Glöckler dominiert das Duell mit Dotzer
Im direkten Vergleich mit Dotzer setzte Glöckler in einem Sizilianer auf einen Angriff am Königsflügel. Nachdem die Kontrahenten ihre Rochaden auf unterschiedlichen Flügeln ausgeführt hatten, entwickelte der Deutsche seine Initiative zielstrebig und überzeugend weiter.

Das deutsch-österreichische Nachwuchsduell ging klar an Glöckler. | Foto: Anna Ovidia Young
Sein Angriff brachte schließlich die Entscheidung, da das österreichische Talent mit seinem Angriff zu harmlos war:
Der Kurs zeigt klare Figurenaufstellungen, zentrale Schlüsselfelder und typische Mittelspielpläne. Mit vielen Beispielen und einem Übungsteil lernen Sie, systematisch Druck aufzubauen – für ein modernes Repertoire gegen Sizilianisch auf Turnierniveau.
In der Strategieschule 8 steht der Offene Sizilianer im Mittelpunkt – eine der wichtigsten und dynamischsten Eröffnungen im modernen Schach. Statt Varianten bis ins letzte Detail auswendig zu lernen, vermittelt dieser Kurs einen praxisnahen Zugang: Hauptvarianten spielen, die dahinterliegenden Ideen verstehen und mit gesundem Selbstvertrauen ans Brett gehen. Ziel ist es, strategisches Verständnis und taktische Schlagkraft zu entwickeln, nicht bloß Theorie zu reproduzieren.
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Kostenloses Beispielvideo: Figurenopfer auf d5
Dotzer hatte vor der siebten Runde ebenfalls 4,5 Punkte gesammelt und gehörte damit zum Verfolgerfeld. Auch er kämpft in Norwegen um eine GM-Norm – es wäre bereits seine dritte. Durch die Niederlage fiel er im Rennen um die Spitzenplätze zurück und muss für die Norm noch einen Endspurt einlegen. Glöckler hingegen dürfte die Norm bei seiner momentanen Performance von 2750 kaum noch zu nehmen sein. In der nächsten Runde trifft Glöckler auf den schwedischen GM Vitaly Sivuk.

Die beiden Verfolger Simem Mitusov und Vitaly Sivuk, der nächste Gegner von Glöckler, spielten in Runde 7 remis. | Foto: Anna Ovidia Young
Der einzige Spieler aus der Verfolgergruppe, der neben Glöckler einen vollen Punkt holte, war Großmeister Rinat Jumabayev. Der Kasache besiegte Elham Amar, der als Nummer eins der Setzliste ins Turnier gegangen war. Jumabayev liegt mit 5,5 Punkten nun allein auf Rang zwei. Sein früheres Aufeinandertreffen mit Glöckler endete in der vierten Runde nach 84 Zügen remis. Die beiden Führenden können in den verbleibenden drei Runden somit nicht mehr direkt aufeinandertreffen. Ab Rang 3 der Tabelle folgt ein vierköpfiges Verfolgerfeld mit 5 Punkten. Zu ihm gehören IM Semen Mitusov (NOR) sowie die drei GM Tiger Hillarp, Vitaly Sivuk (beide SVE) und Krishnan Sasikiran (IND).
In diesem Videokurs veranschaulicht Sasikran anhand verschiedener Beispiele aus seiner Karriere, welche Opfer für Initiative, einen Angriff, eine bessere Bauernstruktur und vieles mehr erforderlich sind.
Das perfekte Opfer ist der Traum eines jeden Schachspielers. Man gibt dem Gegner Material, erhält dafür jedoch eine überwältigende Figurenaktivität, die zusammen mit kreativen Ideen zu einer unvergesslichen Partie führen kann. Opfer können jedoch auch zu einem Albtraum werden, wenn die Kompensation nicht ausreicht oder die Kombination nicht funktioniert. Aus diesem Grund hat es sich der indische Spitzenspieler und elfmalige Olympiateilnehmer Krishnan Sasikiran zur Aufgabe gemacht, Opfer in all ihren Facetten aufzuzeigen.
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Rinat Jumabayev schlug den topgesetzten Elham Amar und ist jetzt alleiniger Zweiter. | Foto: Anna Ovidia Young

