03.06.2026 – Die achte Runde der Frauen-EM in Batumi brachte den sieben DSB-Spielerinnen in sechs Partien fünf Punkte ein. Mit einem Sieg im mannschaftsinternen Duell überholte Dinara Wagner die bis dahin punktbeste Deutsche Jana Schneider und hat nun 5,5 Zähler auf der Habenseite. Zur Letztgenannten konnten zudem drei weitere Nationalspielerinnen aufschließen. | Foto: Matthias Muth
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„Warum endloses Theoriepauken nicht der beste Weg sein muss - und wie ein ideenbasiertes Repertoire Ihr Spiel verändern kann.“
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Das deutsche Duell zwischen Dinara Wagner und Jana Schneider begann mit einer ungewöhnlich langen Denkphase: Deutschlands Nummer eins verbrauchte für ihren 16. Zug ganze 55 Minuten. Diese entpuppten sich als gutes Investment, denn die Nachziehende fand nicht immer die besten positionellen Züge. So konnte die amtierende deutsche Einzelmeisterin eine Qualität gewinnen und den materiellen Vorsprung dann ohne größere Probleme in einen Sieg ummünzen.
Der Kurs zeigt klare Figurenaufstellungen, zentrale Schlüsselfelder und typische Mittelspielpläne. Mit vielen Beispielen und einem Übungsteil lernen Sie, systematisch Druck aufzubauen – für ein modernes Repertoire gegen Sizilianisch auf Turnierniveau. In der Strategieschule 8 steht der Offene Sizilianer im Mittelpunkt – eine der wichtigsten und dynamischsten Eröffnungen im modernen Schach. Statt Varianten bis ins letzte Detail auswendig zu lernen, vermittelt dieser Kurs einen praxisnahen Zugang: Hauptvarianten spielen, die dahinterliegenden Ideen verstehen und mit gesundem Selbstvertrauen ans Brett gehen. Ziel ist es, strategisches Verständnis und taktische Schlagkraft zu entwickeln, nicht bloß Theorie zu reproduzieren.
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Hanna Marie Klek lieferte sich mit FM Liwia Jarocka (2288) einen offenen Schlagabtausch mit entgegengesetzten Rochaden. Die Initiative wechselte mehrmals hin und her, ehe die Polin im Endspiel eine gute Gewinnchance ausließ. Danach konnte die Deutsche das Remis sichern.
Hanna Marie Klek | Foto: Matthias Muth
In unterschiedliche Richtungen rochierten auch Charis Peglau und WFM Ecrin Efsa Buyuk (2048) aus der Türkei. Hier berechnete die junge Deutsche die Komplikationen deutlich besser als ihre Kontrahentin. Die Partie endete folgerichtig noch vor der Zeitkontrolle mit einem Matt auf dem Brett.
Luisa Bashylina hat den „Ruhetag gebraucht, um wieder zurück ins Turnier zu finden.“ Seitdem gewann sie beide Partien, denn im WFM-Duell gegen Lala Huseynova (2087) aus Aserbaidschan lief ab dem Mittelspiel alles nur in eine Richtung. Die deutsche Vizemeisterin aus dem Jahr 2023 kreierte mehrere gefährliche Freibauern und sammelte dabei auch noch immer mehr Material ihrer Gegnerin ein, sodass diese sich geschlagen geben musste.
Josefine Safarli wehrte im Najdorf-Sizilianer einen übermutigen Bauernsturm ihrer unter neutraler Flagge antretenden belarussischen Kontrahentin WFM Varvara Poliakova (2163) ab. Danach stand der gegnerische König luftig. Der Angriff der Deutschen konnte nur unter Hinnahme entscheidenden Materialverlusts abgewehrt werden. Nach einer simplen Abwicklung ins Endspiel gab sich die Kontrahentin schließlich geschlagen.
