Frauenbundesliga: Seeblick Dippoldiswalde startet durch

von Martina Gerdts
04.10.2026 – Seeblick Dippoldiswalde beendet das erste Frauenbundesliga-Wochenende mit 4 Mannschaftspunkten und steht somit punktgleich mit der OSG Baden-Baden und dem SC 1957 Bad Königshofen an der Tabellenspitze. Baden-Baden führt mit einem Brettpunkt Vorsprung auf das SZ Seeblick Dippoldiswalde mit der Familie Peglau (Foto: Dora Peglau und Charis Peglau bei der Jugend-WM). In der zweiten Runde besiegten die Aufsteigerinnen aus Dippoldiswalde den FC Bayern und das Team aus Baden-Baden gewann 5:1 gegen TuRa Harksheide. | Foto: Nils Rohde / ChessBase

Ihr persönlicher Schachtrainer - Egal, ob Sie Ihre ersten Schritte in die Welt des Vereinsschachs machen oder bereits auf Turnierniveau spielen: Mit FRITZ trainieren Sie effizienter, intelligenter und individueller als je zuvor.
FRITZ ist mehr als nur eine Schach-Engine – es ist eine Trainingsrevolution! Egal, ob Sie Ihre ersten Schritte in die Welt des Vereinsschachs machen oder bereits auf Turnierniveau spielen: Mit FRITZ trainieren Sie effizienter, intelligenter und individueller als je zuvor.

Dora Peglau bei 2/2, Dippoldiswalde überzeugt 

Die Mannschaft aus Dippoldiswalde steht nach zwei Spieltagen bei 4 von 4 möglichen Mannschaftspunkten. Die Aufsteigerinnen traten in der zweiten Runde gegen ein weiteres Aufsteigerteam an, den FC Bayern München und besiegten diese 4,5:1,5. Nachdem Dora Peglau beim Sieg gegen die Schachfreunde Deizisau punktete, gelang ihr dies auch gegen das Team aus München. Damit steht sie bei einer Gewinnrate von 100%! Ihre Schwester Charis Peglau remisierte mit Weiß am ersten Brett gegen Svenja Butenandt – ein Duell der deutschen Juniorinnen! Am zweiten Brett gewann Dora Peglau mit Schwarz gegen Hannah Kuckling. Bis auf Charis und Dora Peglau stehen alle Spielerinnen mit Einsatz am Wochenende aus der Mannschaft bei 1,5 Punkten aus 2 Partien. 

Hannah Kuckling 0–1 Dora Peglau

Eine riesige Chance auf einen Sieg hatte zuerst Hannah Kucking gegen Dora Peglau. Schwarz hatte weniger als zwei Minuten Bedenkzeit auf der Uhr und spielte 27...Dxa2. Es folgte 28.Lc6, ein nachvollziehbarer Zug! Weiß wollte eine Qualität gewinnen. Für die Qualität bekam Schwarz aber auch zwei Bauern. Die Engine zeigt entsprechend Ausgleich an.

28.Le2 gefolgt von 29.Lc4 wären notwendig gewesen, um die Partie zu gewinnen. Das Ziel: Den Druck auf f7 zu erhöhen und die Koordinierung der schwarzen Figuren stören. Sobald möglich soll dann auch die vorletzte Reihe mit Schwerfiguren besetzt werden.

Die Partie kippte im Verlauf zum Vorteil für Schwarz. Es gab für Weiß noch eine Chance auszugleichen, die sie jedoch nicht nutzte.

Anstelle von 38.Dd2 hätte 38.Td2 die Stellung ausgeglichen gehalten. Entweder muss die schwarze Dame wegziehen oder die Damen werden getauscht und das Endspiel wird weitergespielt. Nach 38.Dd2 folgte 38...Lc5+ 39.Kh8 und der Todesstoß mit 39...Tf1#. Den Läufer auf c5 kann Weiß nach 38...Lc5+ nicht schlagen, weil dann die Dame ungedeckt ist und geschlagen werden kann. 39.Txc5 ist noch der beste Zug, verlängert das Leiden für Weiß aber auch nur. So bekam das Publikum eine wunderschöne Taktik zu sehen!

