16.05.2026 – Die Freie Republik Liberland und der Liberländische Schachverband laden zum Liberland Open 2026 ein, das vom 24. bis 30. Juli in Ark Village Liberland durchgeführt wird. Viele Schachfreunde werden von der "Freien Republic Liberland" vielleicht noch nichts gehört haben. Dabei existiert die Republik schon seit 2015.
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Wie oft gab es schon und gibt es noch Streit um Gebiete, das von zwei Nachbarländer beansprucht wird, sei es unterschiedlicher Interpretation geschichtlicher Vorgänge, sei es aus ungeklärtem Status der jeweiligen Gebiete. Oft genug haben solche Streitigkeiten zu Kriegen geführt. Manchmal entwickeln sich die Dinge aber dann auch ganz anders.
Zwischen Kroatien und Serbien gab und gibt es unterschiedliche Auffassungen darüber, wo die Grenze zwischen diesen beiden Ländern verläuft. 1945 wurde als Grenze zwischen den jugoslawischen Republiken Serbien und Kroatien der Talweg der Donau definiert. In den späten 1940er Jahren erhielt Kroatien aber noch einige Gebiete östlich der Donau zugesprochen. Im Krieg der Serbien und Kroatien nach dem Zerfall Jugoslawiens wurden diese Gebiete von Serbien besetzt. Im Abkommen von Erdut 1995/96 kamen die Gebiete wieder unter kroatische Kontrolle. Da Kroatien zur EU gehört, Serbien aber nicht, ist die Grenze sogar eine EU-Außengrenze und die Festlegung von einiger Wichtigkeit. Über den genauen Grenzverlauf wird deshalb seit einiger Zeit verhandelt. Bis zu einer endgültigen Lösung sind diese Gebiete aber quasi Niemandsland.
Der ungeklärte Status der Gebiete führte 2015 zur Gründung von drei Ministaaten, dem Fürstenturm Ongal, dem 100 qm großen Königreichs Enclava und der 7 qkm großen Freien Republik Libertas, die auf einer unbewohnten Halbinsel in der Donau ausgerufen wurde. Staatsgründer von Libertas ist der tschechische Politiker Vit Jedlicka. Er wurde dann auch zum ersten Präsidenten der Republik gewählt (von wem?) und formulierte die Vision eines unbeschwerten Lebens für die Bürger des neuen Staates.
Die Halbinsel Gornja Siga, auf der der neue Staat liegt, ist sumpfig und dicht bewaldet und war aus gutem Grund bisher unbewohnt. Die Halbinsel liegt zwischen der Donau und einem toten Nebenarm und wird regelmäßig überflutet. Das einzige Gebäude ist eine verfallene Jagdhütte.
So war der neue Staat auch weiterhin ohne reale Bewohner und existierte vor allem virtuell im Internet. Über die offizielle Webseite von Liberland kann man die mit einer stattlichen Gebühr versehene Staatsbürgerschaft beantragen. Die Vergabe soll auf einige Tausend Personen begrenzt sein, aber einige hundertausend Menschen haben sich dafür registrieren lassen.
Die Reaktion der Nachbarländer auf die Gründung des neuen Staates war erwartungsgemäß verhalten. Der serbische Außenmister erklärte, dass das von Liberland beanspruchte Gebiet außerhalb der Grenzen Serbiens liege und die Staatsgründunge deshalb nicht kommentiert werden müsse. In Kroatien sprach man von virtuellen Grenzverletzungen.
Auch international waren die Reaktionen von Vorsicht geprägt. Das ägyptische Außenministerium riet seinen Bürgern, insofern sie an einer Auswanderung nach Liberland interessiert wären, zur Zürückhaltung auf und mahnte, nur offiziellen Informationen aus Ägypten Glauben zu schenken.
Bisher konnte sich auch noch keiner der bei der UNO registrierte Staaten zu einer Anerkennung von Liberland entschließen. Es gibt immerhin hoffnungsvolle Gespräche mit anderen Ministaaten.
