Die neuen deutschen Meisterinnen: SK Schwäbisch Hall
In der letzten Runde der Frauenbundesliga war es der Hamburger SK, der die letzte Chance hatte, dem SK Schwäbisch Hall Mannschaftspunkte abzunehmen. Am Ende erreichten die Hamburgerinnen zwei halbe Brettpunkte. Damit hat der SK Schwäbisch Hall nicht nur alle elf Runden gewonnen, sondern auch 54 von 66 möglichen Brettpunkten erreicht. Im Schnitt gaben sie pro Runde nur einen Brettpunkt ab. Die meisten Einsätze hatten Bela Khotenashvili mit 9 Partien und 7,5 Punkten und Deimante Daulyte-Cornette mit 9 Partien und sogar 8 Punkten. Beide verpassten nur ein Frauenbundesliga-Wochenende.
Siegerpodium: SK Schwäbisch Hall (1), OSG Baden-Baden (2), SC Bad Königshofen (3) | Foto: Hazel Morley
Monika Socko und Antonia Ziegenfuß waren am Sonntag die einzigen beiden Spielerinnen vom Hamburger SK, die einen halben Punkt für das Brettpunktekonto einsammelten. Monika Socko remisierte gegen Nino Batsiashvili an Brett 1. Antonia Ziegenfuß erreichte ein Remis gegen Irina Bulmaga an Brett 5. Antonia Ziegenfuß hatte ihren elften Einsatz der Saison und erreichte in dieser Zeit 6,5 Punkte.
Monika Socko hatte in ihrer Partie gegen Nino Batsiashvili über lange Zeit einen Mehrbauern. Im Endspiel konnte sie diesen jedoch nicht in einen ganzen Punkt umwandeln. Die Partie dauerte 83 Züge an. Am Ende hatte Basiashvili den einzigen Bauern auf dem Brett. Aber auch dieser half nicht weiter und die Partie endete in einem Remis.
Auf Antonia Ziegenfuß (Hamburger SK) erreichte 6,5 aus 11 | Foto: Georgios Souleidis
Bei der diesjährigen Endrunde der Frauenbundesliga konnte der Hamburger SK für alle drei Runden auf Monika Socko bauen. Im Vorjahr musste Socko zwischen dem Frauenteam des HSK und dem Bundesliga-Team des FC St. Pauli pendeln, weil beide erste Ligen ihre Endrunden zeitgleich durchführten. Dieses Mal findet die Endrunde der Bundesliga eine Woche später statt. Dies betrifft in diesem Jahr u.a. Dinara Wagner, die in der Frauenbundesliga für die OSG Baden-Baden und in der Bundesliga für den SC Viernheim antritt.
SC 1957 Bad Königshofen besiegt OSG Baden-Baden
Die OSG Baden-Baden mit Dinara Wagner, Elisabeth Pähtz und Josefine Safarli verlor vor der Endrunde nur gegen die neuen deutschen Meisterinnen des SK Schwäbisch Hall. In dieser letzten Runde sammelten die Gastgeberinnen ihre Energien und besiegten die Zweitplatzierten 3,5:2,5. Jana Schneider (2283) remisierte gegen Dinara Wagner (2418). Neben zwei weiteren Remis an Brett 3 und 4 sorgten Anastasia Savina und Olga Babiy für ganze Punkte und so für den Sieg.
Durch den Verlust des Hamburger SK gegen den SK Schwäbisch Hall und den Sieg der Gastgeberinnen gegen die OSG Baden-Baden konnte das Team aus Bad Königshofen auf Platz 3 springen.
Das Team des SC Bad Königshofen sichert sich zuhause den dritten Platz| Foto: Hazel Morley
Die Niederlage änderte nichts am zweiten Platz für die OSG Baden-Baden | Foto: Hazel Morley
Nach diesem zweiten Platz in der Frauenbundesliga mit der OSG Baden-Baden hat Dinara Wagner die Chance am kommenden Wochenende mit dem SC Viernheim die Bundesliga zu gewinnen. Die Medaillenjagd geht für sie weiter.
In diesem Kurs präsentiert Großmeisterin Elisabeth Pähtz das London-System als strukturierten und ambitionierten Ansatz mit frühem Lf4, der zu gehaltvollen und dynamischen Stellungen führt.
Das Londoner System gehört zu den beliebtesten Eröffnungen auf allen Spielstärken – doch nicht jedes „London“ ist gleich. In diesem Kurs präsentiert Großmeisterin Elisabeth Pähtz das klassische London-System, einen strukturierten und zugleich ambitionierten Ansatz mit frühem Lf4, der zu dynamischen und gehaltvollen Stellungen führt.
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Der Abstiegskampf wurde entschieden
Drei Begegnungen der letzten Runde standen im Zeichen des Abstiegskampfes. Die Teams mit 6 Mannschaftspunkten mussten alles darauf setzen, sich von 6 Punkten abzuheben und der SV Hemer musste auf diese 6 Punkte kommen, um noch Chancen zu bekommen.
