11.07.2026 – Jon Speelman untersucht anhand von Beispielen aus der Partie Svidler gegen Lobron bei der Schacholympiade 1996 in Jerewan und Partien der Grand Chess Tour in Zagreb, wie computergestützte Analysen das Studium komplexer Stellungen verbessern können. Der Artikel beleuchtet verborgene Verteidigungsressourcen, Zugzwang-Motive und Erkenntnisse aus der Tablebase. Außerdem stellt er den Lesern einige fordernde Rechenaufgaben. | Bild: Zentaurenmosaik aus dem 18. Jahrhundert, gefunden auf dem Gelände der luxuriösen Villenanlage nahe Tivoli, die einst dem römischen Kaiser Hadrian gehörte.
12.05.2026 – Das Kandidatenturnier 2026, das Javokhir Sindarov souverän gewonnen hat, weckte bei Jon Speelman Erinnerungen an seine ersten Schachbücher und den WM-Kampf Botvinnik gegen Petrosian 1963. Petrosian gewann den Wettkampf und wurde Weltmeister. Nun gilt Petrosian als ausgesprochen zäher Verteidiger und so passt es, dass Speelman besonders davon beeindruckt war, wie Sindarov beim Kandidatenturnier 2026 eine schwierige Stellung gegen Caruana noch halten konnte. | Foto: ChessBase / Nils Rohde
03.02.2026 – Gewinnzüge nicht zu sehen, ist ärgerlich. Jon Speelman, zweifacher WM-Kandidat und im Juli 1988 die Nummer 5 der Welt, zeigt, wie ihm das kürzlich in der englischen Liga passiert ist. Anschließend wirft er mit der Analyse einer Partie zwischen Yagiz Kaan Erdogmus (Foto) und Matthias Blübaum noch einmal einen Blick auf das Tata Steel Masters in Wijk. | Foto: Lennart Ootes
19.04.2021 – Heute, am Montag, den 19. April 2021, beginnt die zweite Hälfte des Kandidatenturniers 2020, das am 16. März 2020 im russischen Jekaterinburg begonnen hatte, aber am 26. März 2020 nach sieben von 14 Runden abgebrochen worden war, weil Russland als Reaktion auf die Coronapandemie angekündigt hatte, die Grenzen zu schließen. Nach über einem Jahr Pause geht es jetzt weiter - mit dem alten Tabellenstand. Maxime Vachier-Lagrave und Ian Nepomniachtchi führen mit 4,5/7, einen Punkt dahinter folgen Fabiano Caruana, Anish Giri, Alexander Grischuk und Wang Hao mit je 3,5/7. Aber wer gewinnt das Turnier und darf im November gegen Magnus Carlsen um die Weltmeisterschaft spielen? Der englische Großmeister Jon Speelman wagt eine Prognose. | Bild: FIDE
19.10.2020 – In dieser Kolumne wirft Jon Speelman einen Blick auf das Qualitätsopfer. Der englische Großmeister, der für sein originelles Spiel und seine ungewöhnlichen Ideen bekannt ist, schaut sich eine Reihe von Partien an, um zu untersuchen, wann Qualitätsopfer Erfolg versprechen. | Foto: Mikhail Tal und Tigran Petrosian bei der Mannschaftseuropameisterschaft 1961 in Oberhausen | Foto: Gerhard Hund
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Der Hyper-Accelerated Dragon ist schnell und scharf. Schwarz entwickelt seinen Läufer sofort nach g7 und kann oftmals d5 in einem Zug spielen und ein Tempo sparen.
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