"Springer gegen Turm und Bauer" - Leseprobe aus ChessBase Magazin #232

Klick auf die Grafik führt zur Leseprobe auf books.chessbase.com
Normalerweise ist eine Partie, in der man nicht nur einen Bauern, sondern auch noch eine Qualität weniger hat, natürlich verloren, im Endspiel sowieso. Und doch lassen sich bestimmte Stellungen trotz des materiellen Nachteils mit Hilfe eines Festungsmotivs noch remis halten. Das klassische Motiv, um das es in Dorian Rogozencos Beitrag diesmal geht, sieht wie folgt aus:

Der Springer unterbindet im Verbund mit dem König die Umwandlung des weißen Bauern und springt zwischen dem Umwandlungsfeld und den Feldern h6, f6 und e7 hin und her. Aber Achtung: In der konkreten Stellung würde1...Sf6 natürlich sofort wegen der Fesselung 2.Tf1 verlieren. Die anderen beiden Züge hingegen halten die Festung intakt.
Nach 1...Se7 kann Weiß sich auf zweierlei Wegen mit seinem König der schwarzen Festung zu nähern versuchen: Nach 2.Tg2 Sg8 3.Kd6 kann der Springer diesmal gefahrlos nach f6 ziehen. Und nach z.B. 4.Ke5 kehrt der Springer einfach auf das Blockadefeld g8 zurück.
Versucht es der weiße König hingegen auf der anderen Seite des Bauern, kann er die folgende Stellung forcieren:

Nur wenn es der König über h6 nach h7 schafft, kann er die Partie noch zum Sieg führen. Die Aufgabe für Schwarz ist also klar, und nur 1...Kf6 hält die Festung aufrecht. Doch Weiß kann den Druck mit 2.Tg2 Kf7 3.Tg6 noch weiter erhöhen. Wieder gibt es nur einen einzigen Zug, der Schwarz rettet: 3...Se7 zwingt Weiß, erneut mit seinem Turm zu ziehen – denn nach 4.Kh6 Sxg6 5.Kh7 Se7 ist der Springer rechtzeitig zurück.
Im Anschluss an die Videopräsentation der Festung lädt Sie Dorian Rogozenco in fünf interaktiven Videos ein, das soeben erworbene Wissen auf die Probe zu stellen. Viel Spaß!
Genießen Sie das CBM jetzt inkl. der hochwertigen Print-Edition! Auf 52 Seiten erhalten Sie nicht nur einen Überblick über die Inhalte der Download- und Books-Version. Das neue Format der Print-Edition erlaubt es, ausgewählte Theorieartikel sowie Analysen namhafter Autoren in vollem Umfang zu präsentieren. In dieser Ausgabe sind u.a. Eröffnungsartikel zum Londoner System und zu Nimzo-Indisch enthalten. Dazu finden Sie in der Print-Edition jeweils eine ausführliche Analyse von Peter Heine Nielsen und Andy Woodward zum TePe Sigeman-Turnier 2026.
Und auch für die Präsentation der vielfältigen Trainingsangebote des ChessBase Magazins ist im neu layouteten Print viel Platz gewonnen. Von den Eröffnungsvideos über die „Praxistipps für Turnierspieler“ und das „Special“ zu Javokhir Sindarov bis zu einer ausführlichen Konstruktionsanleitung der „Festung“ dieser Ausgabe – all das finden Sie in der Ausgabe #232!
Mehr ChessBase Magazin. Weniger Abo!

Jetzt im ChessBase Shop bestellen!
Einzelausgabe inkl. Printedition 23,90 €! + Versand
Einzelausgabe (Download) ohne Printedition 21,90 €!
Das neue ChessBase Magazin-Abonnement - vorteilhaft und jederzeit kündbar
Abonnement inkl. Print-Edition: Jede Ausgabe für 21,90 € (statt 23,90 €) + Versand. Inkl. Download- und Books-Version: ChessBase Magazin Abonnement mit Print-Edition
Abonnement der Download- und Books-Version: Jede Ausgabe für 19,90 € statt 21,90 €: ChessBase Magazin Abonnement (Digital)
Ihre Vorteile als Abonnent:
• Preisvorteil: Sie zahlen pro Ausgabe 2,- € weniger als beim Kauf der Einzelausgabe
• Komfort: Die digitale Ausgabe steht Ihnen am Erscheinungstag in Ihrem ChessBase Shop-Konto zur Verfügung.
• Kein Risiko: Sie können Ihr Abonnement jederzeit kündigen.