Insgesamt haben 7 von 14 Spielerinnen im Dippoldiswalder Kader den Nachnamen Peglau. Am ersten Wochenende lag der Peglau-Anteil im Team bei einem Drittel (2 von 6). Die Zukunft wird zeigen, wie sich der Peglau-Anteil an den kommenden Wochenenden der Frauenbundesliga im November und Februar entwickeln wird.

FC Bayern München 1½ − 4½ SZ Seeblick Dippoldiswalde
1 WFM 2179 GER Svenja Butenandt ½ : ½ Charis Peglau GER 2068 WFM 1
6 WFM 2096 GER Hannah Kuckling 0 : 1 Dora Peglau GER 2134 WFM 2
10 2029 GER Dr. Helene Giss 0 : 1 Ulrike Rößler GER 2022 WIM 4
11 1977 AUT Magdalena Mörwald ½ : ½ Riyanna Müller GER 2000 WFM 5
15 WFM 1862 GER Marianne Spiel ½ : ½ Rebecca Browning GER 1995 7
18 1714 GER Kashika Paliwal 0 : 1 Dr. Anita Just GER 1922 WFM 10
Schachfreunde Deizisau 2½ − 3½ SC Rotation Pankow
2 WGM 2289 GER Hanna Marie Klek ½ : ½ Brigitte Burchardt GER 2104 WGM 1
8 WIM 2174 POL Katarzyna Dwilewicz ½ : ½ Constanze Jahn GER 2020 WIM 2
12 WIM 2091 CRO Mara Jelica ½ : ½ Antje Göhler GER 2030 WIM 3
14 WCM 1911 GER Katharina Reinecke 1 : 0 Annett Wagner-Michel GER 2031 WIM 4
15 1895 GER Felicitas Ophelia Carlstedt 0 : 1 Sylvia Wolf GER 2001 WFM 5
17 1737 GER Olivia Lukas 0 : 1 Sibylle Heyme GER 1925 6

Die Schachfreunde Deizisau hatten ein schwieriges Wochenende. Zuerst verloren sie gegen die Gastgeberinnen aus Dippoldiswalde – ein Aufsteigerteam – und danach kam es zur 2,5:3,5-Niederlage gegen SC Rotation Pankow, auch ein Aufsteigerteam! 

Positiv lässt sich für die Mannschaft aus Deizisau berichten, dass Hanna Marie Klek und Katharina Reinecke jeweils bei 1,5 Punkten aus 2 Partien stehen. Der Elovorteil an den vorderen Brettern konnte den Elonachteil an den hinteren Brettern insofern nicht ausreichend ausgleichen, dass die Spielerinnen an Brett 1 und Brett 2 jeweils Remis spielten, aber die Spielerinnen an Brett 5 und Brett 6 verloren. 

In diesem Kurs präsentiert Großmeisterin Elisabeth Pähtz das London-System als strukturierten und ambitionierten Ansatz mit frühem Lf4, der zu gehaltvollen und dynamischen Stellungen führt.
Das Londoner System gehört zu den beliebtesten Eröffnungen auf allen Spielstärken – doch nicht jedes „London“ ist gleich. In diesem Kurs präsentiert Großmeisterin Elisabeth Pähtz das klassische London-System, einen strukturierten und zugleich ambitionierten Ansatz mit frühem Lf4, der zu dynamischen und gehaltvollen Stellungen führt.
Free sample video: Introduction
Free sample video: 5...cxd4 6.exd4 Qb6 sidelines

