31.03.2026 – Alle vier Partien der zweiten Runde im Open endeten remis, sodass sich die Tabelle nicht verändert hat. Fabiano Caruana, Praggnanandhaa Rameshbabu und Javokhir Sindarov liegen weiterhin mit 1,5/2 Punkten punktgleich an der Spitze. Praggnanandhaa und Andrey Esipenko hatten am Montag die besten Chancen auf mehr als ein Remis, doch ihre Gegner verteidigten sich erfolgreich. In der dritten Runde kommt es zum Aufeinandertreffen zweier Führender: Praggnanandhaa spielt mit Weiß gegen Sindarov. Matthias Blübaum erreichte mit Schwarz ein Remis gegen Sindarov und trifft nun mit Weiß auf Esipenko. | Foto: FIDE / Michal Walusza
neu: Fritz 20
Ihr persönlicher Schachtrainer. Ihr härtester Gegner. Ihr stärkster Verbündeter. FRITZ 20: Ihr persönlicher Schachtrainer. Ihr härtester Gegner. Ihr stärkster Verbündeter. FRITZ 20 ist mehr als nur eine Schach-Engine – es ist eine Trainingsrevolution für ambitionierte Spieler und Profis. Egal, ob Sie Ihre ersten Schritte in die Welt des ernsthaften Schachtrainings machen oder bereits auf Turnierniveau spielen: Mit FRITZ 20 trainieren Sie effizienter, intelligenter und individueller als je zuvor.
Das Standardwerk der Eröffnungstheorie Mit dem ChessBase Eröffnungslexikon 2026 sind Sie bestens vorbereitet! Es bietet tiefgehende Informationen zu allen etablierten Eröffnungen und ist damit besonders wertvoll für den Aufbau eines lückenlosen und schlagkräftigen Repertoires. Das Eröffnungslexikon 2026 ist die vollständige Darstellung aller Eröffnungsgebiete in einem Lehrwerk und damit der optimale Einstieg in das Eröffnungstraining.
IM Andrew Martin zeigt, warum diese Angriffswaffe aus dem 19. Jahrhundert auch heute noch eine fantastische Wahl für Vereinsspieler ist. Das Evans-Gambit sorgt für spannendes Schach und lehrt die Kunst des Angriffs.
39,90 €
Caruana, Praggnanandhaa, Sindarov vorne – Blübaum folgt mit einem halben Punkt Abstand
Nach einer ersten Runde mit drei eindeutigen Ergebnissen endeten alle vier Partien der zweiten Runde des Kandidatenturniers in Zypern unentschieden. Die Ergebnisse änderten nichts an der Tabellenführung: Fabiano Caruana, Praggnanandhaa Rameshbabu und Javokhir Sindarov teilen sich mit jeweils 1,5 Punkten die Spitze.
In der nächsten Runde kommt es zum direkten Aufeinandertreffen von zwei Spielern aus dem Spitzentrio: Praggnanandhaa trifft mit Weiß auf Sindarov, während Caruana ebenfalls mit Weiß gegen Wei Yi antritt. Wei und Matthias Bluebaum sind die einzigen Spieler, die noch keine entschiedene Partie bestritten haben. Beide stehen demnach mit zwei Remis bei einem Punkt. Hikaru Nakamura, Anish Giri und Andrey Esipenko haben nach ihren Niederlagen in der ersten Runde 0,5 Punkte aus 2 Runden.
Die vier Remis belegen das hohe Vorbereitungsniveau der Spieler. Einige wählten weniger bekannte Nebenvarianten, um ihre Gegner zu überraschen, während andere – insbesondere mit den schwarzen Steinen – defensivere Aufstellungen wählten, um frühen Druck zu neutralisieren. Die Partien blieben über die gesamte Spieldauer weitgehend ausgeglichen, und es gab keine verpassten klaren Gewinnchancen.
Wird nicht jede Schachpartie durch Fehler entschieden? Absolut. Aber die meisten Spieler begreifen nie wirklich, dass sie immer wieder die gleichen Fehler machen.
Das Live-Publikum sitzt ganz nah am Geschehen. | Foto: FIDE / Yoav Nis
Schwarzremis für Blübaum gegen Sindarov
Die bislang einzige klassische Partie zwischen den beiden Kontrahenten hatte Sindarov kürzlich in Wijk aan Zee gewonnen.
