Schachbundesliga: Matic Lavrencic Topscorer nach Runde 3

von Martina Gerdts
11.10.2026 – Das erste Wochenende der neuen Bundesligasaison ist vorbei und die ersten Trends zeichnen sich ab. Viernheim und Baden-Baden stehen mit 6 von 6 möglichen Mannschaftspunkten auf Platz 1 und Platz 2, Aufsteiger Bad Mergentheim zeigt solide Leistungen mit zwei Remis und einem Sieg und der Topscorer des Wochenendes spielte für den FC Bayern am letzten Brett: Matic Lavrencic (Bild hinten links). In der dritten Runde gewann er mit Schwarz gegen Benedict Krause vom FC St. Pauli. | Foto: Reinhard Ahrens

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München: Überraschungen vom achten Brett

In einer Liga mit Aravindh, Aydin Suleymanli, Luke McShane, Faustino Oro, Richard Rapport, Frederik Svane, Kirill Alekseenko, Maxime Vachier-Lagrave, Vasyl Ivanchuk, David Navara, Matthias Blübaum und vielen weiteren Spitzenspielern ist der Topscorer nach dem ersten Wochenende ein Internationaler Meister mit einer 2476 Elo, Matic Lavrencic vom FC Bayern München. Während sich die Starspieler an den vorderen Brettern gegeneinander messen müssen, ist die Konkurrenz am achten Brett etwas leichter zu schlagen, wobei Lavrencic an diesem Wochenende mit GM Thies Heinemann (2393), GM Stefan Kindermann (2439) und IM Benedict Krause (2420) keinesfalls einen Freifahrtsschein hatte, doch einen leichten Elovorteil gab es für ihn schon. 

In den drei Runden erreichte der 18-jährige Slowene Matic Lavrencic drei Punkte und machte damit auf sich aufmerksam. Während Kirill Alekseenko (1 aus 3) und Pouya Idani (1,5 aus 3) an den ersten beiden Brettern gegen die Neuzugänge vom FC St. Pauli, Richard Rapport und Venkatesh Pranav, verloren, sorgte Lavrencic zusammen mit Alvar Alonso Rosell, der gegen Mads Andersen gewann, für ein solides Remis des FC Bayern gegen den FC St. Pauli. 

So konnten sich beide Vereine über ihre Neuzugänge freuen. Der FC St. Pauli konnte sich für Richard Rapport und Venkatesh Pranav auf die Schultern klopfen und der FC Bayern München kann stolz auf den jungen IM am achten Brett sein. 

Richard Rapport und Venkatesh Pranav | Foto: FC St. Pauli 

Benedict Krause (FC St. Pauli) gegen Matic Lavrencic (FC Bayern München)

Die Stellung war nicht einfach für Benedict Krause, aber mit dem Läuferpaar gab es Kompensation. Mit dem Zug 21.Lxe5 gab er jedoch den wichtigen schwarzfeldrigen Läufer ab, den er als Gegenspieler zum schwarzfeldrigen Läufer von Lavrencic gebraucht hätte. 

Wenn Weiß in dieser Stellung die Dame wegzieht, braucht er sich keine Sorgen um sein Läuferpaar zu machen, weil er nach 21.Df4 Sxf3 22.Txd3 die schwarzfeldrigen Läufer abtauschen kann. Schwarz kann zwar ähnlich wie in der Partie auf 21.Df4 auch mit 21...Tac8 antworten und Druck auf der offenen Linie machen, solange sich der schwarzfeldrige Läufer noch auf dem Brett befindet, ist das aber noch nicht so schlimm.

Wenn der schwarze Turm auf a8 stehenbleibt, ist die Stellung noch einfacher, weil der d-Bauer nicht von der Dame geschlagen werden kann. Auf 21.Dxd5 folgt 21...Le4 mit Spieß auf Turm und Dame.

Die Partie endete nach 30...Da3. Weiß hat zwei Bauern weniger, einen offenen König und muss sich gegen den schwarzen Freibauern verteidigen. Wenn der Läufer wegzieht, droht auch mal Dg3 mit Mattdrohung oder Optionen zum Damentausch. Mit nur noch zwei Minuten auf der Uhr gab Weiß auf. 

