20.09.2026 – In Runde 4 brachte Alexander Donchenko den entscheidenden Sieg für das Team Deutschland in der offenen Sektion. Deutschland spielte gegen Polen, u.a. mit Jan-Krzysztof Duda an Brett 1. Keymer remisierte gegen Duda. Matthias Blübaum und Frederik Svane spielten jeweils Remis und Donchenko besiegte Jakub Kosakowski an Brett 4. In der Frauensektion ging das Deutschland-Match eindeutiger aus. Die deutschen Frauen besiegten Israel 3:1. Elisabeth Pähtz und Hanna Marie Klek gewannen ihre Partien. | Foto: Michal Walusza / FIDE
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Zum Abend des Spieltages beginnen wir mit der Besprechung der Ergebnisse der deutschen Teams. Am folgenden Vormittag wird ein allgemeiner Bericht zu der 4. Runde der Schacholympiade veröffentlicht.
Open: Donchenko sorgt für Sieg gegen Polen
Alexander Donchenko war im Team Deutschland in der offenen Sektion am Samstag der einzige Spieler, der einen Einzelsieg erreichte. Vincent Keymer remisierte gegen Jan-Krzysztof Duda und auch Matthias Blübaum sowie Frederik Svane remisierten an ihren Brettern. Donchenkos Partie entschied also das Match zugunsten von Deutschland. Am Ende gewann Deutschland 2,5:1,5 gegen Polen. Alexander Donchenko steht nach Runde 4 bei 3 Punkten aus 3 Einsätzen und liegt damit bei 100%. Frederik Svane steht auch schon bei drei Punkten, er hatte aber schon vier Einsätze.
Kosakowski gibt sich gegen Donchenko geschlagen | Foto: Michal Walusza / FIDE
In der Paarung Deutschland gegen Polen hatten die deutschen Spieler wieder jeweils die höhere Elo, aber die Elodifferenz zwischen den Spielern an den Brettern war verschwindend gering. Der höchste Elounterschied existierte zwischen Alexander Donchenko und Jakub Kosakowski. Keymer hat nur 21 Elopunkte mehr als Duda. Blübaum hat einen Elovorsprung von 54 Elopunkten auf Gumularz und Frederik Svane hat 68 Elopunkte Abstand zu Malek.
In diesem Videokurs werden die möglichen Aufstellungen, die Schwarz wählen kann, in allen Einzelheiten vorgestellt. Sie werden die wichtigsten Konzepte und Strategien lernen, um diese fantastische Eröffnung in Ihr Repertoire aufzunehmen.
Frederik Svane im Endspiel gegen Jan Malek | Foto: Michal Walusza / FIDE
Matthias Blübaum steht bei 2 Punkten aus 3 Einsätzen | Foto: Michal Walusza
Tabelle nach Runde 4 (Open)
In der Tabelle befindet sich Deutschland auf einem geteilten dritten Platz mit Armenien. Es gibt nur noch acht Mannschaften in der offenen Sektion, die bisher alle Matches gewonnen haben. China führt die Tabelle mit der besten Zweitwertung an, danach folgt Usbekistan. Auch Indien, die USA, die Niederlande und Ungarn befinden sich mit Deutschland und Armenien unter den Mannschaften der Top 8.
... von insgesamt 206 Mannschaften in der offenen Sektion
Partien Deutschland (Open)
Gegner in Runde 5: USA
In Runde 5 tritt die Mannschaft um Vincent Keymer gegen die USA an. Diese kamen gegen die Mongolei und Dänemark ins Straucheln, gewannen nur 2,5:1,5. In Runde 4 besiegten sie Ukraine eindeutiger mit 3,5:0,5. Unabhängig davon, ob Fabiano Caruana oder Wesley So an Brett 1 antritt, wird der US-Spieler an Brett 1 eine höhere Elo als Vincent Keymer haben (sollte dieser eingesetzt werden). Die weiteren US-amerikanischen Spieler haben auch alle eine Elo über 2700 bzw. 2693 (Liang Awonder), weshalb die deutschen Spieler an jedem Brett nominell schwächer sein werden. Wird es wieder Zeit für das berühmte Remis von Rasmus Svane? Und Matthias Blübaum?