OSG Baden-Baden wird der Favoritenrolle gerecht

Inken Köhler (TuRa) 0–1 Josefine Safarli (Baden-Baden) | Foto: TuRa Schach

In Norderstedt punktete die OSG Baden-Baden 5:1 gegen die Gastgeberinnen TuRa Harksheide. Mit vier Siegen und zwei Remis für die Mannschaft aus Baden-Baden ging der Mannschaftskampf eindeutig aus. Dabei sollte aber nicht über die beiden Remis hinweggesehen werden: Die TuRa-Spielerinnen Julia Antolak und Miruna-Daria Lehaci remisierten jeweils gegen die Favoritinnen mit höherer Elo. Julia Antolak (2283) spielte Remis gegen Ulviyya Fataliyeva (2395) und Miruna-Daria Lehaci (2265) spielte mit Schwarz Remis gegen Elisabeth Pähtz (2404). Beide TuRa-Spielerinnen an Brett 1 und Brett 2 schlossen das Frauenbundesliga-Wochenende damit mit 1,5 Punkten aus 2 Partien ab. Genauso sieht auch der Punktestand ihrer beiden Gegnerinnen vom Sonntag nach dem ersten Wochenende aus.

Julia Antolak (TuRa) gegen Ulviyya Fataliyeva (Baden-Baden) | Foto: TuRa Schach 

Miruna-Daria Lehaci hatte in Runde 1 ihren ersten FBL-Einsatz | Foto: TuRa Schach

Emily Rosmait mit Schwarz gegen Sonja Maria Bluhm | Foto: TuRa Schach

An Brett 6 gab es zwischen der OSG Baden-Baden und TuRa Harksheide eine interessante Paarung, die aus außerschachlichen Gründen spannend war. Sonja Maria Bluhm ist u.a. durch ihren Schachpodcast Bluhmecke mit Katharina Reinecke bekannt. Im Podcast spielen sie Schach, diskutieren über Themen aus der Schachwelt und sprechen mit Spielern wie Matthias Blübaum. Vor dem Frauenbundesliga-Wochenende verkündete Emily Rosmait über ein Instagram-Video, dass sie Schach zum Beruf machen möchte. Wie sie sich dies konkret vorstellt, hat sie dabei nicht erwähnt. Dass sie die sozialen Medien für die Verbreitung der Neuigkeiten einsetzt, könnte aber bedeuten, dass sie über eine Rolle als Content Creator im Bereich Schach nachdenkt. Neben dem Gewinnen von Spitzenturnieren als Ausnahmespielerin gibt es ja einige Möglichkeiten, sich mit Schach Geld zu verdienen. 

OSG Baden-Baden 5 − 1 TuRa Harksheide
3 IM 2395 AZE Ulviyya Fataliyeva ½ : ½ Julia Antolak POL 2283 WGM 1
6 GM 2404 GER Elisabeth Pähtz ½ : ½ Miruna-Daria Lehaci ROU 2265 WIM 3
9 IM 2417 EST Mai Narva 1 : 0 Aleksandra Lach POL 2120 WIM 4
12 IM 2319 USA Anna Zatonskih 1 : 0 Katerina Bräutigam GER 2018 WFM 9
13 WGM 2261 GER Josefine Safarli 1 : 0 Inken Köhler GER 2002 11
15 WIM 2190 GER Sonja Maria Bluhm 1 : 0 Emily Rosmait GER 1947 14
SK Freiburg-Zähringen 1887 1½ − 4½ Hamburger SK
4 WFM 2119 SUI Sarah Hund 0 : 1 Monika Socko POL 2340 GM 2
5 WGM 2075 SUI Barbara Hund 0 : 1 Anna-Maja Kazarian NED 2295 FM 5
6 WIM 2096 SWE Dr. Silvia Paddock 0 : 1 Sarah Papp GER 2292 IM 6
8 WCM 1903 GER Rosalie Werner 0 : 1 Antonia Ziegenfuß GER 2208 WIM 9
9 WFM 1929 GER Dr. Bergit Barthel 1 : 0 Lepu Coco Zhou GER 2117 WFM 11
14 1770 COL Gissel Karine Angarita Alvarez ½ : ½ Stefanie Scognamiglio GER 2093 WFM 13

