06.09.2026 – Fyers American Gambits (mit Sindarov) und Triveni Continental Kings (mit Firouzja) traten als einzige Teams am ersten Spieltag zweimal an. Fyers American Gambits besiegte zuerst PBG Alaskan Knights 10-4, Anand stellte eine Figur gegen Sindarov ein. Danach besiegte Sindarovs Team die Triveni Continental Knights 14-5. Zuvor hatte das Team um Firouzja 9-10 gegen Ganges Grandmasters mit Nepomniachtchi verloren. Das Team Alpine APL Pipers mit Carlsen gewann 10-8 gegen CheQ Mumba Masters. Carlsen spielte nur Remis gegen Vachier-Lagrave. | Foto: ChessBase India Livestream
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Global Chess League Tag 1
Magnus Carlsen kam am ersten Spieltag nicht über ein Remis gegen Maxime Vachier-Lagrave hinaus. Sein Team APL Alpine Masters gewann trotzdem gegen die CheQ Mumba Masters. In Runde 4 erreichte das Team Fyers American Gambits die bisher meisten Brettpunkte innerhalb eines Matches. Sie besiegten die Triveni Continental Knights 14-5. Dies erreichten sie mit drei Siegen mit Weiß, zwei Remis und einer Niederlage. Nihal Sarin, Wei Yi und Marc'Andria Maurizzi hatten ihre Partien gewonnen. Marc'Andria Maurizzi hat nach dem ersten Tag die meisten Brettpunkte erreicht. Er steht nach Runde 4 (mit zwei Partien) bei 7 von 7 möglichen Brettpunkten.
Regularien zur Punkteverteilung
Die Tech Mahindra Global Chess League begann am Samstag ihre vierte Saison. Die Punkteverteilung weicht von der anderer Teamveranstaltungen ab, deshalb hier nochmal die Punkteverteilung im Überblick:
Ein Sieg mit Weiß gibt drei Brettpunkte, ein Sieg mit Schwarz gibt vier Brettpunkte, ein Remis gibt jeweils einen Brettpunkt. Das Team, das in einem Match mehr Brettpunkte erreicht, bekommt drei Mannschaftspunkte. Bei einem Remis zwischen zwei Teams gibt es jeweils einen Mannschaftspunkt.
Ausgangspunkt der Aronian-Variante in der spanischen Partie (1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5) ist der Zug 3...Sge7, der nach Carlo Cozio benannt wurde, einem italienischen Schachmeister aus dem 18. Jahrhundert.
PBG Alaskan Knights 4-10 Fyers American Gambits (Runde 1)
Die Spieler von Fyers American Gambits spielten in der ersten Runde mit den weißen Figuren. An drei Brettern wurden die Partien mit einem Remis beendet, an Brett 1 und Brett 6 gab es einen Sieg von Weiß. Javokhir Sindarov besiegte Viswanathan Anand und sammelte so drei Brettpunkte für sein Team ein. Außerdem besiegte Marc'Andria Maurizzi, in der Bundesliga für den FC St. Pauli aktiv, das indische Jungtalent Abhimanyu Mishra. Die einzigen Brettpunkte, die die PBG Alaskan Knights einsammeln konnten, stammten von den vier Remis an Brett 2, 3, 4 und 5. Das Rückspiel zwischen den beiden Mannschaften wird zeigen, wie groß die Auswirkung der Farbverteilung auf das Ergebnis war.
Sindarov 3-0 Anand
38...Tb2+ 39.Kd1 Sb4 40.c7 Tc2 41.Tb7 und Schwarz war überlastet. Der Turm war angegriffen, musste auf der c-Linie bleiben, um auf den c-Bauern aufzupassen und hatte so keine Möglichkeit, den Springer auch noch zu decken, der angegriffen war.
Viswanathan Anand spielte noch für einige Züge weiter. Mit einem Bauern für einen Springer konnte er im Endspiel aber keine spielentscheidenden Fortschritte mehr gegen Javokhir Sindarov erreichen.
Sindarov ist kurz davor, bei der Weltmeisterschaft 2026 gegen Gukesh anzutreten. In der Vorbereitung gegen Anand als ehemaligen Weltmeister anzutreten und zu gewinnen, wird seinem Selbstbewusstsein sicherlich guttun.
Als Viswanathan Anand auf der europäischen Schachbühne erschien, hatte er in Indien schon einige Erfolge erzielt, die indischen Jugendmeisterschaften und als Jugendlicher auch die Landesmeisterschaften der Erwachsenen gewonnen. Mit gerade einmal 14 Jahren wurde Anand 1984 für die Schacholympiade in die indische Nationalmannschaft berufen. 1987 wurde er Juniorenweltmeister, 1988 verlieh die die FIDE dem 19-jährigen den Titel eines Großmeisters.
