04.02.2021 – Die DSOL hat mit fast 3000 Spielern, und weiteren tausenden gespielten Partien eine Unmenge an Sachen zu tun. Allerdings haben Programmierer Lutz Nebe, mithilfe der DSB Turnierleitung, durch die Erfahrungen aus der ersten DSOL, eine Menge Schwierigkeiten ausmerzen können. Außerdem hilft das Schiedsrichterteam fleißig mit Probleme zu beheben. Deswegen lief der erste Spieltag der DSOL sehr geschmeidig! Ich hatte die Chance drei Schiri-Veteranen ein wenig zur DSOL zu befragen, wie es hinter den Kulissen aussieht, und was der größte Unterschied zu einer "echten" Partie und einer Online gespielten Partie ist, wenn es mal hakt.
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In diesem Kurs macht Großmeister Ganguly das Rechnen zu einer trainierbaren Fähigkeit – mit einem klar strukturierten Lernpfad für jedes Spielniveau.
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Gaby, Holger und Martin von ChessBase
Im ersten DSOL Interview hatte ich ja bereits mit einer Schiedsrichterin gesprochen, allerdings redeten Sandra Schmidt und ich mehr über sie und Ihr Team, als um die Aufgaben eines Schach Referees.
Dabei gibt es einige Berechtigte Fragen zu den Aufgaben eines Online-Schiedsrichters:
Wie kommuniziert der Schiedsrichter überhaupt mit den Spielern?
Was sind die am häufigsten auftretenden Probleme?
Was ist der größte Unterschied zu einer echten Partie, und einer Online-Partie?
Dies und mehr konnte ich bei den Schiris Gaby, Holger und Martin erfragen, die zusammen mehr als ein halbes Jahrhundert Online-Schiedsrichtererfahrung auf die Waage bringen.
0:29 - Wie und wann kamt Ihr dazu Schiedsrichter zu werden?
2:38 - Was ist der größte Unterschied zu einem Schiedsrichter am echten Brett und Online?
3:36 - Wenn es bei der DSOL ein Problem gibt, über welche Wege gelangt es dann zu Euch?
6:06 - Wo eskaliert eine Situation häufiger? Im echten Schach, oder Online?
9:03 - Wie sieht es denn aus, wenn man Online mit seinem echten Namen spielt?
Die Schiedsrichter:
Martin Fischer (links), Jahrgang 1962, ist ChessBase-Mitarbeiter. Unter anderem organisiert er und hält Seminare über ChessBase und ist Turnierleiter auf playchess.com. Für ChessBase stellt er das vierteljährliche Taktik-Heft „Schach-Problem – Die rätselhaften Seiten von Fritz” zusammen. Er lebt in Hamburg und spielt Schach beim Schachklub Johanneum Eppendorf.
Gaby Assmann (mitte) arbeitet seit fast zwanzig Jahren bei ChessBase und hat bereits tausende Turniere geleitet. Als Schiedsrichterin für die DSOL ist sie schon zum zweiten Mal dabei, und stets willkommen mit Ihrer Erfahrung.
Holger Lieske (rechts) ist ein weiterer erfahrener ChessBase Mitarbeiter. Der Sysop hat genau wie Gaby und Martin sein Leben rund um die Verantwortungsvolle Rolle als Schach Schiedsrichter und Helfer gestrickt. Außerdem hat er seit dieser Woche sein 15-Jähriges Jubiläum bei ChessBase!
Darf ein Spieler Partien streamen und kommentieren?
Ein Spieler darf sich während seiner laufenden Partie ausschließlich dieser widmen. Er darf insbesondere keine Hilfsmittel (Engine, …) benutzen, keine Chats (mit Ausnahme des Chats im ChessBase-Turnierraum) nutzen sowie keine Audio- oder Videostreams verfolgen. Für einen Spieler ist aber das Streamen (Audio & Video) seiner eigenen Partie erlaubt.
Darf der Mannschaftsführer bei Remisangeboten gefragt werden?
Wie bei normalen Mannschaftskämpfen darf der Mannschaftsführer zur Annahme / Ablehnung eines Remisangebots oder zur Abgabe eines solchen raten. Er darf dabei über den aktuellen Spielstand Auskunft geben, aber keine Einschätzung laufender Partien äußern. Hierzu ist die Chat-Funktion zu nutzen.
Welche speziellen Remis-Regeln gelten auf dem Server?
Nachfolgend beschrieben sind die Art der Endspiele und die Bedingungen, unter denen das System bei Remis-Reklamation auf Remis entscheidet.
Wenn eine Seite nur noch den König hat, kann die andere Seite Remis reklamieren. Wenn keine Bauern mehr auf dem Brett sind und jede Seite genau eine Figur hat und der König nicht am Rand mattgesetzt werden kann und die reklamierende Seite nicht die Figur verliert:
Bei ♕-♛, ♕-♜, ♕-♝, ♕-♞ kann die Seite mit der Dame reklamieren. Bei ♕-♝ und ♕-♞ gibt es für die Leichtfigur kein Matt.
Bei ♖-♜, ♖-♝, ♖-♞ kann die Seite mit dem Turm reklamieren. Bei ♖-♝ gibt es für die Leichtfigur kein Matt.
Bei ♗-♝, ♗-♞, ♘-♞ kann reklamiert werden, wenn der König nicht in der Ecke mattgesetzt werden kann.
Arne KaehlerArne Kaehler ist kreativer Storyteller, Schauspieler und Content Creator bei ChessBase aus Hamburg, dessen Leidenschaft für Strategie und persönliche Entwicklung weit über das Schachbrett hinausgeht. Er hat Nachwuchsspieler trainiert und zahlreiche Videos für internationale ChessBase-Kanäle produziert, stets mit dem Anspruch, Schach verständlich, unterhaltsam und inspirierend zu vermitteln.
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„Matt macht Laune!“ – Taktiktraining mit Oliver Reeh, „Normale Züge reichen nicht!“- Andy Woodward analysiert seine Partie gegen Magnus Carlsen, „Ein moderner Nimzo-Inder“ – Andrei Volokitin weiht Sie in „sein“ System ein u.v.m.!
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IM Harald Schneider-Zinner zeigt Ihnen die wichtigsten Motive und Muster erfolgreicher Qualitätsopfer: vom klassischen Zerstörungsopfer auf c3 oder f6 über Botwinniks Vorpostenopfer bis hin zu Petrosjans legendären defensiven Qualitätsopfern.
Im Schach führt kein Weg an sauberem Rechnen vorbei. Deshalb ist das verbessern der Fähigkeit sich Varianten im Kopf vorzustellen oder taktische Motive und Muster wiederzuerkennen unerlässlich. Lernen sie zudem ortgeschrittene Techniken wie das hin- und h
Dieser kompakte Kurs wurde speziell für die Turnier- und Onlinepraxis entwickelt. Statt Sie mit endlosen Varianten zu überfordern, konzentriert er sich auf die wichtigsten Zugfolgen, typische Pläne und wiederkehrende taktische Motive.
Slawisch- und Halbslawisch Powerbase 2026 ist eine Datenbank und enthält insgesamt 11766 Partien aus der Mega 2026 bzw. der Correspondence Database 2026, davon sind 1136 kommentiert.
Für das Slawisch- und Halbslawisch- Powerbook 2026 wurde der Ratingschnitt erneut auf 2400 festgesetzt. 2,24 Mill. Partien aus dem Maschinenraum von Schach.de überschreiten diese Schwelle, dazu kommen über 130.000 von Menschen gespielte Partien.
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