Nach der Niederlage gegen die OSG Baden-Baden setzte der Hamburger SK ein Zeichen im Mannschaftskampf gegen den SK Freiburg-Zähringen 1887. Die Hamburgerinnen traten wieder mit derselben Aufstellung an wie am Vortag und gewannen 4,5:1,5. Lepu Coco Zhou, die am Vortag noch gegen Josefine Safarli gewonnen hatte, überließ das Punkten in dieser Runde ihren Teamkolleginnen. Bergit Barthel vom SK Freiburg-Zähringen gewann mit Schwarz gegen Zhou. Sarah Papp steht nach ihrem Sieg gegen Silvia Paddock nach dem Wochenende nun bei 1,5 Punkten aus 2 Partien und führt damit die Bestenliste nach erreichten Punkten in ihrer Mannschaft an.

Sarah Hund und Monika Socko – Schöne Fenster für Licht im Spielsaal! | Foto: TuRa Schach

Barbara Hund (SK Freiburg-Zährigen) gegen Anna-Maja Kazarian (HSK) | Foto: TuRa Schach

Großmeister Dr. Karsten Müller, einer der führenden Endspielexperten weltweit, vermittelt Ihnen in diesem zweiten Band systematisch alles, was Sie zu Turmendspielen wissen müssen.
Stellen Sie sich vor: Sie haben Ihren Gegner Zug um Zug überspielt, stehen klar besser und dann kippt das Endspiel doch noch ins Remis, - nur weil das entscheidende Theoriewissen gefehlt hat. Genau hier setzt dieser Kurs an. Ohne sicheres Endspielwissen geht es nicht. Gerade das Wissen über Turmendspiele ist unentbehrlich: diese Endspiele treten am häufigsten auf und entscheiden über Sieg oder halben Punkt. Wer hier sattelfest ist, verwandelt Vorteile souverän in Siege!
Kostenloses Videobeispiel: Einführung
Kostenloses Videobeispiel: Bodycheck

SC 1957 Bad Königshofen Teil der Tabellenspitze

Die Gastgeberinnen in Bad Königshofen gewannen am Sonntag ihren zweiten Mannschaftskampf. In der zweiten Runde traten sie gegen den SV Hemer 1932 an und gewannen 4:2. Nur Carmen Voicu-Jagodzinsky (Brett 1) und Alicia Kovalskyy (Brett 6) gewannen ihre Partien für den SV Hemer. Carmen Voicu-Jagodzinsky (2224) gewann mit Schwarz gegen Aleksandra Maltsevskaya (2382) und Alicia Kovalskyy (2145) besiegte Viktoria Radeva (2229). An den vier Brettern dazwischen gewannen die Gastgeberinnen ihre Partien. Der SC 1957 Bad Königshofen befindet sich durch den zweiten Mannschaftssieg mit der OSG Baden-Baden und dem SZ Seeblick Dippoldiswalde an der Tabellenspitze, wobei die anderen beiden Teams bessere Werte bei den Brettpunkten (Zweitwertung) haben. 

Ein kurioses Ergebnis wurde beim Mannschaftskampf zwischen der SG Solingen und den Rodewischer Schachmiezen gemeldet. An allen sechs Brettern endeten die Partien in einem Remis. Die Ratingzahlen der Spielerinnen an allen sechs Brettern waren sich so ähnlich, dass die Differenz an jedem Brett geringer als 100 Punkte war. Die meisten Züge wurden in der Partie zwischen Martyna Wikar (Rodewischer Schachmiezen) und Anna Zozulia (SG Solingen) gespielt.

Martyna Wikar gegen Anna Zozulia

In einem Endspiel mit Springer und Bauer gegen Springer fand Zozulia keinen Weg, den Bauern umwandeln zu können und sah letztendlich ein, dass die Partie nicht mehr gewonnen werden konnte und gab ihren Bauern für den weißen Springer ab. Alle weiteren Partien dieses Mannschaftskampfes endeten nach 30 oder weniger Zügen. 