Fiona Sieber schaffte es gegen IM Marsel Efroimski (2380) aus Israel, ihren schwarzfeldrigen Läufer im Zentrum zu zementieren. Damit stand sie immer leicht besser, konnte aber nie einen entscheidenden Vorteil gegen die mehrmalige Jugendweltmeisterin herausspielen. Im Turmendspiel fand diese dann genug Gegenspiel, um das Remis zu sichern.
Fiona Sieber | Foto: Matthias Muth
In der neunten Runde steht mit der Partie zwischen Hanna Marie Klek und Josefine Safarli erneut ein DSB-internes Duell auf dem Programm.
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Matthias MuthMatthias Muth, Jahrgang 1996, arbeitet als Jurist in München und gibt zudem Schachkurse für die Münchener Schachakademie GmbH. Er hat zuvor die laotische Nationalmannschaft trainiert und zur Schacholympiade 2022 in Chennai begleitet. Für seinen Verein SC 1934 Gelnhausen spielte er einst in der Hessenliga. Darüber hinaus konnte er sich als Hessischer Jugendeinzelmeister für eine Deutsche Jugendmeisterschaft qualifizieren.
03.06.2026 – Die deutschen Damen sind gut in die zweite Woche der Europameisterschaft in Batumi gestartet. Jana Schneider gelang dabei ein Coup, der sie auf den geteilten 9. Rang katapultierte. Dahinter befinden sich die noch immer ungeschlagene Dinara Wagner sowie Hanna Marie Klek und Fiona Sieber in Lauerstellung. | Foto: Matthias Muth
31.05.2026 – Die deutschen Damen haben am Samstag vor dem einzigen Ruhetag bei der Frauen-EM eine ruhige sechste Runde erlebt. Die einzige entschiedene Partie fiel zugunsten von Josefine Safarli aus. Sie gewann gegen Aleksandra Maltsevskaya. Nach Runde 6 bilden Josefine Safarli, Dinara Wagner und Jana Schneider die deutsche Spitze bei der Europameisterschaft der Frauen mit je 4 Punkten. | Foto: Matthias Muth
Auch den großen Meistern passieren furchtbare Missgriffe. Der frühere Bundesligaspieler und Kabarettist Matthias Deutschmann präsentiert mit charmanter Ironie seine persönliche Hitliste der "schlimmsten Patzer der Schachgeschichte". Genießen Sie in 50 Videoclips ultrakurze Meisterpartien, die nach einem bitteren Patzer, einer versteckten Falle oder einem grausamen Irrtum grandios enden. Freuen Sie sich auf viele fremde Fehler! Das macht Spaß und ist das beste Praxistraining.
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Der Hyper-Accelerated Dragon ist schnell und scharf. Schwarz entwickelt seinen Läufer sofort nach g7 und kann oftmals d5 in einem Zug spielen und ein Tempo sparen.
Der Hyper-Accelerated Dragon ist schnell und scharf. Schwarz entwickelt seinen Läufer sofort nach g7 und dessen Stärke auf der langen Diagonale a1-h8 kommt gerade gegen die Anti-Sizilianer zur Geltung.
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„Matt macht Laune!“ – Taktiktraining mit Oliver Reeh, „Normale Züge reichen nicht!“- Andy Woodward analysiert seine Partie gegen Magnus Carlsen, „Ein moderner Nimzo-Inder“ – Andrei Volokitin weiht Sie in „sein“ System ein u.v.m.!
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IM Harald Schneider-Zinner zeigt Ihnen die wichtigsten Motive und Muster erfolgreicher Qualitätsopfer: vom klassischen Zerstörungsopfer auf c3 oder f6 über Botwinniks Vorpostenopfer bis hin zu Petrosjans legendären defensiven Qualitätsopfern.
Im Schach führt kein Weg an sauberem Rechnen vorbei. Deshalb ist das verbessern der Fähigkeit sich Varianten im Kopf vorzustellen oder taktische Motive und Muster wiederzuerkennen unerlässlich. Lernen sie zudem ortgeschrittene Techniken wie das hin- und h
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