Ju Wenjun setzte Divya Deshmukh bereits in der Eröffnung unter Druck und kam zu gefährlichem Angriff. Doch Deshmukh verteidigte sich zäh und konnte sich in ein Turmendspiel mit Minusbauern retten, das mit bester Verteidigung zu halten war. Doch in Zeitnot fand Deshmukh diese Verteidigung nicht und Ju Wenjun konnte gewinnen.

Divya Deshmukh verteidigte sich zäh, aber verlor am Ende dennoch. | Foto: Norway Chess / Michal Walusza
Bibisara Assaubayeva und Humpy Koneru trennten sich in der klassischen Partie schnell Remis, aber im Armageddon kam Koneru schnell unter die Räder. Assaubayeva beendete die Partie mit einem hübschen Damenopfer, das zum Matt führte.

Bibisara Assaubayeva | Foto: Norway Chess / Michal Walusza
Zhu Jiner und Anna Muzychuk trennten sich in der klassischen Partie nach 78 Zügen mit Remis durch Zugwiederholung. Allerdings hätte Muzychuk die Partie nach Zhus Fehler 68.h7? gewinnen können, doch in Zeitnot verpasste Muzychuk die Gewinnfortsetzung.
Doch im Armageddon setzte sich Zhu souverän durch. Sie hatte Weiß, spielte schnell und setzte Muzychuk von Beginn an unter Druck. Am Ende gewann sie mit einer genau berechneten taktischen Sequenz.

Zhu Jiner v. Anna Muzychuk | Photo: Norway Chess / Michal Walusza
Ergebnisse
| Weiß | Ergebnis | Schwarz |
| Divya Deshmukh | 0 - 3 | Ju Wenjun |
| Bibisara Assaubayeva | 1½ - 1 | Humpy Koneru |
| Zhu Jiner | 1½ - 1 | Anna Muzychuk |
Stand nach der 6. Runde
| Spielerin | Rating | Verband | Punkte |
| Bibisara Assaubayeva | 2527 | Kazakhstan | 9½ |
| Divya Deshmukh | 2500 | India | 8½ |
| Ju Wenjun | 2559 | China | 8 |
| Anna Muzychuk | 2522 | Ukraine | 8 |
| Zhu Jiner | 2546 | China | 7 |
| Humpy Koneru | 2535 | India | 5½ |