Die Freie Republik Liberland, bzw. der Schachverband von Liberland, organisiert nun das erste Schachturnier des Landes. Es findet nicht genau in Liberland statt, aber ganz in der Nähe im Ökodorf Ark Village Liberland, in der ruhigen und malerischen Region Backa, nördlich von Apatin (Serbien).
Der Verband gab über seine Pressesprecherin Samuela Davidova folgenden Pressemitteilung heraus:
Der Schachverband von Liberland kündigt ein FIDE-bewertetes internationales Open an der Donau vom 24. bis 30. Juli 2026 an.
Der Liberländische Schachverband lädt in Zusammenarbeit mit dem Schachklub „Vulkan Protektor“ aus Apatin zum "Liberland Open 2026" ein, einem internationalen Schachturnier mit FIDE-Wertung, das vom 24. bis 30. Juli 2026 im ARK Liberland Village in Apatin, Serbien, stattfinden wird. Die Veranstaltung steht Spielern aller Altersklassen, Nationalitäten und Spielstärken offen und ist das wichtigste Schachturnier der Freien Republik Liberland.
Das Turnier wird über neun Runden nach dem Schweizer System mit klassischer Bedenkzeit (90 Minuten + 30 Sekunden pro Zug) ausgetragen und bietet Platz für bis zu 120 Spieler.
Ein Preisgeld von mindestens 3.000 € in Liberland-Dollar (LLD) wird auf die Preise für das offene Turnier und die einzelnen Kategorien verteilt, wobei der erste Platz je nach endgültiger Teilnehmerzahl zwischen 700 € und 1.000 € einbringt. Großmeister nehmen kostenlos teil.
"Großmeister werden ambitionierten Amateuren gegenüber sitzen. Diese Mischung macht offene Turniere interessant, und wir schaffen die richtigen Voraussetzungen dafür", sagte Goran Petrović, Turnierdirektor. "Wir haben diese Veranstaltung so konzipiert, dass sie gleichermaßen ernsthaft und zugänglich ist – ein Wettbewerb von Weltklasse in einem Rahmen, der die Gründungswerte Liberlands wie Offenheit, Leistung und individuelle Freiheit widerspiegelt."
Die Veranstaltung findet im ARK Liberland Village statt, dem Gemeinschaftszentrum der Freien Republik am Ufer der Donau in Apatin, Serbien. Den Teilnehmern stehen vor Ort Unterkünfte in Bungalows und Zeltplätze zur Verfügung, und zwischen den Runden werden Mahlzeiten angeboten.
Der Veranstaltungsort bietet eine wirklich einzigartige Umgebung für Wettkampfschach – teils Turniersaal, teils Experiment einer lebendigen Gemeinschaft.
Zusätzlich zum Hauptturnier ist für Freitag, den 22. August, ein Blitz-Nebenwettbewerb (3+2) geplant. Mit Sonderpreisen werden die beste Spielerin, der beste Junior (unter 16), der beste Senior (65+) sowie die besten Spieler in drei Wertungsklassen (0–1600, 1601–1900, 1901–2300) ausgezeichnet.
Die Frühbucheranmeldung ist bis zum 15. Juli 2026 möglich, die Teilnahmegebühren beginnen bei 30 € für Spieler mit hoher Wertungszahl und bei 40 € für Frauen, Junioren und Senioren. Die Teilnehmerzahl ist streng auf 120 begrenzt. Alle Teilnehmer ohne Wertungszahl erhalten nach Abschluss des Turniers ein offizielles FIDE-Profil.
Das Liberland Open wird von der FIDE, dem internationalen Schachverband, ausgewertet. Turnierleiter ist Stevo Popović (FIDE-ID 950890). Die vollständigen Regeln, der Zeitplan und die Preisaufteilung sind unter chess.ll.land veröffentlicht.