TuRa Harksheide und Freiburg-Zähringen sicher
Der Schachbund berichtete am Vorabend, dass die Personalprobleme der Rodewischer Schachmiezen an diesem Wochenende mit Lufthansa-Problemen zusammenhingen. Von Runde zu Runde saß eine Spielerin mehr für die Rodewischer Schachmiezen am Brett. Gegen den SK Freiburg-Zähringen 1887 trat das Team um Fiona Sieber zu fünft an. Der SK Freiburg-Zähringen gewann 3,5:2,5 und konnte sich so den Klassenerhalt sichern.
TuRa Harksheide gewann 3,5:2,5 gegen die Schachfreunde Deizisau. Durch diesen Sieg halten sich auch die Nordlichter in der 1. Frauenbundesliga. Zala Urh, Maria Gosciniak und Carina Brandt gewannen gegen Zoya Schleining, Evgeniya Doluhanova und Katarzyna Dwilewicz. Bei diesen drei Begegnungen hatten die Deizisauerinnen die höhere Elo. Auch Katarzyna Adamowicz, die gegen Elena Köpke remisierte, hatte über 100 Elopunkte weniger als ihre Gegnerin. Für den Klassenerhalt wuchsen die Spielerinnen des TuRa Harksheide über ihre Elozahlen hinaus.
In diesem Videokurs dreht sich alles um das Thema Entwicklungsvorsprun: Wie entsteht ein Entwicklungsvorsprung und wie kann man ihn verwerten? Wie kann man den gegnerischen Entwicklungsvorsprung neutralisieren?
SV Hemer zieht die Chemnitzerinnen mit in den Tabellenkeller
Die beste Chance auf den Klassenerhalt war für den SV Hemer 1932 in der letzten Runde zu gewinnen und auf einen Verlust der Teams mit 6 Mannschaftspunkten nach Runde 10 zu hoffen. Mit einem besseren Punkteverhältnis hätten sie sich so in der Liga halten können. Das Ziel des Chemnitzer SC Aufbau 95 war, Mannschaftspunkte zu sammeln, um sich von den Teams mit 6 Punkten zu entfernen.
Mit den Siegen von TuRa Harksheide und dem SK Freiburg-Zähringen konnte sich der SV Hemer nicht mehr aus dem Tabellenkeller flüchten. Mit ihrem 5:1-Sieg sorgten sie auch dafür, dass die Chemnitzerinnen mit ihnen zusammen absteigen. In dieser Runde hatte der SV Hemer an jedem Brett eine Spielerin mit höherer Elo als der Chemnitzer SC aufgestellt. Dieses Ergebnis sollte daher nicht überraschen.
Was sich einige Teams vom Chemnitzer SC als Vorbild nehmen können: Die Konsistenz mit der die Stammspielerinnen antraten. Vier Spielerinnen traten zu allen Runden an, aber auch die anderen beiden Stammspielerinnen haben an 7 und 8 Spieltagen teilgenommen.
Laura Czäczine trat mit Anne und Paula Czäczine und Elina Heutling zu allen elf Runden an | Foto: Hazel Morley
Bei der Begegnung SG Solingen gegen SC Kreuzberg ging es für beide Mannschaften um nichts mehr. Die SG Solingen konnte weder absteigen noch nach dem Meistertitel greifen und der SC Kreuzberg konnte sich nicht mehr aus dem Tabellenkeller retten. Sonja Maria Bluhm (SC Kreuzberg) remisierte gegen Kateryna Dolzhykova (SG Solingen). Martina Skogvall erkämpfte gegen Melanie Müdder den einzigen Kreuzberger Sieg der Runde. Mit 5,5 Punkten aus 11 Runden punktete Martina Skogvall mit Abstand am besten für den SC Kreuzberg in dieser Saison.
Der Kurs zeigt klare Figurenaufstellungen, zentrale Schlüsselfelder und typische Mittelspielpläne. Mit vielen Beispielen und einem Übungsteil lernen Sie, systematisch Druck aufzubauen – für ein modernes Repertoire gegen Sizilianisch auf Turnierniveau.
In der Strategieschule 8 steht der Offene Sizilianer im Mittelpunkt – eine der wichtigsten und dynamischsten Eröffnungen im modernen Schach. Statt Varianten bis ins letzte Detail auswendig zu lernen, vermittelt dieser Kurs einen praxisnahen Zugang: Hauptvarianten spielen, die dahinterliegenden Ideen verstehen und mit gesundem Selbstvertrauen ans Brett gehen. Ziel ist es, strategisches Verständnis und taktische Schlagkraft zu entwickeln, nicht bloß Theorie zu reproduzieren.
Kostenloses Beispielvideo: Einführung
Kostenloses Beispielvideo: Figurenopfer auf d5
Endtabelle (nach Runde 11)
Alle verfügbaren Partien (Runde 1-11)
In insgesamt 6 Kapiteln untersuchen wir folgende Aspekte: die richtige Entscheidung anhand taktischer Faktoren, Entscheidungen beim Abtausch & Schlagzügen, komplexe & psychologische Entscheidungen in längeren Partien und bei der Verteidigung.
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