FC St. Pauli 4 − 4 FC Bayern München
2 GM 2711 HUN Richard Rapport 1 : 0 Kirill Alekseenko AUT 2640 GM 3
3 GM 2677 IND Venkatesh Pranav 1 : 0 Pouya Idani FRA 2615 GM 5
6 GM 2627 DEN Jonas Bjerre ½ : ½ Nijat Abasov AZE 2580 GM 6
8 GM 2569 DEN Jesper Sondergaard Thybo ½ : ½ Alan Pichot ESP 2565 GM 7
9 GM 2536 DEN Mads Andersen 0 : 1 Alvar Alonso Rosell ESP 2560 GM 8
10 GM 2554 POL Bartosz Socko ½ : ½ Felix Blohberger AUT 2549 GM 9
11 GM 2537 POL Igor Janik ½ : ½ Joseph Girel FRA 2508 GM 13
14 IM 2420 GER Benedict Krause 0 : 1 Matic Lavrencic SLO 2476 IM 14
Hamburger SK 4½ − 3½ MSA Zugzwang
1 GM 2662 GER Frederik Svane ½ : ½ Pavel Eljanov UKR 2664 GM 1
2 GM 2621 GER Rasmus Svane ½ : ½ Robert Hovhannisyan ARM 2642 GM 2
4 GM 2571 HUN Tamas Banusz ½ : ½ Leonardo Costa GER 2555 GM 3
6 GM 2575 GER Niclas Huschenbeth ½ : ½ Dominik Horvath AUT 2560 GM 4
9 GM 2507 HUN Gabor Papp 1 : 0 Vitaly Kunin GER 2510 GM 5
10 IM 2492 AUT Konstantin Peyrer ½ : ½ David Shengelia AUT 2507 GM 6
11 GM 2483 GER Julian Kramer ½ : ½ Valentin Baidetskyi AUT 2488 GM 7
14 GM 2393 GER Thies Heinemann ½ : ½ Robert Zysk GER 2349 IM 12

Pavel Eljanov (MSA Zugzwang) rettete seine Partie gegen Frederik Svane im Turmendspiel. Matthias Blübaum hatte die Partie im Livestream im Gespräch mit den Kommentatorinnen Katharina Reinecke und Josefine Safarli bereits als gewonnen für Frederik Svane erklärt. Dass die Partie in einem Remis endete, ist für den jungen Lübecker unglücklich gelaufen. Ein Trost ist jedoch, dass Teamkollege Gabor Papp seine Partie mit einer Figur mehr in einen Sieg ummünzen konnte und der Hamburger SK mit sieben Remis und einem Sieg das Match gegen die MSA Zugzwang gewann. 

Vitaly Kunin stellte eine Figur gegen Gabor Papp ein | Foto: Reinhard Ahrens

Remis zwischen Leonardo Costa und HSK-Neuzugang Tamas Banusz | Foto: Reinhard Ahrens

Pavel Eljanov (MSA Zugzwang) gegen Frederik Svane (Hamburger SK)

Zum Ärger für Frederik Svane war 81...a4 ein Fehler und vergab den Vorteil. Es folgte 82.Ta2+ Kf1 und der schwarze König war vom Geschehen abgeschnitten. Nach 83.Kf3 von Pavel Eljanov musste Frederik Svane sogar auf Mattdrohungen aufpassen. Die Opposition der Könige in der Ausgangsstellung hätte Frederik Svane wohl ernster nehmen sollen, wobei dies aus der Kommentarkabine einfacher gesagt ist. 81...Te6+ hätte beispielsweise weitergeholfen. Te3 wäre danach für Schwarz auch eine Idee. 

Die Partie war nach 90.Txa4 nicht mehr zu gewinnen und die Spieler einigten sich auf ein Remis.

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Videobeispiel: Einführung
Videobeispiel: Grünfeld - Nebenvarianten

Neuwied: SC Viernheim punktet an den vorderen Brettern

Beim Gastgeber SC Heimbach-Weis-Neuwied traf der SC Viernheim auf den SV Werder Bremen und Aufsteiger SV Erkenschwick spielte gegen Heimbach-Weis-Neuwied. Titelverteidiger Viernheim gewann 5,5:3,5 gegen Werder Bremen und Heimbach-Weis-Neuwied gewann mit derselben Punktzahl gegen Erkenschwick.

