin Lela Javakhishvili (2442) in der Frauen-Bundesliga bereits mehrfach zur besten Spielerin der Saison gekürt wurde. Die Partie befand sich immer in der Remisbreite, sodass die Punkteteilung als logische Konsequenz folgte.
Dieser Videokurs bietet Ihnen ein vollständiges und praxisnahes Weiß-Repertoire in der Spanischen Partie! Anhand von Beispielpartien und detaillierten Theorieteilen lernen Sie, wie Sie alle Hauptvarianten sowie wichtige Nebenvarianten souverän behandeln. Dieser Videokurs bietet Ihnen ein vollständiges und praxisnahes Weiß-Repertoire in der Spanischen Partie! Anhand von Beispielpartien und detaillierten Theorieteilen lernen Sie, wie Sie alle Hauptvarianten sowie wichtige Nebenvarianten souverän behandeln.
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Josefine Safarli betrat das Spiellokal im Gegensatz zu den ersten drei Runden mit Augengläsern. Nach einer verpassten guten Siegchance in der dritten Partie scherzte sie: „Vielleicht sehe ich so besser.“ Zu Partiebeginn gegen Eline Roebers (2389) war dann die Brille beiseite gelegt. Die niederländische Kontrahentin pflegt einen einzigartigen, überaus aggressiven Spielstil, der ihr unter anderem bereits den EM-TItel im Blitzschach beschert hat. Gegen die taktisch versierte Internationale Meisterin ließ die Deutsche jedoch kaum Komplikationen zu, obwohl sie zugeben musste, dass sie sich „nicht mehr an die Variante erinnert hatte.“ Nach einem Generalabtausch endete auch diese Partie sehr rasch friedlich.
Die Brille neben dem Brett: Josefine Safarli erzielte ein Remis gegen die elostärkere Eline Roebers. | Foto: Matthias Muth
Für den einzigen Tagessieg der DSB-Frauen sorgte Fiona Sieber, die einer Teamkollegin aus der Frauen-Bundesliga gegenüberstand. Die Jugendeuropameisterin von 2016 tritt dort gemeinsam mit der Internationalen Meisterin Marina Brunello (2346) aus Italien für die Rodewischer Schachmiezen an. Die DSB-Spielerin konnte in diesem Duell im Mittelspiel einen gefährlichen Freibauern kreieren und die vorteilhafte Stellung gekonnt im Turmendspiel verwerten.
Charis Peglau hatte mit IM Sabrina Vega Gutierrez (2375) erneut eine schwere Aufgabe vor sich. Gegen die Spanierin griff die jüngste deutsche Teilnehmerin im Mittelspiel fehl und musste sich folglich geschlagen geben.
Einen gebrauchten Tag erwischte Luisa Bashylina, die zwar vorteilhaft aus der Eröffnung kam, aber nach einem Figurenopfer ihrer jüngeren Kontrahentin Tekla Koghuashvili (1921) die Komplikationen nicht richtig berechnete. Die Georgierin konnte so mehrere Drohungen aufstellen, die nicht alle gleichzeitig zu parieren waren und den Sieg einfahren.
Damit stehen Fiona Sieber, Dinara Wagner und Josefine Safarli nun mit jeweils zwei Siegen und zwei Unentschieden auf einem geteilten siebten Platz. Dieses Mannschaftsergebnis liest sich besser als der Zwischenstand zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr.
In diesem Kurs präsentiert Großmeisterin Elisabeth Pähtz das London-System als strukturierten und ambitionierten Ansatz mit frühem Lf4, der zu gehaltvollen und dynamischen Stellungen führt. Das Londoner System gehört zu den beliebtesten Eröffnungen auf allen Spielstärken – doch nicht jedes „London“ ist gleich. In diesem Kurs präsentiert Großmeisterin Elisabeth Pähtz das klassische London-System, einen strukturierten und zugleich ambitionierten Ansatz mit frühem Lf4, der zu dynamischen und gehaltvollen Stellungen führt.
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Matthias MuthMatthias Muth, Jahrgang 1996, arbeitet als Jurist in München und gibt zudem Schachkurse für die Münchener Schachakademie GmbH. Er hat zuvor die laotische Nationalmannschaft trainiert und zur Schacholympiade 2022 in Chennai begleitet. Für seinen Verein SC 1934 Gelnhausen spielte er einst in der Hessenliga. Darüber hinaus konnte er sich als Hessischer Jugendeinzelmeister für eine Deutsche Jugendmeisterschaft qualifizieren.
28.05.2026 – Als Josefine Safarli, Charis Peglau und Jana Schneider zur dritten Runde der Frauen-EM in Batumi an den Brettern mit den Nummern 1, 2 und 7 Platz nahmen, herrschte Einigkeit unter den deutschen Damen: „Hieran kann man sich gewöhnen.“ Erstgenannte fügte noch an, dass sie „nicht erwartet hatte, dass so viele Favoritinnen in der zweiten Runde einen halben Punkt abgeben würden.“ Unter den besagten Spielerinnen befand sich unter anderem die Setzlistenerste Stavroula Tsolakidou aus Griechenland. | Fotos: Matthias Muth
27.05.2026 – Die zweite Runde der 26. Frauen-EM in Batumi wurde am georgischen Nationalfeiertag ausgetragen. Die DSB-Spielerinnen sind noch immer ungeschlagen. Dabei waren an den ersten zwölf Brettern gleich vier deutsche Starterinnen im Einsatz – am erfolgreichsten war Charis Peglau (Titelbild). Das deutsche-deutsche Duell endete im Endspiel remis. | Fotos: Matthias Muth
Wie baut man ein systematisches Schachtraining auf, so dass die SchülerInnen die daraus erworbenen Erkenntnisse in ihren eigenen Partien anwenden können? Der Autor Stefan Becker ist dabei auf eine erschreckend einfache Antwort gekommen. Bei jeglicher schachlicher Frage befindet sich die Lösung auf dem Brett. Insofern liegt es geradezu auf der Hand, dass die Figuren dazu befragt werden sollen, wie sie sich die weitere Entwicklung der Geschehnisse vorstellen. Doch wie führt man solche Gespräche, und was passiert, wenn sich die Interessen der Figuren einander widersprechen? Großmeister Dr. Karsten Müller verleiht den Figuren seine Stimme und versucht deren Gefühle, Pläne, Wünsche zu formulieren, während Stefan Becker demonstriert, wie aus diesem Dialog, konkreter Berechnung und neuen Fragen die richtige Entscheidung folgt. Diese DVD gibt die Antworten anhand ausgewählter Meisterpartien. Plötzlich wird verständlich, wie Weltklassespieler ihre auf den ersten Blick erstaunlichen Ideen entwickelt haben.
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Slawisch- und Halbslawisch Powerbase 2026 ist eine Datenbank und enthält insgesamt 11766 Partien aus der Mega 2026 bzw. der Correspondence Database 2026, davon sind 1136 kommentiert.
Für das Slawisch- und Halbslawisch- Powerbook 2026 wurde der Ratingschnitt erneut auf 2400 festgesetzt. 2,24 Mill. Partien aus dem Maschinenraum von Schach.de überschreiten diese Schwelle, dazu kommen über 130.000 von Menschen gespielte Partien.
Nach den Zügen 1.e4 c5 2.Sf3 werden alle schwarzen Antworten außer 2…d6 und 2…Sc6 behandelt. In den meisten Varianten setzt Weiß auf 3.c3 – eine moderne, flexible Form der Alapin-Idee.
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