14.06.2026 – In Runde 7 erreicht Vidit Gujrathi seinen ersten Sieg in dem Turnier. Mit Weiß gewann er gegen Nikolas Theodorou. Dadurch überholte Vidit (2,5/7) seinen Gegner auch in der Tabelle und erreicht so Platz 9. Schlusslicht auf Platz 10 ist nun Theodorou (2/7). Alle weiteren Partien des Tages gingen Remis aus, wodurch es keine Änderungen an der Tabellenspitze gibt: Mukhiddin Madaminov und Shamsiddin Vokhidov führen die Tabelle weiterhin punktgleich (4,5/7) an. Durch den Sieg in der direkten Begegnung hat Vokhidov jedoch die Nase vorn. | Foto: Turnierseite
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Sieg nach drei Niederlagen und drei Remis
Vidit Gujrathi war der einzige Spieler, der in der diesjährigen Ausgabe des UzChess Cups noch keinen ganzen Punkt gutmachen konnte. In Runde 7 war es dann soweit. Er besiegte den griechischen Spieler Nikolas Theodorou. Die beste Runde für Theodorou war bisher die erste Runde, da er dort seinen bisher einzigen Sieg verzeichnen konnte. Er hatte gegen Hans Niemann gewonnen.
Theodorous beste Runde: Sieg gegen Hans Niemann in Runde 1 | Foto: Turnierseite
Theodorou opfert Figur im Endspiel
Im Mittelspiel standen Theodorous Figuren passiver als Vidits Figuren. Mit nur noch 6 Minuten Bedenkzeit auf der Uhr bei Zug 28, kam ihm Vidit entgegen und stellte seinen eigenen Läufer auch passiver. Dieser Zug war spielbar, machte die Situation aber unklarer aus praktischer Sicht. Theodorou tauschte in Zug 29 einen Turm ab, so dass sein Läufer, der keine guten Felder hatte, noch mehr als fehlplatziert auffiel. Diesen opferte er für zwei Bauern und Gegenspiel im Endspiel. Als die Spieler dann in einem Leichtfigurenendspiel ankamen, machte sich die fehlende Figur auf der Seite von Schwarz doch deutlich bemerkbar. Er schaffte es zwar, Vidit dazu zu zwingen, einen Läufer zurückzugeben, danach hatten sie jedoch ein Springerendspiel mit einem Mehrbauern für Vidit auf dem Brett, das für Weiß gewonnen war.
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Bis auf die Partie zwischen Vidit und Theodorou endeten alle weiteren Partien in einem Remis. Das Feld wird weiterhin von Shamsiddin Vokhidov und Mukhiddin Madaminov mit je 4,5 Punkten aus 7 Runden angeführt. Durch den Sieg in der direkten Begegnung hat Vokhidov die Nase vorn. Vokhidov spielte in Runde 7 Remis gegen Shakhriyar Mamedyarov. Madaminov spielte mit Schwarz gegen Nodirbek Abdusattorov, der mit 4 Punkten jeweils einen halben Punkt Abstand zur Tabellenführung über ihm und dem großen Mittelfeld unter ihm in der Tabelle hat. Mit jeweils 3,5 Punkten folgen ihm in der Tabelle Arjun Erigaisi, Niemann, Ian Nepomniachtchi, Nodirbek Yakubboev und Mamedyarov. Erigaisi führt das Mittelfeld momentan durch das beste Ergebnis in der Fünfergruppe bei direkten Begegnungen an.
Kann Vokhidov Platz 1 bis zur letzten Runde halten? | Foto: Turnierseite
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Nepo muss in Runde 9 wieder gegen Niemann antreten | Foto: Turnierseite
In Belgrad hatten Ian Nepomniachtchi und Hans Niemann ein Match mit acht Runden gegeneinander ausgetragen. Dieses endete 4:4, beide Spieler gewannen jeweils eine Partie, die restlichen Runden endeten in einem Remis. In Runde 9 des UzChess Cups müssen sie am Sonntag wieder gegeneinander spielen.
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Martina GerdtsMartina Gerdts studierte portugiesische und spanische Sprachwissenschaft und arbeitet heute als Sprachdozentin und schreibt über Schach und Sprachen. Einmal für ein Turnier in Paris mit Schach angefangen, ist sie heute als Spielerin aber auch durch ihr Engagement neben dem Brett und ihre schreibenden Aktivitäten im Schach aktiv.
13.06.2026 – Mukhiddin Madaminov (Foto, links) holte Shamsiddin Vokhidov ein. Madaminov erzielte seinen vierten Sieg beim UzChess Cup. In Runde 6 besiegte er Vidit Gujrathi. Vokhidov, der vorherige alleinige Tabellenführer, spielte Remis gegen Nodirbek Yakubboev. Auch Nodirbek Abdusattorov spielte Remis, nach 61 Zügen gegen Hans Niemann stand das Ergebnis fest. Damit befindet sich Abdusattorov einen halben Punkt hinter Vokhidov und Madaminov. Shakhriyar Mamedyarov und Ian Nepomniachtchi erzielten jeweils einen Sieg in Taschkent. | Foto: Turnierseite
12.06.2026 – Shamsiddin Vokhidov hat beim UzChess Cup mit seinem dritten Sieg in Folge die alleinige Führung übernommen. Der 24-jährige Usbeke bezwang in Taschkent mit den weißen Steinen Ian Nepomniachtchi und steht nun bei 3,5 Punkten aus fünf Partien. Damit liegt er einen halben Punkt vor Nodirbek Abdusattorov, Arjun Erigaisi und Mukhiddin Madaminov. Madaminov hatte in Runde 5 das Glück auf seiner Seite. In einer Stellung mit Minusbauern konnte er Shakhriyar Mamedyarovs Dame bei vollem Brett fangen. | Foto: Turnierseite
Die Vorstoßvariante 3.e5 gegen die Französische Verteidigung ist ein gern gesehener Gast in der heutigen Turnierpraxis. Weiß nimmt sofort Raum ein und versucht die Aktivität des Gegners einzuschränken und dem Spiel mit energischen Zügen seinen Stempel aufzudrücken. Die vorgestellte Spielweise sichert Schwarz ausreichendes Gegenspiel, um dem Anliegen des Gegners entgegenzuwirken. Der Damenflügel wird zumeist mit dem Bauernzug c5-c4 abgeriegelt und diese Struktur bietet dem Nachziehenden zuverlässiges und solides Spiel. Welche Strategien und Möglichkeiten ihm hierbei zur Verfügung stehen, erklärt Ihnen das Duo Luther/Jordan in unterhaltsamer Weise.
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Der Hyper-Accelerated Dragon ist schnell und scharf. Schwarz entwickelt seinen Läufer sofort nach g7 und kann oftmals d5 in einem Zug spielen und ein Tempo sparen.
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