Haarscharf wurde die zweite Runde für die Ganges Grandmasters gegen die Triveni Continental Kings entschieden. Das Duell am ersten Brett zwischen Firouzja und Nepomniachtchi endete in einem Remis. Drei der restlichen fünf Partien gewannen Nepos Teamkollegen, doch Firouzjas Teamkollegen gewannen zwei Partien mit Schwarz und sammelten so mehr Brettpunkte pro Sieg ein. Am Ende gewannen die Ganges Grandmasters mit nur einem Brettpunkt Vorsprung.
Tsolakidou 3-0 Kosteniuk
In Zeitnot begann das Drama zwischen Stavroula Tsolakidou und Alexandra Kosteniuk. Im Endspiel opferte Weiß eine Qualität, um dem a-Bauern den Weg zur Umwandlung freizumachen.
Das Opfer funktionierte besser durch den nächsten Zug, den Schwarz nach 55.Kb5 spielte. Es folgte 55...Td1?. Nach diesem Zug hätte Weiß direkt mit dem a-Bauern laufen können (56.a7 Ta1 57.Kxb6 oder 56...Txd3 57.a8D). Stattdessen spielte Weiß 56.Le4?. Hiernach hätte Schwarz mit 56...d3 ausgleichen können. Schwarz spielte jedoch 56...Ta1. Sie konnte den a-Bauern nicht mehr aufhalten und hatte selbst nicht genügend Gegenspiel. Ab etwa Zug 49 hatten beide Spielerinnen bei jedem Zug nur noch 10 Sekunden oder weniger Bedenkzeit auf der Uhr. Tsolakidous Qualitätsopfer war risikoreich mit so geringer Bedenkzeit, sorgte aber auch dafür, dass Kosteniuk nicht genügend Zeit hatte, um die passende Verteidigung zu finden. Besonders ärgerlich für Alexandra Kosteniuk und ihr Team: Wäre diese Partie anders ausgegangen, hätte ihr Team Triveni Continental Kings nicht verloren.
Maxime Vachier-Lagrave (CheQ Mumba Masters) und Magnus Carlsen (Alpine APL Masters) trennten sich am ersten Brett mit einem Remis. Vidith Gujrathi (Alpine APL Masters) gewann 4-0 gegen Shakhriyar Mamedyarov (CheQ Mumba Masters). Neben ihm gewann auch Koneru Humpy (Alpine APL Masters) 4-0 gegen Carissa Yip (CheQ Mumba Masters). Die beiden Siege für Alpine APL Masters sorgten für den Teamsieg. Die CheQ Mumba Masters gewannen zwar auch zwei Partien, bekamen für diese Siege mit Weiß jedoch weniger Brettpunkte und verloren so 8-10. Die Alpine APL Masters gehören damit zur Verfolgergruppe in der Tabelle. Der erste Einzelsieg von Magnus Carlsen lässt aber noch auf sich warten.
Carlsens erste Partie der GCL Saison 2026
Highlights der Runde | Video: ChessBase India
Nach Runde 3 hatten alle sechs Teams eine Runde gespielt. Zwei Teams mussten danach noch für eine weitere Runde an die Bretter. Um 30 Matches auf acht Tage aufzuteilen, müssen an einigen Tagen vier Matches stattfinden und damit jeweils zwei Teams eine Runde mehr als die anderen spielen.
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Fyers American Gambits 14-5 Triveni Continental Kings (Runde 4)
Der höchste Sieg des ersten Spieltages fand in Runde 4 statt. Alexandra Kosteniuk war die einzige Spielerin, die in dieser Runde für die Triveni Continental Kings gewann. Ihre Gegnerin war Sara Khadem.
Kosteniuk 3-0 Khadem
Nach ihrer Niederlage in ihrer ersten Runde des Tages gewann Kosteniuk in dieser Runde. Die Niederlage ihres Teams konnte sie damit jedoch nicht abwenden.