Für Viernheim punktete Aravindh gegen Velimir Ivic, Aydin Suleymanli gewann gegen Luke McShane und David Anton Guijarro gewann gegen Ihor Samunenkov. Insgesamt haben die Viernheimer an diesem Auftaktwochenende elf Einzelpartien gewonnen und 13 mal Remis gespielt. Georg Meier und die Gewinner des Sonntags vom SC Viernheim mögen nicht die Topscorer des Wochenendes sein, mit jeweils 2,5 Punkten aus 3 Runden hat die Mannschaft aber eine hohe Dichte an sehr starken Scorern aufzuweisen. 

Faustino Oro ist bekannt fürs Kibitzen während seiner Partien | Foto: Angelika Valkova

SC Viernheim 5½ − 2½ SV Werder Bremen
6 GM 2677 IND Chithambaram VR. Aravindh 1 : 0 Velimir Ivic SRB 2581 GM 2
7 GM 2679 AZE Aydin Suleymanli 1 : 0 Luke J McShane ENG 2607 GM 3
8 GM 2671 SRB Alexey Sarana ½ : ½ Szymon Gumularz POL 2609 GM 4
9 GM 2650 ESP David Anton Guijarro 1 : 0 Ihor Samunenkov UKR 2607 GM 5
10 GM 2620 UKR Anton Korobov ½ : ½ Faustino Oro ARG 2560 GM 6
11 GM 2608 EGY Dr. Bassem Amin ½ : ½ Collin Colbow GER 2428 IM 10
13 GM 2580 GER Dennis Wagner ½ : ½ Zahar Efimenko UKR 2548 GM 11
14 GM 2620 URU Georg Meier ½ : ½ Zbynek Hracek CZE 2525 GM 12
SV Erkenschwick 1923 2½ − 5½ SC Heimbach-Weis-Neuwied
1 GM 2556 LAT Toms Kantans ½ : ½ Aram Hakobyan ARM 2638 GM 2
2 GM 2521 LAT Nikita Meshkovs 0 : 1 Lorenzo Lodici ITA 2568 GM 3
3 GM 2512 NED Liam Vrolijk 0 : 1 Vaclav Finek CZE 2587 GM 4
4 IM 2459 NED Arthur de Winter 0 : 1 Pranav Anand IND 2606 GM 5
5 IM 2447 NED Robert Ris ½ : ½ Leon Livaic CRO 2541 GM 6
6 IM 2419 GER Mykola Korchynskyi 1 : 0 Martin Krämer GER 2560 GM 7
7 GM 2439 NED Friso Nijboer ½ : ½ Stepan Zilka CZE 2526 GM 9
8 GM 2432 NED Dennis De Vreugt 0 : 1 Jorge Joao Viterbo Ferreira POR 2524 GM 10

Gastgeber Heimbach-Weis-Neuwied zeigte sich zum Abschluss des Wochenendes von seiner besten Seite. Mit vier Siegen und nur einer Niederlage überzeugten sie gegen den SV Erkenschwick – Lorenzo Lodici, Vaclav Finek, Pranav Anand und Jorge Ferreira punkteten für die Gastgeber. Beim SV Erkenschwick machte Mykola Korchynskyi mit einem Sieg gegen Martin Krämer auf sich aufmerksam. 

Vaclav Finek und Pranav Anand (SC Heimbach-Weis-Neuwied) | Foto: Angelika Valkova

Remagen: OSG Baden-Baden musste für Sieg arbeiten

Beinahe hätte der SV Deggendorf ein Remis gegen die OSG Baden-Baden erreicht, am Ende fehlte aber doch ein halber Brettpunkt. Der Gegner von Matthias Blübaum wollte laut Blübaums Aussage früh seinen Flug bekommen und entschied sich mit Weiß für eine (schnelle) Remisvariante. Rustam Kasimdzhanov gab gegen Martin Petrov eine Qualität ohne Kompensation ab und bei Alexander Donchenko gegen Aleksander Delchev reichten 198 Elopunkte Abstand für Donchenko nicht zum Sieg. Auf dem Zettel sah das Match einfacher zu gewinnen aus für die OSG Baden-Baden als was das Endergebnis am Ende aussagte. 