Wen wird Team USA gegen Deutschland ins Rennen schicken? | Foto: Rafal Oleksiewicz / FIDE
GM Blohberger präsentiert in dieser zweiteiligen Reihe ein vollständiges Repertoire für Schwarz: praxisnah, verständlich, flexibel – statt seitenlanger Theoriewüsten gibt es klare Konzepte und leicht erlernbare Strategien. Die Königsindische Verteidigung ist seit Jahrzehnten eine der dynamischsten und beliebtesten Antworten auf 1.d4. Spieler wie Garri Kasparow, Bobby Fischer oder Hikaru Nakamura haben sie auf höchstem Niveau eingesetzt – und sie begeistert bis heute, weil sie Schwarz nicht nur solides Spiel, sondern auch reiche Angriffs- und Gegenspielmöglichkeiten bietet. Der besondere Vorteil: Königsindisch ist ein universelles System, das sich gegen 1.d4, 1.c4 und 1.Sf3 gleichermaßen anwenden lässt. Großmeister Felix Blohberger, mehrfacher österreichischer Meister und erfahrener Sekundant, präsentiert in dieser zweiteiligen Reihe ein vollständiges Repertoire für Schwarz. Sein Ansatz: praxisnah, verständlich, flexibel – statt seitenlanger Theoriewüsten gibt es klare Konzepte und leicht erlernbare Strategien.
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In Runde 4 gewannen Elisabeth Pähtz und Hanna Marie Klek ihre Partien. Diese beiden Siege sorgten in Kombination mit zwei Remis von Dinara Wagner und Lara Schulze für einen 3:1-Sieg gegen Israel. Elisabeth Pähtz steht aktuell bei drei Punkten aus drei Einsätzen. Damit hat sie die bisher beste Punkteverwertung im Team. Dinara Wagner hatte bisher nur zwei Einsätze und erreichte dabei insgesamt einen Punkt. Lara Schulze und Hanna Marie Klek haben beide jeweils drei Punkte aus vier Partien und und Jana Schneider steht bei 2,5 Punkten aus drei Partien.
Die Spitzenspielerinnen Dinara Wagner und Elisabeth Pähtz | Foto: Rafal Oleksiewicz / FIDE
Noga Orian gegen Elisabeth Pähtz (Brett 2) | Foto: Michal Walusza / FIDE
Hanna Marie Klek hält ihre Siegessträhne | Foto: Steffen Rätzke von Stoyentin / ChessBase
In diesem Kurs präsentiert Großmeisterin Elisabeth Pähtz das London-System als strukturierten und ambitionierten Ansatz mit frühem Lf4, der zu gehaltvollen und dynamischen Stellungen führt. Das Londoner System gehört zu den beliebtesten Eröffnungen auf allen Spielstärken – doch nicht jedes „London“ ist gleich. In diesem Kurs präsentiert Großmeisterin Elisabeth Pähtz das klassische London-System, einen strukturierten und zugleich ambitionierten Ansatz mit frühem Lf4, der zu dynamischen und gehaltvollen Stellungen führt.
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In diesem Videokurs dreht sich alles um das Thema Entwicklungsvorsprun: Wie entsteht ein Entwicklungsvorsprung und wie kann man ihn verwerten? Wie kann man den gegnerischen Entwicklungsvorsprung neutralisieren?
IM Harald Schneider-Zinner widmet sich in diesem ersten Band ausführlich der Frage, warum wir klar bessere Stellungen oft nicht in einen Sieg umwandeln können – und wie wir das ändern. Allgemeine Prinzipien & Grundlagen „Nichts ist schwieriger als eine gewonnene Partie zu gewinnen.“ Diesen Satz hören Schachtrainer immer wieder – und er enthält mehr Wahrheit, als vielen lieb ist. IM Harald Schneider-Zinner widmet sich in diesem ersten Band ausführlich der Frage, warum wir klar bessere Stellungen oft nicht in einen Sieg umwandeln können – und wie wir das ändern. Anhand zahlreicher kommentierter Modellpartien zeigt er typische Fehler und gibt praktische Tipps, wie man technische, taktische und psychologische Hürden überwindet.
Kostenloses Videobeispiel: Einführung
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In der Runde am Sonntag treffen die deutschen Spielerinnen auf Kasachstan. Bibisara Assaubayeva (2536, Nummer 5 der Weltrangliste der Frauen) ist dort an Brett 1 gesetzt. Am Vormittag des Spieltags werden die Aufstellungen einsehbar sein. Aussaubayeva steht aktuell bei zwei Punkten aus drei Einsätzen. Alua Nurman, die an Brett 2 gesetzt ist, ist mit ihrer Elo von 2455 auch nicht zu unterschätzen. Sie nimmt aktuell Platz 2 der Fide-Weltrangliste der Mädchen und Frauen (U21) ein. Am besten punktete bisher Elnaz Kaliakhmet (2347). Sie erreichte vier Punkte in vier Einsätzen und steht dabei bei 100%. Ihre Teamkolleginnen wurden bisher nicht so oft eingesetzt wie sie, haben aber alle auch mindestens einmal Remis gespielt.