In der Partie zwischen Bluebaum und Sindarov wählte Bluebaum mit Schwarz die Russische Verteidigung. Anstatt aggressiv auf einen zweiten Sieg in Folge zu spielen, vermied Sindarov riskante Fortsetzungen – eine Herangehensweise, die die Aufmerksamkeit des Kommentators Peter Svidler auf sich zog. Dieser meinte, Sindarovs Fähigkeit, komplexe Stellungen zu meistern, hätte durchaus zu einer ambitionierteren Strategie gepasst.
Obwohl der usbekische Großmeister im Mittelspiel die Initiative ergreifen konnte, behielt Bluebaum die Kontrolle und erreichte in seiner ersten Partie mit den schwarzen Steinen ein relativ komfortables Remis.
Esipenko wartet weiter auf seinen ersten klassischen Sieg gegen Nakamura.
Zum zweiten Mal in Folge war Nakamura in die längste Partie der Runde verwickelt. Nach der schmerzhaften Niederlage gegen Caruana in der ersten Runde spielte der topgesetzte Nakamura erneut mit Schwarz, diesmal gegen Esipenko. Esipenkos gute Eröffnungsvorbereitung ermöglichte ihm, sich im Mittelspiel einen kleinen, aber stabilen Vorteil zu sichern.
Nakamura, der für sein technisches Können bekannt ist, wählte einen pragmatischen Ansatz, indem er die Stellung trotz eines Bauern weniger zu einem Turmendspiel vereinfachte.
Der mehrfache US-Meister demonstrierte anschließend eine präzise Defensivtechnik, um die Stellung zu halten und das Remis anzusteuern, wodurch er sein Turnier nicht mit einem kompletten Fehlstart beginnt.
Videoanalyse von GM Daniel King
Andrey Esipenko gegen Hikaru Nakamura. | Foto: FIDE / Michal Walusza
Praggnanandhaa wieder gut vorbereitet
Zuvor gab es in drei klassischen Partien drei Remis zwischen den beiden Kandidaten.
Der einzige Spieler, der mit den schwarzen Steinen einen Vorteil erzielen konnte, war Praggnanandhaa, der in seiner Partie gegen Wei die Französische Verteidigung spielte. Der junge Inder erarbeitete sich einen deutlichen Zeitvorteil und konnte am Brett die Initiative ergreifen.
Doch wie schon in seiner Erstrundenpartie verließ sich der erfahrene Chinese auf konkrete Berechnungen, um die Komplikationen zu bewältigen. Wei neutralisierte den Druck nach und nach und lenkte die Partie schließlich in den Remishafen.
Auch am zweiten Tag in Folge hatte Wei in der Eröffnungsphase Schwierigkeiten, kam aber dank seiner strategischen Vorgehensweise unbeschadet davon.
DIE SCHACH-HORIZONT-ERWEITERUNG In ChessBase gibt es immer wieder Ansätze, die typischen Pläne einer Eröffnungsvariante zu zeigen. Zwar ist Schach im Zeitalter der Engines viel konkreter als früher gedacht. Doch gerade Amateure lieben Eröffnungen mit klaren Plänen, siehe Londoner System. In ChessBase ’26 beschäftigen sich gleich drei Funktionen mit der Darstellung von Plänen. Im neuen Eröffnungsreport wird für jede wichtige Variante untersucht, welche Figurenzüge oder Bauernvorstöße darin wichtig sind. In der Referenzsuche sieht man jetzt auf dem Brett, wo die Figuren üblicherweise hingehen. Und startet man die neue Monte-Carlo-Analyse, zeigt auch hier das Brett die häufigsten Figurenpfade.
Ein großer Rechner: Wei Yi | Foto: FIDE / Yoav Nis
Schnelles Remis zwischen Giri und Caruana
In der 44. Partie gab es da 34. Remis zwischen diesen beiden erfahrenen Kandidatenturnierteilnehmern.
Die kürzeste Partie der Runde fand zwischen Giri und Caruana statt. Caruana, der mit Schwarz spielte, wählte einen ungewöhnlichen dritten Zug, möglicherweise um seinen Gegner frühzeitig aus der Vorbereitung zu bringen. Giri, einer der stärksten Theoretiker der Weltspitze, reagierte jedoch präzise und nutzte die etwas fragwürdige Entscheidung optimal.