FM Keyvan Farokhi liegt nach seinem Remis gegen GM G B Harshavardhan (IND) auf Rang 17. | Foto: Anniken Vestby
Im Schach führt kein Weg an sauberem Rechnen vorbei. Deshalb ist das verbessern der Fähigkeit sich Varianten im Kopf vorzustellen oder taktische Motive und Muster wiederzuerkennen unerlässlich. Lernen sie zudem ortgeschrittene Techniken wie das hin- und h
Varianten berechnen ist die wichtigste Fähigkeit im Schach. Alle strategischen Ideen die Sie in einer Partie haben, bauen auf einer korrekten Variantenberechnung auf. Deshalb sollten alle Schachspieler sich fortlaufend mit den wichtigsten Techniken und taktischen Mustern auseinandersetzten. Das Ziel dieses Kurses ist es Ihnen die Werkzeuge und Konzepte zum präzisen Rechnen an die Hand zu geben und darüber hinaus Ideen, wie Sie lange nach dem letzten Video dieses Kurses weiterüben können.
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IM Bennet Hagner gewann mit Schwarz gegen IM Senthil Maran (IND) und liegt punktgleich mit Farokhi einen Platz hinter dem anderen deutschen Teilnehmer. | Foto: Anna Ovidia Young

Der zehnjährige indische Nachwuchsstar Sarbartho Mani hat in Fagernes bisher 4 von 7 Punkten erzielt – zuvor erreichte er beim Legends & Prodigies Tournament in Madrid in Gruppe B 4 von 9 Punkten! | Foto: Anniken Vestby
Tabelle nach Runde 7
Partien
Links
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Der vorliegende Kurs "Rechnen und Entscheiden, Band 3" von GM Michael Prusikin bietet Ihnen einen zuverlässigen und übersichtlichen Leitfaden für ein systematisches und fehlerfreies Rechnen sowie eine schnelle und fundierte Entscheidungsfindung in jeder Partiephase.
Für Schachspieler aller Spielstärken gehört das präzise Berechnen von Varianten zu den wichtigsten Fähigkeiten: In taktischen Stellungen weist es den Weg zum Gewinn, während es in positionellen Situationen hilft, Pläne optimal umzusetzen. Kein Wunder also, dass intensives Training in diesem Bereich häufig zu spürbaren Fortschritten in Spielstärke und Rating führt. Im Anschluss an die Erklärungen bietet dieser Kurs 50 herausfordernde interaktive Videoaufgaben, mit denen Sie die erlernten Techniken sofort vertiefen können.
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Turnierinfos
Das Internationale Herbstturnier in Fagernes hat begonnen und wird vom 3. bis 11. Oktober im Scandic Valdres Hotel in Fagernes, rund 187 Kilometer nördlich von Oslo, ausgetragen. Die GM-Gruppe mit 62 Spielern wird über zehn Runden in neun Tagen ausgetragen. Die Bedenkzeit beträgt 100 Minuten für die ersten 40 Züge, danach 40 Minuten für den Rest der Partie, mit einer Zeitzugabe von 30 Sekunden ab dem ersten Zug. Der Lokalmatador Elham Amar ist mit einer Elo-Zahl von 2567 der Topgesetzte, gefolgt vom Kasachen Rinat Jumabayev (2564) und einem weiteren Norweger, Frode Olav Olsen Urkedal (2554). Abhijeet Gupta, GB Harshavardhan und Krishnan Sasikiran sind die nächsten drei Spieler auf der Startliste, während Aksel Bu Kvaloy und der deutsche Nachwuchsstar Christian Gloeckler beide eine Elo-Zahl von 2515 aufweisen.
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