SG Solingen 3 − 3 Rodewischer Schachmiezen
3 WGM 2278 GER Kateryna Dolzhykova ½ : ½ Alicja Sliwicka POL 2302 WGM 2
4 FM 2248 POL Liwia Jarocka ½ : ½ Fiona Sieber GER 2273 WGM 3
5 WIM 2235 SWE Inna Agrest ½ : ½ Zuzana Hagarova SVK 2271 IM 5
6 WFM 2161 GER Luisa Bashylina ½ : ½ Julia Movsesian CZE 2198 WGM 6
7 IM 2225 BEL Anna Zozulia ½ : ½ Martyna Wikar POL 2242 WIM 8
8 WFM 2187 GER Marharyta Khrapko ½ : ½ Maria Schöne GER 2178 WIM 11
SV Hemer 1932 2 − 4 SC 1957 Bad Königshofen
4 WGM 2224 ROU Carmen Voicu-Jagodzinsky 1 : 0 Aleksandra Maltsevskaya POL 2382 IM 4
6 WFM 2011 GER Michelle Trunz 0 : 1 Anastasia Savina FRA 2325 IM 6
11 WFM 2059 GER Tamila Trunz 0 : 1 Tatjana Melamed GER 2306 WGM 7
12 WGM 2104 CZE Eva Kulovana 0 : 1 Olga Babiy GER 2261 WGM 9
16 1952 GER Lisa-Marie Möller 0 : 1 Yelyzaveta Hrebenshchykova UKR 2253 WGM 10
17 WFM 2145 GER Alicia Kovalskyy 1 : 0 Viktoria Radeva BUL 2229 WGM 13

DIE SCHACH-HORIZONT-ERWEITERUNG
In ChessBase gibt es immer wieder Ansätze, die typischen Pläne einer Eröffnungsvariante zu zeigen. Zwar ist Schach im Zeitalter der Engines viel konkreter als früher gedacht. Doch gerade Amateure lieben Eröffnungen mit klaren Plänen, siehe Londoner System. In ChessBase ’26 beschäftigen sich gleich drei Funktionen mit der Darstellung von Plänen. Im neuen Eröffnungsreport wird für jede wichtige Variante untersucht, welche Figurenzüge oder Bauernvorstöße darin wichtig sind. In der Referenzsuche sieht man jetzt auf dem Brett, wo die Figuren üblicherweise hingehen. Und startet man die neue Monte-Carlo-Analyse, zeigt auch hier das Brett die häufigsten Figurenpfade.

Tabelle nach Runde 2

Mannschaft Sp MP BP SB
1. OSG Baden-Baden 2 4 9 4
2. SZ Seeblick Dippoldiswalde 2 4 8 2
3. SC 1957 Bad Königshofen 2 4 7½ 1
4. Rodewischer Schachmiezen 2 3 7½ 0,5
5. Hamburger SK 2 2 6½
6. FC Bayern München 2 2 5½ 2
7. SC Rotation Pankow 2 2 5½
8. TuRa Harksheide 2 2 4½
9. SG Solingen 2 1 5½ 1,5
10. Schachfreunde Deizisau 2 0 5
11. SK Freiburg-Zähringen 1887 2 0 4
12. SV Hemer 1932 2 0 3½


Die beiden größten Überraschungen der Tabelle nach der zweiten Runde sind wohl, dass das SZ Seeblick Dippoldiswalde sich als Aufsteiger auf dem zweiten Platz befindet. Gleichzeitig war nicht zu erwarten, dass die Schachfreunde Deizisau mit 0 Mannschaftspunkten auf dem 10. Platz stehen würden. Letzteres ist damit zu erklären, dass die Schachfreunde in den ersten beiden Runden vor allem mit ihren Spielerinnen mit vergleichsweise niedrigen Elowerten angetreten waren. 