Caruana musste präzise spielen, um den Ausgleich zu erzielen, was ihm auch gelang.
Eine Reihe von Vereinfachungen ab dem 17. Zug, führte zu einem völlig ausgeglichenen Endspiel, und die Spieler einigten sich bald auf ein Remis.
Dieser Videokurs enthält GM Anish Giris tiefe Einblicke und IM Sagar Shahs sachdienliche Fragen an den Super-GM. In Band 1 werden alle Eröffnungen nach 1.e4 behandelt.
Langjährige Rivalen und Kollegen – Anish Giri und Fabiano Caruana direkt nach dem vereinbarten Remis in ihrer Zweitrundenpartie | Foto: FIDE / Michal Walusza
Spanisch ist eine der ältesten Eröffnungen überhaupt und genießt von Clubebene bis hin zur Weltspitze unvermindert hohe Popularität. In dieser DVD-Reihe präsentiert der amerikanische Super-GM Fabiano Caruana im Gespräch mit Oliver Reeh ein komplettes Repertoire.
Carlos ColodroCarlos Colodro stammt aus Bolivien und ist Spanisch-Philologe. Seit 2012 arbeitet er als freier Übersetzer und Autor. Schach, Literatur und Musik sind seine großen Leidenschaften.
Ihr persönlicher Schachtrainer - Egal, ob Sie Ihre ersten Schritte in die Welt des Vereinsschachs machen oder bereits auf Turnierniveau spielen: Mit FRITZ trainieren Sie effizienter, intelligenter und individueller als je zuvor.
IM Andrew Martin zeigt, warum diese Angriffswaffe aus dem 19. Jahrhundert auch heute noch eine fantastische Wahl für Vereinsspieler ist. Das Evans-Gambit sorgt für spannendes Schach und lehrt die Kunst des Angriffs.
IM Andrew Martin ergänzt seinen Evans-Gambit-Kurs mit einem einfachen und angriffslustigen Repertoire gegen alle Nebenvarianten von Schwarz nach 1.e4 e5.
Der Großteil des Materials, auf dem das Petroff Defence Powerbook 2026 basiert, stammt aus dem Maschinenraum von Schach.de: 357.000 Partien. Zu dieser imposanten Menge kommen noch 17.000 Partien aus der Mega und vom Fernschach hinzu.
Petroff Defence Powerbase 2026 ist eine Datenbank und enthält 6475 hochklassige Partien aus der Mega 2026 bzw. der Correspondence Database 2026, davon sind 682 kommentiert.
Schwierigkeiten bei der Vorteilsverwertung? Häufige Zeitnot? Unerklärliche Einsteller?
Die Ursache all dieser Probleme kann unsauberes und ineffizientes Rechnen sein.
39,90 €
Wir verwenden Cookies und vergleichbare Technologien, um bestimmte Funktionen zur Verfügung zu stellen, die Nutzererfahrungen zu verbessern und interessengerechte Inhalte auszuspielen. Abhängig von ihrem Verwendungszweck können dabei neben technisch erforderlichen Cookies auch Analyse-Cookies sowie Marketing-Cookies eingesetzt werden. Hier können Sie der Verwendung von Analyse-Cookies und Marketing-Cookies widersprechen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ihre Einstellungen zu Cookies für diese Website
Wir verwenden Cookies und vergleichbare Technologien, um bestimmte Funktionen zur Verfügung zu stellen, die Nutzererfahrungen zu verbessern und interessengerechte Inhalte auszuspielen. Abhängig von ihrem Verwendungszweck können dabei neben technisch erforderlichen Cookies auch Analyse-Cookies sowie Marketing-Cookies eingesetzt werden. Analyse-Cookies und Marketing-Cookies werden eingesetzt, solange Sie nicht durch eine entsprechende Einstellung widersprechen. Bitte beachten Sie, dass Ihre Auswahl dazu führen kann, dass die Funktionalität des Angebots beeinträchtigt wird. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Technisch erforderliche Cookies
Technisch erforderliche Cookies: Damit Sie navigieren und die Basisfunktionen bedienen können sowie zur Speicherung von Präferenzen.
Analyse-Cookies
Damit wir feststellen können, wie Besucher mit unserem Angebot interagieren, um die Nutzererfahrungen zu verbessern.
Marketing-Cookies
Damit wir relevante Inhalte und interessengerechte Werbung anbieten und auswerten zu können.