Maxime Vachier-Lagrave mit 1/3 am Spitzenbrett für Baden-Baden | Foto: Sven Noppes

Nach diesem Match befindet sich Baden-Baden mit 6 aus 6 auf dem zweiten Platz hinter Viernheim und der SV Deggendorf steht mit null Mannschaftspunkten mit drei weiteren Teams am Tabellenende. 

SV Deggendorf 3½ − 4½ OSG Baden-Baden
3 GM 2557 IND Sunilduth Lyna Narayanan ½ : ½ Maxime Vachier-Lagrave FRA 2717 GM 6
7 GM 2556 IND Venkataraman Karthik ½ : ½ Matthias Blübaum GER 2666 GM 7
8 GM 2525 BUL Martin Petrov 1 : 0 Rustam Kasimdzhanov UZB 2665 GM 9
9 GM 2534 GER Egor Krivoborodov ½ : ½ Radoslaw Wojtaszek POL 2658 GM 11
13 GM 2412 SRB Aleksander Delchev ½ : ½ Alexander Donchenko GER 2610 GM 12
14 GM 2375 SRB Nikola Sedlak ½ : ½ Maxime Lagarde FRA 2597 GM 14
16 FM 2225 GER Dominic Wisnet 0 : 1 Etienne Bacrot FRA 2612 GM 15
17 1827 UKR Nataliya Movchan 0 : 1 Timur Kocharin GER 2348 FM 18
SG Solingen 4 − 4 SC Remagen Sinzig
2 GM 2607 CZE David Navara ½ : ½ Vassily Ivanchuk UKR 2628 GM 1
3 GM 2579 NED Erwin L'Ami ½ : ½ Andreij Volokitin UKR 2618 GM 3
5 GM 2543 NED Max Warmerdam ½ : ½ Pawel Teclaf POL 2571 GM 5
6 GM 2627 NED Loek Van Wely 1 : 0 Peter Prohaszka HUN 2549 GM 6
7 GM 2564 NED Jan Smeets ½ : ½ Jakub Seemann POL 2512 GM 7
9 IM 2535 GER Ruben Gideon Köllner 0 : 1 Shreyas Royal ENG 2533 GM 9
10 IM 2425 GER Alexander Krastev ½ : ½ Lukasz Cyborowski POL 2440 GM 10
13 GM 2517 GER Dr. Florian Handke ½ : ½ Pawel Jaracz POL 2437 GM 13

Vier Teams, die in Remagen und Kirchweyhe solide spielten, waren die SG Solingen, der SC Remagen-Sinzig, Aufsteiger SF Bad Mergentheim und der SK Kirchweyhe. Die vier Mannschaften spielten am Sonntag jeweils Remis und befinden sich mit drei und vier Punkten im Mittelfeld der Tabelle. Solingen und Remagen Sinzig stehen bei drei Mannschaftspunkten nach ihrem Remis und Bad Mergentheim und der SK Kirchweyhe stehen bei vier Mannschaftspunkten nach ihrem Remis. 

Kirchweyhe: SF Berlin gewinnen gegen Düsseldorf

SF Bad Mergentheim 4 − 4 SK Kirchweyhe
1 GM 2582 ISR Maxim Rodshtein 0 : 1 Ivan Saric CRO 2621 GM 1
2 GM 2554 LTU Valeriy Kazakovskiy 1 : 0 Samvel Ter-Sahakyan ARM 2613 GM 3
3 GM 2534 LTU Paulius Pultinevicius ½ : ½ Ante Brkic CRO 2606 GM 4
4 GM 2535 LTU Tomas Laurusas ½ : ½ Sasa Martinovic CRO 2548 GM 6
5 IM 2506 FRA Timothe Razafindratsima 0 : 1 Erik Van den Doel NED 2558 GM 7
6 IM 2478 CZE Jachym Nemec ½ : ½ Hrvoje Stevic CRO 2507 GM 8
7 IM 2439 MAD Fy Antenaina Rakotomaharo ½ : ½ Zoran Jovanovic CRO 2495 GM 11
8 GM 2460 FID Vyacheslav Ikonnikov 1 : 0 Robert Zelcic CRO 2445 GM 12
Düsseldorfer SK 3 − 5 SF Berlin
3 GM 2530 USA Kirk Ghazarian ½ : ½ Sergei Movsesian ARM 2594 GM 1
5 GM 2493 ISR Evgeny Postny ½ : ½ Wojciech Moranda POL 2507 GM 2
8 GM 2487 NED Arthur Pijpers ½ : ½ Jacek Tomczak POL 2545 GM 3
10 GM 2471 FID Andrey Orlov 0 : 1 Arturs Neiksans LAT 2553 GM 4
11 GM 2470 GER Alexander Berelowitsch ½ : ½ Jan Klimkowski POL 2508 GM 5
12 IM 2347 GER Torben Knüdel ½ : ½ Marius Fromm GER 2449 IM 8
13 GM 2413 GER Felix Levin ½ : ½ Ilja Schneider GER 2450 IM 10
17 FM 2368 GER Philipp Leon Klaska 0 : 1 Magnus Ermitsch GER 2438 IM 13

