Spitzenteams souverän
Die Spitzenteams ziehen einsam weiter ihre Kreise: Da der SC Viernheim und die OSG Baden-Baden gewann und die Schachfreunde Wolfhagen immerhin einen Punkt holten, der Vierte, Bayern München, aber gegen Bremen verlor, klafft zwischen Wolfhagen und Bayern München bereits eine Lücke von drei Punkten.
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Jan Gustafsson verlor, aber sein HSK verbuchte 4 Punkte in Runde 5 und 6. | Foto: Anna-Blume Giede
Besonders interessant war auch das Aufeinandertreffen von Nationalspielern in Hamburg, wo auch der Nationaltrainer spielte. Während die Spieler remisierten, musste ihr „Vorgesetzter“ aber eine Niederlage einstecken. Immerhin gewann sein Team aber beide Spiele dieses Wochenendes.
Spanisch ist eine der ältesten Eröffnungen überhaupt und genießt von Clubebene bis hin zur Weltspitze unvermindert hohe Popularität. In dieser DVD-Reihe präsentiert der amerikanische Super-GM Fabiano Caruana im Gespräch mit Oliver Reeh ein komplettes Repertoire.
Ergebnisse 6. Spieltag:
Die ersten beiden Bretter muten an, wie ein Treffen der Nationalmannschaft und an Brett 4 dann noch der Nationaltrainer ... Obwohl diese Bretter den Hamburgern nur einen Punkt einbrachten, reichte es am Ende zum perfekten Wochenende. 4,5:3,5 gegen Deizisau plus der gestrige Sieg gegen den MSA Zugzwang mit demselben Ergebnis.
Hier die Partie am Topbrett:
Großmeister Dr. Karsten Müller, einer der führenden Endspielexperten weltweit, vermittelt Ihnen in diesem zweiten Band systematisch alles, was Sie zu Turmendspielen wissen müssen.
Stellen Sie sich vor: Sie haben Ihren Gegner Zug um Zug überspielt, stehen klar besser und dann kippt das Endspiel doch noch ins Remis, - nur weil das entscheidende Theoriewissen gefehlt hat. Genau hier setzt dieser Kurs an. Ohne sicheres Endspielwissen geht es nicht. Gerade das Wissen über Turmendspiele ist unentbehrlich: diese Endspiele treten am häufigsten auf und entscheiden über Sieg oder halben Punkt. Wer hier sattelfest ist, verwandelt Vorteile souverän in Siege!
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Und der überzeugende Sieg von Tamas Banusz:
Das perfekte Resultat für die beiden Hamburger Vereine verhinderte der MSA Zugzwang. Für die Münchener ein extrem wichtiger Sieg im Abstiegskampf. Zumal auch mehrere direkte Konkurrenten punkteten. Neben den beiden Topbrettern war auch der Sieg von Gerald Hertneck an Brett 8 mitentscheidend, der gegen Frank Sawatzki nicht besonders gut aus der Eröffnung gekommen war.
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Leonardo Costa bezwang den Matchwinner des Samstagsspiels von St. Pauli: Jonas Bjerre hatte gegen Deizisau den entscheidenden Punkt erobert. | Foto: Anna-Blume Giede
Klare Sache: Der SC Viernheim fertigte den amtierenden Meister mit 6,5:1,5 ab und verlor dabei keine einzige Partie. Natürlich bleiben die Südhessen damit Tabellenführer. Düsseldorf hingegen hat nur noch drei Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone.
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Auch der frühere Serienmeister machte klar, wer der Favorit ist. Die Berliner dürften sich nicht allzuviel ausgerechnet haben.

1,5 von 2 Punkten erzielte Fabiano Caruana an diesem Wochenende. | Foto: Ina Gottschall
Nach dem Remis gestern konnte Caruana seine Partie gegen den stark spielenden Jan Klimkowski gewinnen und es kamen weitere fünf volle Punkte hinzu. Die Ergebnisse der Konkurrenz im Abstiegskampf werden die Hauptstädter aber sicher beunruhigen. Die Schachfreunde mussten den MSA Zugzwang München nach dessen Sieg vorbeiziehen lassen. Dresden schloss außerdem auf und so sind nun alle drei Teams punktgleich:
Beim Blick auf die Tabelle konnte man eigentlich nur mit einem Sieg der Heimbacher rechnen. Die Elozahlen ließen aber bereits ein sehr knappes Match erwarten. Die Dresdener trumpften ordentlich auf, nutzten die Außenseiterrolle und kristallisierten sich schnell als Sieger heraus. Einen Punkt steuerte der Routinier und ehemalige deutsche Nationalspieler Liviu-Dieter Nisipeanu bei. In seiner Partie gegen Jakub Kosakowski setzte er sein Springerpaar vorteilsbringend ein und verwertete die Stellung dann klar zum Sieg.

Liviu-Dieter Nisipeanu schlug Jakub Kosakowski und konnte sich über einen Sieg seines Teams freuen. Im Hintergrund ist Alexei Shirov zu sehen, der mit Baden-Baden gegen die SF Berlin gewann. | Foto: Ina Gottschall
Ein Rückschlag gab es für den so gut in die Saison gestarteten Aufsteiger aus Nordhessen: Obwohl nahezu durchweg gleichwertig oder sogar besser besetzt, kam man gegen den Serienmeister nicht über ein 4:4 hinaus. Besonders bitter verlief die Partie am ersten Brett, wo Andreij Volokitin eine Gewinnstellung aufgrund von Zeitüberschreitung noch aus der Hand gab.

Die Dramatik stand noch bevor in der Partie von David Navara und Andreij Volokitin. | Foto: Hans-Joachim Vitz
Stark spielte der Schachbundesliga-Präsident Markus Schäfer an diesem Wochenende. Nach einem Remis gegen GM Dennis Wagner am Samstag besiegte der IM am Sonntag mit den schwarzen Steinen GM Volodymyr Vetoshko, nachdem er sich lange Zeit hatte verteidigen müssen. Am Ende standen auf beiden Seiten jeweils zwei Siege und zwei Niederlagen, was folgerichtig zum 4:4 im Mannschaftskampf führte. In der Tabelle liegt Wolfhagen damit nun zwei Punkte hinter Baden-Baden und drei Zähler hinter Viernheim, konnte den Vorsprung auf den FC Bayern München jedoch auf ebenfalls drei Punkte ausbauen.
Die so stark in die Saison gestarteten Münchener verloren gegen Bremen. Beide Teams sind jetzt gleichauf und liegen drei Punkte hinter Wolfhagen. Drei Schwarzsiege an den letzten drei Brettern sorgten für den Sieg der Werderaner.
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Gestern spielte Erigaisi erstmals für Deggendorf. Sein Remis war zu wenig: Sein Team verlor 3,5:4,5. Gegen den starken SK Kirchweyhe schaffte Deggendorf – auch dank des Sieges des Inders, der beim Tata Steel aus den Top Ten der Weltrangliste gerutscht ist – einen kleinen Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Erigaisis Landsmann Diptayan Ghosh gewann beide Partien am Wochenende.
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Die italienische Partie ist eine der ältesten und zugleich modernsten Eröffnungen der Schachgeschichte. Lange Zeit als harmlos angesehen, ist es heute fester Bestandteil der Weltelite und aus der Turnierpraxis nicht mehr wegzudenken. In diesem Kurs erklärt Harald Schneider-Zinner warum gerade diese ruhigen Hauptvarianten enormes strategisches Potenzial bieten – für Weiß wie für Schwarz.
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Partien:
Tabelle nach acht gespielten Runden:
Link:
Schachbundesliga.de
Ergebnisdienst DSB
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