Miruna-Daria Lehaci remisierte gegen Elisabeth Pähtz, ein starker Neuzugang bei TuRa! | Foto: TuRa Schach

Spielplan der dritten und vierten Runde

Die drei Ausrichter des zweiten Frauenbundesliga-Wochenendes der Saison sind der SV Hemer 1932, die Schachfreunde Deizisau und der Hamburger SK. Die Schachfreunde Deizisau könnten vom Heimvorteil profitieren und ihre Tabellensituation verbessern. Die Spielerinnen aus Dippoldiswalde können in Hamburg zeigen, dass die beiden Mannschaftssiege am ersten Wochenende nicht nur vom Heimvorteil kamen. 

3. + 4. Runde
Ausrichter: SV Hemer 1932
Sa 28.11.26 14:00 OSG Baden-Baden − SG Solingen
Sa 28.11.26 14:00 SK Freiburg-Zähringen 1887 − SV Hemer 1932
So 29.11.26 09:00 SG Solingen − SK Freiburg-Zähringen 1887
So 29.11.26 09:00 SV Hemer 1932 − OSG Baden-Baden
Ausrichter: Schachfreunde Deizisau
Sa 28.11.26 14:00 FC Bayern München − SC 1957 Bad Königshofen
Sa 28.11.26 14:00 Schachfreunde Deizisau − Rodewischer Schachmiezen
So 29.11.26 09:00 SC 1957 Bad Königshofen − Schachfreunde Deizisau
So 29.11.26 09:00 Rodewischer Schachmiezen − FC Bayern München
Ausrichter: Hamburger SK
Sa 28.11.26 14:00 Hamburger SK − SC Rotation Pankow
Sa 28.11.26 14:00 TuRa Harksheide − SZ Seeblick Dippoldiswalde
So 29.11.26 09:00 SC Rotation Pankow − TuRa Harksheide
So 29.11.26 09:00 SZ Seeblick Dippoldiswalde − Hamburger SK
Die kostenlose App von ChessBase! ChessBase Mobile kann alles, was Sie als Schachspieler unterwegs brauchen: Zugriff auf Ihre Schachdaten in der Cloud und 13 Mio. Partien!
ChessBase Mobile kann alles, was Sie als Schachspieler unterwegs brauchen:
  •  Zugriff auf die ChessBase Online-Datenbank mit mehr als 13 Millionen Partien: Suchen Sie nach Spielern, Stellungen, Eröffnungen etc.
  •  Speichern Sie eigene Partien und Analysen in Cloud-Datenbanken - Synchronisieren Sie Ihre persönlichen Datenbanken über alle Geräte
  • Analysieren Sie Ihre Partien mit der eingebauten Engine
  • Live-Eröffnungsbuch: Nutzen Sie die umfassendste und aktuellste Statistik für jede Eröffnungsstellung
  • Zugriff auf Ihr Eröffnungsrepertoire in der Cloud: Erstellen und bearbeiten Sie Ihr persönliches Eröffnungsrepertoire
  • 300 Eröffnungsübersichten mit Repertoirevorschlägen: Einsteigen in neue Systeme!
  • Eröffnungsvarianten trainieren mit drei Modi.
  • Erweiterte Notation: Fügen Sie Kommentare, Symbole, Varianten, Pfeile und Markierungen zu Ihren Partien hinzu
  • Erweiterte Freigabeoptionen: Teilen Sie Partien und Stellungen per Link, Bild, GIF, FEN oder QR-Code
  • PGN-Kompatibilität: Hoch- und Herunterladen von Spielen oder Datenbanken als PGN-Dateien
Partien
Links

Martina Gerdts studierte portugiesische und spanische Sprachwissenschaft und arbeitet heute als Sprachdozentin und schreibt über Schach und Sprachen. Einmal für ein Turnier in Paris mit Schach angefangen, ist sie heute als Spielerin aber auch durch ihr Engagement neben dem Brett und ihre schreibenden Aktivitäten im Schach aktiv.
Diskussion und Feedback Senden Sie Ihr Feedback an die Redakteure