Eine Anmeldung ist telefonisch möglich: tel:+38 1638447152 oder über diese Nummer per SMS/Viber/WatsApp.
Über Liberland
Die Freie Republik Liberland, liegt zwischen Kroatien und Serbien an der Donau, wurde 2015 von Vít Jedlicka auf herrenlosem Land gegründet. Entstanden aus einem Grenzstreit, ist ihr 7 km² großes Territorium heute nach dem Vatikan und Monaco der drittkleinste souveräne Staat. Das Motto Liberlands, „"Leben und leben lassen", spiegelt sein Bekenntnis zu persönlicher und wirtschaftlicher Freiheit wider. Die Verfassung gewährleistet eine begrenzte Einmischung der Regierung in das Leben ihrer Bürger.
Über den Liberländischen Schachverband
Der Liberländische Schachverband ist der offizielle Dachverband für Schach in der Freien Republik Liberland. Er organisiert Turniere, verwaltet nationale Wertungslisten und fördert das Spiel auf allen Spielstärken – vom Anfänger bis zum Großmeister. Der Verband ist Mitglied der FIDE und arbeitet mit regionalen Schachklubs im Donauraum zusammen.
12.05.2026 – Der Mitropa Cup blickt auf eine lange Tradition zurück. In Österreich ging gerade die 50. Auflage zu Ende. Das Open gewannen die Italiener deutlich vor Frankreich und der Schweiz. Bei den Frauen siegten die Ukrainerinnen vor der Schweiz und Italien. Die deutschen Teams landeten auf den Mittelplätzen sieben und sechs. Die Frauen traten mit Spielertrainerin Josefine Safarli (Foto links) an, die aber nur die letzten beiden Partien spielte. | Fotos: Veranstalter
11.05.2026 – Mit einer großartigen Leistung dominierte ein 15-jähriges Ausnahmetalent das internationale Open von Baku: Sina Movahed (auf dem Titelbild links) gewann sieben Partien und spielte zweimal Remis. Damit gewann der junge iranische GM das stark besetzte Turnier mit acht Punkten und eineinhalb Zählern Vorsprung auf die nächsten Plätze. Die besten Wertungen hatten die IM Santhosh Parvathareddy Ajay, der Inder ist ebenfalls noch U16-Spieler, und Khazar Babazadar (AZE). Vor fünf punktgleichen Spielern. | Fotos: Veranstalter / Schachföderation Aserbaidschan (Titelfoto)
Nach 1.d4 c5 2.d5 g6 3.c4 Lg7 ergibt für Schwarz eine interessante positionelle Möglichkeit, wenn Weiß hier mit dem natürlichen Zug 4.Sc3 fortsetzt. Schwarz kann nämlich mit4...Lxc3 Weiß einen hässlichen Defekt in seiner Bauernstruktur verschaffen. Dabei gibt Schwarz zwar seinen Fianchetto-Läufer auf, erhält aber auch eine Reihe von Vorteilen und einen klaren strategischen Plan. Oft wird nach dem Wiedernehmen auf c3 (5.bxc3) mit 5...f5 fortgesetzt, wodurch Schwarz das weiße Spiel im Zentrum mit e2-e4 unterbindet. Da der in die USA ausgewanderte starke georgische Großmeister Romandzindzichashvili gerne so spielte, wird diese Verteidigung Dzindzichashvili-Indisch, bzw. kurz: Dzindzi-Indisch genannt. Heute wenden auch starke Spieler wie Radoslaw Wojtaszek und Hikaru Nakamura sie gelegentlich an. Kenneth Nahnsen hat sich mit dieser interessanten Eröffnung intensiv auseinandergesetzt und stellt die wichtigsten Ideen und Varianten in sieben Video-Lektionen mit einer Gesamtlaufzeit von ca. 60 Minuten vor. Mit Dzindzi-Indisch können Sie ihren Gegner ohne große Vorbereitung von Anfang an in die Defensive drängen.
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