Eine weitere Partie (mit einem Turmendspiel) bei der Blübaum im Gespräch mit Katharina Reinecke und Josefine Safarli dachte, dass er das Ergebnis vorhersagen könnte, war die Partie zwischen Philipp Klaska und Magnus Ermitsch. Es sah lange Zeit nach einem Remis zwischen dem Düsseldorfer FM und dem Berliner IM aus. Doch im Turmendspiel kam es nochmal zu Drama: Klaska beging einen Fehler, den Ermitsch sofort ausnutzte und dadurch am Ende die Partie gewann. Entscheidend für den Matchausgang war das Ergebnis zum Glück für Klaska aber nicht. Berlin gewann 5:3 gegen Düsseldorf. 

Philipp Klaska (Düsseldorfer SK) gegen Magnus Ermitsch (SF Berlin)

Schwarz tauschte die Bauern am Königsflügel ab und konnte danach mit seinem König nach b1 laufen und seinen Turm als Schutzschild verwenden, um seinen Bauern zum Umwandlungsfeld zu bringen. Anstelle von 49.Kg2 hätte Weiß lieber Ta4 oder Ta5 gespielt. Ta5 fesselt den f-Bauern und hält ihn so davon ab, vorzuziehen und Ta4 schneidet den König ab und hält den f-Bauern ebenso vom Vorziehen ab. Mit einem Mehrbauern hatte Ermitsch aber auch das einfachere Spiel, selbst wenn die Partie vor dem Fehler laut Blübaum in einem Remis hätte enden sollen.

Eindrücke vom Spielsaal in Kirchweyhe, Düsseldorf gegen Berlin | Foto: Jan Werner

Gastgeber SK Kirchweyhe gegen links gegen Bad Mergentheim | Foto: Jan Werner

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Kreuztabelle nach Runde 3
Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 Sp MP BP BW
1. SC Viernheim  +  5 5½ 7 3 6 17½ 81½
2. OSG Baden-Baden  +  4½ 4½ 4½ 3 6 13½ 56
3. FC Bayern München  +  4 5 5 3 5 14 55½
4. SK Kirchweyhe  +  4 4 5 3 4 13 63½
5. SC Heimbach-Weis-Neuwied 3  +  4½ 5½ 3 4 13 63½
6. SF Berlin 4  +  4 5 3 4 13 59
7. SF Bad Mergentheim 4 4  +  5 3 4 13 52½
8. FC St. Pauli 4  +  4 4½ 3 4 12½ 60½
9. SC Remagen Sinzig 3½  +  4 5½ 3 3 13 54
10. SG Solingen 3½ 4  +  5 3 3 12½ 58
11. Hamburger SK 3 4  +  4½ 3 3 11½ 51
12. SV Werder Bremen 2½ 3½  +  4½ 3 2 10½ 44½
13. MSA Zugzwang 3 3½ 3½  +  3 0 10 49
14. SV Deggendorf 3½ 2½ 3  +  3 0   9 48
15. Düsseldorfer SK 3 3 3  +  3 0   9 41
16. SV Erkenschwick 1923 1 2½ 3½  +  3 0   7 26½
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Martina Gerdts studierte portugiesische und spanische Sprachwissenschaft und arbeitet heute als Sprachdozentin und schreibt über Schach und Sprachen. Einmal für ein Turnier in Paris mit Schach angefangen, ist sie heute als Spielerin aber auch durch ihr Engagement neben dem Brett und ihre schreibenden Aktivitäten im Schach aktiv.
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