Wird Assaubayeva gegen Deutschland antreten? | Foto: Rafal Oleksiewicz / FIDE
Ein ausführlicher Artikel zu den Ergebnissen der vierten Runde bei der Schacholympiade folgt am Vormittag des 20.9.
Boata Tierata: "Das Schachmaskottchen sollte ein Koala sein"
Arne Kähler im Gespräch mit Boata Tierata | Video: ChessBase
Martina GerdtsMartina Gerdts studierte portugiesische und spanische Sprachwissenschaft und arbeitet heute als Sprachdozentin und schreibt über Schach und Sprachen. Einmal für ein Turnier in Paris mit Schach angefangen, ist sie heute als Spielerin aber auch durch ihr Engagement neben dem Brett und ihre schreibenden Aktivitäten im Schach aktiv.
18.09.2026 – Elisabeth Pähtz und Vincent Keymer sorgten in Runde 3 für die Teamsiege der deutschen Mannschaften. Pähtz besiegte Aliaksandra Tarasenka (Belarus) und Keymer besiegte Jakhongir Vakhidov (Usbekistan 2). Alle weiteren Paarungen mit deutscher Beteiligung endeten in einem Remis, wodurch Deutschland zweimal 2,5:1,5 gewann. Frederik Svane spielte gegen den Großmeister Mukhammadzokhid Suyarov, der noch als IM am Osterwochenende das A-Turnier des Grenke Opens gewonnen hatte. | Foto: Steffen Rätzke von Stoyentin / ChessBase
17.09.2026 – In der zweiten Runde bekamen Vincent Keymer und Elisabeth Pähtz jeweils ihren ersten Einsatz des Turniers. Keymer trat mit Weiß gegen Saidakbar Saydaliev (Usbekistan 3) an und Elisabeth Pähtz spielte gegen Trisha Kanyamarala (Irland). Beide starteten in das Turnier mit einem Sieg. Das deutsche Team in der offenen Olympiade besiegte Usbekistan 3,5:0,5. Das deutsche Frauenteam gewann 4:0 gegen Irland. | Foto: Steffen Rätzke von Stoyentin / ChessBase
‘Neue Ideen im Najdorf-Sizilianer – ein Power Play 18 Update’ ergänzt Daniel Kings beliebte DVD ‘Sizilianisch Najdorf – ein Schwarzrepertoire’, die letztes Jahr erschienen ist. Eine so dynamische und beliebte Eröffnung wie der Najdorf-Sizilianer entwickelt sich die ganze Zeit weiter. Auf diesem Download aktualisiert Daniel King Varianten, die er auf seiner DVD vorgestellt hat und beantwortet Leserfragen nach Varianten, die nicht Teil des ursprünglichen Repertoires waren. Dies sind die auf dem Update untersuchten Varianten:
• 1. e4 c5 2. Sf3 d6 3. d4 cxd4 4. Sxd4 Sf6 5. Sc3 a6 6. h3 e5 7. Sde2
• 5….a6 6. Lc4 in Verbindung mit dem Englischen Angriff (Le3, f3 etc.)
• 5…a6 6. Le3, die Variante mit …a5
• 5…a6 6 Le2 und 9 Te1
• 5 f3 (anstelle von 5 Sc3)
Es ist nicht notwendig, die ursprüngliche Najdorf-DVD zu kennen, um die hier untersuchten Varianten zu verstehen – aber es hilft, da diese Varianten Teil eines umfassenden Repertoires bilden.
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Der Nimzo-Inder hat sich seit über einem Jahrhundert bewährt: Bis heute ist er eine erste Wahl der Weltelite, von Magnus Carlsen bis Praggnanandhaa, und er bleibt eine der zuverlässigsten Möglichkeiten für Schwarz, nach 1.d4 2.c4 3.Sc3 um echte Chancen zu
Italian Game Powerbase 2026 ist eine Datenbank und enthält 8571 hochklassige Partien aus der Mega 2027 bzw. der Correspondence Database 2026, davon sind 479 kommentiert.
Videos: Nico Zwirs zeigt Sizilianisch mit 2…e6 3.d4 cxd4 4.Dxd4 Sc6 5.De3 Sf6 6.Sc3, Mihail Marin prüft Sindarovs 6.Se5 im Damenbauernspiel. Dazu die „Wundertüte“ mit 41 Analysen von Berg, Ftacnik, Gupta u.v.a.
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