Tabelle nach Runde 4
Grafik: Global Chess League
Legende: M - Match, W - Siege, L - Niederlagen, D - Remis, MP - Mannschaftspunkte, GP - Brettpunkte
Fyers American Gambits führt die Tabelle nach dem zweiten Sieg in Runde 4 an. Das Team spielte aber auch eine Runde mehr als die direkte Konkurrenz, die Alpine APL Pipers und die Ganges Grandmasters. Dass sie bereits zwei Runden gespielt haben, hilft den Triveni Continental Knights weniger. Sie befinden sich nach Runde 4 auf Platz 4 von 6. Sie verloren beide Matches, befinden sich daher hinter den Siegern der ersten drei Runden. Durch die Brettpunkte beider Matches konnten sie sich aber immerhin von den CheQ Mumba Masters und PBG Alaskan Knights in der Tabelle absetzen. Wie lange der Abstand von 6 Brettpunkten auf Platz 5 bleiben wird, wird der zweite Spieltag am Sonntag zeigen. Auch wird sich zeigen, wie lange Fyers American Gambits Platz 1 halten wird.
Martina GerdtsMartina Gerdts studierte portugiesische und spanische Sprachwissenschaft und arbeitet heute als Sprachdozentin und schreibt über Schach und Sprachen. Einmal für ein Turnier in Paris mit Schach angefangen, ist sie heute als Spielerin aber auch durch ihr Engagement neben dem Brett und ihre schreibenden Aktivitäten im Schach aktiv.
31.08.2026 – Magnus Carlsen in jeder Spielform zu besiegen, zählt nach wie vor zu den schwierigsten Aufgaben im modernen Schach. Für den 15-jährigen Vandan Alankar Sawai aus Delhi erreichte dieser Meilenstein am 18. August während des späten „Tited Tuesday“. In der zweiten Runde, als er mit den weißen Steinen gegen den ehemaligen Weltmeister antrat, setzte Vandan ihn unermüdlich unter Druck, bis Carlsen zwischenzeitlich einen Fehler machte. Danach ließ Vandan ihm keine Chance mehr zur Aufholjagd. Lesen Sie die Geschichte dieses talentierten Jungen. | Fotos: ChessBase India
31.08.2026 – Levon Aronian beeindruckt auch in seinem fünften Lebensjahrzehnt noch mit Weltklasseleistungen. Seiner beeindruckenden Titelsammlung fügte der 43-Jährige kürzlich noch den Biel-Titel hinzu. Die neue Ausgabe des Schach-Magazin 64 blickt natürlich auf viele Turniere zurück: Dortmund, Biel und viele mehr und wir schauen auf die Olympiade und die Schachbundesliga voraus. Und auch der September wird wieder ein schachgefüllter Monat sein: Wir können mit unseren Nationalteams in Samarkand mitfiebern oder einfach neutral beobachten. | Foto: Lennart Ootes
Die Vorstoßvariante 3.e5 gegen die Französische Verteidigung ist ein gern gesehener Gast in der heutigen Turnierpraxis. Weiß nimmt sofort Raum ein und versucht die Aktivität des Gegners einzuschränken und dem Spiel mit energischen Zügen seinen Stempel aufzudrücken. Die vorgestellte Spielweise sichert Schwarz ausreichendes Gegenspiel, um dem Anliegen des Gegners entgegenzuwirken. Der Damenflügel wird zumeist mit dem Bauernzug c5-c4 abgeriegelt und diese Struktur bietet dem Nachziehenden zuverlässiges und solides Spiel. Welche Strategien und Möglichkeiten ihm hierbei zur Verfügung stehen, erklärt Ihnen das Duo Luther/Jordan in unterhaltsamer Weise.
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Wie Großmeister ohne Feuerwerk gewinnen: GM Jan Markos zeigt Ihnen 11 sehr praktische Tipps, von „Wie man in verlorener Stellung spielt“ bis „Geduldig sein wie Carlsen“, die Ihr Turnierschach verbessern werden.
Der Nimzo-Inder hat sich seit über einem Jahrhundert bewährt: Bis heute ist er eine erste Wahl der Weltelite, von Magnus Carlsen bis Praggnanandhaa, und er bleibt eine der zuverlässigsten Möglichkeiten für Schwarz, nach 1.d4 2.c4 3.Sc3 um echte Chancen zu
Italian Game Powerbase 2026 ist eine Datenbank und enthält 8571 hochklassige Partien aus der Mega 2027 bzw. der Correspondence Database 2026, davon sind 479 kommentiert.
Videos: Nico Zwirs zeigt Sizilianisch mit 2…e6 3.d4 cxd4 4.Dxd4 Sc6 5.De3 Sf6 6.Sc3, Mihail Marin prüft Sindarovs 6.Se5 im Damenbauernspiel. Dazu die „Wundertüte“ mit 41 Analysen von Berg, Ftacnik, Gupta u.v.a.
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