Super Rapid & Blitz: Keymer glänzt

von Johannes Fischer
02.07.2026 – Das Super Rapid & Blitz Turnier der Grand Chess Tour in Zagreb beginnt mit einem neunrundigen Schnellturnier. Vincent Keymer startete mit einer Niederlage gegen Praggnanandhaa, aber schlug dann mit zwei Siegen in Folge zurück. Besonders eindrucksvoll war sein Sieg mit Schwarz gegen Nordirbek Abdusattorov in Runde 3. In der Tabelle liegt Keymer nach Tag 1 mit 4 aus 6 zusammen mit vier anderen Spielern einen halben Punkt hinter Spitzenreiter Alireza Firouzja. | Foto: Lennart Ootes

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Vincent Keymer feiert 2026 sein Debüt als fester Teilnehmer der prestigeträchtigen und lukrativen Grand Chess Tour, in der die besten Spieler der Welt an den Start gehen. Im Mai gewann Keymer das Super Chess Classic in Bukarest, aber der Start ins Schnellturnier in Zagreb verlief holprig: Er verlor mit Schwarz in der Auftaktrunde eine taktisch unterhaltsame Partie gegen Praggnanandhaa.

Doch davon ließ er sich nicht entmutigen und gewann in Runde zwei mit Weiß gegen Jorden Van Foreest. In einem Königsinder, in dem beide Seiten auf beiden Seiten spielten, gewann Keymer schließlich im Königsangriff.height="1"

In der dritten Runde fand Keymer dann endgültig ins Turnier: In einer überzeugenden Partie gewann er mit Schwarz gegen Nodirbek Abdusattorov.

Im Interview mit Maurice Ashley nach Runde sprach Keymer über diese Partie und den Umgang mit Niederlagen.

Den besten Start in Zagreb hatte allerdings Alireza Firouzja. Er gewann seine ersten beiden Partien und liegt nach einem Remis in Runde mit 5 aus 6 alleine an der Spitze des Feldes.

Alireza Firouzja - In Bukarest litt er unter einer schweren Knöchelverletzung und musste vom Krankenbett aus spielen, in Zagreb sitzt er wieder am Brett. | Foto: Lennart Ootes

Stand nach der 3. Runde

Partien

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Johannes Fischer, Jahrgang 1963, ist FIDE-Meister und hat in Frankfurt am Main Literaturwissenschaft studiert. Er lebt und arbeitet in Nürnberg als Übersetzer, Redakteur und Autor. Er schreibt regelmäßig für KARL und veröffentlicht auf seinem eigenen Blog Schöner Schein "Notizen über Film, Literatur und Schach".
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