„Ich habe kürzlich mein ganzes System umgestellt und zeige jetzt, wie es auch Vishy Anand macht“, sagt Felix Blohberger in seinem neuesten Youtube-Beitrag „How Grandmasters Organize Their Opening Files in ChessBase“:
Wer sein Schach ernsthaft verbessern möchte, kommt an einem professionellen Datenbanksystem nicht vorbei. Moderne Großmeister organisieren ihre Vorbereitung nicht mehr in einfachen Weiß- und Schwarzrepertoireordnern, sondern arbeiten mit strukturierten Stellungsdatenbanken, die ein objektives Verständnis ermöglichen. Genau hier sieht Blohberger ChessBase´26 als unschlagbar an – denn es ist das einzige Programm, das alle notwendigen Funktionen vereint, um Partien, Analysen und Repertoires auf professionellem Niveau zu pflegen.
Viele Spieler beginnen mit einem klassischen Ansatz, etwa einem e4-Ordner für ihr Weißrepertoire. Das wirkt zunächst logisch, hat aber einen entscheidenden Nachteil: Man analysiert die Stellung meist nur aus der eigenen Perspektive. Dadurch entstehen zwangsläufig Lücken, weil man nicht systematisch prüft, wie sich der Gegner optimal verteidigt. Wirklich stark wird ein Repertoire jedoch erst, wenn man es aus beiden Perspektiven versteht.
„Ein entscheidender Impuls kam bei einem Trainingslager in Wien, bei dem Viswanathan Anand Einblicke in seine Arbeitsmethoden gab“, so der österreichische Großmeister. Anand hat über Jahrzehnte auf höchstem Niveau gespielt und seine Vorbereitung konsequent objektiv aufgebaut. Seine Erfolge zeigen, dass er es wohl richtig gemacht hat. Statt Varianten nur für eine Seite zu analysieren, untersucht er systematisch beide Perspektiven: Weiße Pläne, schwarze Verteidigungsressourcen und kritische Abweichungen werden gleichermaßen berücksichtigt. Genau dieses Prinzip nutzen viele starke Spieler.
ChessBase bietet dafür die idealen Werkzeuge. Mit Mega-, Referenz-, Online- und Korrespondenzdatenbank lassen sich alle relevanten Informationsquellen kombinieren. Besonders wichtig ist laut Blohberger die ChessBase-Funktion „Stellungssuche“: Statt nur Varianten zu verfolgen, kann man gezielt nach einer konkreten Stellung suchen und erhält sofort Zugriff auf hochwertige Partien, moderne Trends und objektive Bewertungen.
Ein besonders effektives System besteht ihmzufolge darin, zwei Datenbanken zu verwenden. Die erste enthält alle Analysen mit Varianten, Enginebewertungen und neue Ideen. Sie ist quasi das Labor. Die zweite enthält die Zusammenfassungen, also die Essenz der eigenen Vorbereitung. Dort werden nur die finalen Repertoireentscheidungen gespeichert, klar strukturiert und leicht abrufbar. ChessBase ermöglicht es, zwischen beiden Datenbanken jederzeit schnell zu wechseln und Zusammenfassungen gezielt aus weißer oder schwarzer Perspektive zu organisieren. Dieses Vorgehen sorgt für maximale Übersicht und Effizienz.
Auch die integrierte Repertoirefunktion hilft dabei, Varianten systematisch zu verwalten und langfristig weiterzuentwickeln. Statt isolierter Ordner entsteht eine dynamische, wachsende Struktur, die das eigene Verständnis kontinuierlich vertieft. Der entscheidende Punkt ist aus Blohbergers Sicht folgender: „Nur eine saubere, logisch aufgebaute Datenbank ermöglicht effizientes Training und nachhaltigen Fortschritt.“
Die Umstellung auf ein solches System verändert die eigene Vorbereitung grundlegend. Statt Varianten auswendig zu lernen, entwickelt man ein echtes Verständnis der Stellungen. Genau das ist der Ansatz, der moderne Großmeister auszeichnet – und ChessBase´26 sieht Felix Blohberger als das ideale Werkzeug dafür an.
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