Tata Steel Chess: Nur ein Remis im Challengers – erste Niederlage für Lu

von Stefan Liebig
20.01.2026 – Nach jeweils vier entschiedenen Partien in den ersten beiden Runden endeten am Montag sieben der acht Begegnungen mit einem Sieger. Lu Miaoyi, die mit zwei Punkten aus zwei Partien als alleinige Führende in die Runde gegangen war, musste ihre erste Niederlage im Turnier hinnehmen. Aydin Suleymanli nutzte die Gunst der Stunde und übernahm die alleinige Tabellenführung. | Fotos: Nils Rohde

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Suleymanli alleiniger Führender

Aydin Suleymanli war einer der sechs Sieger des dritten Spieltags im Challengerturnier. Der 20-Jährige aus Aserbaidschan besiegte Eline Roebers mit Schwarz, nachdem er seine Gegnerin in einem komplexen Endspiel mit vier Türmen und Läufern überlistet hatte. Hinter Suleymanli ist es eng in der Tabelle: Das halbe Teilnehmerfeld – darunter die vier Spieler, die in der dritten Runde Siege errungen haben: Woodward, Marc'Andria Maurizzi, Vasyl Ivanchuk und Daniil Yuffa – folgt ihm mit nur einem halben Punkt Abstand. Die drei anderen sind die beiden Youngsters Lu Miaoyi und Faustino Oro sowie Bibisara Assaubayeva, gegen die Oro mit Schwarz remisierte. Es war das einzige Unentschieden in Runde 3.

Mit zwei Siegen gestartet, aber in Runde 3 musste Lu Miaoyi gegen Andy Woodward ihre erste Niederlage einstecken. | Foto: Nils Rohde

Bislang kein Heimvorteil – Warmerdam steuert gegen

Drei Niederländer treten im 14er-Feld des Challengers an, zwei im Masters. Der einzige Spieler, der diesen Heimvorteil bislang nutzen konnte, ist Jorden van Foreest. Er verbuchte bislang einen Sieg und zwei Remis im Masters, während Anish Giri mit zwei Niederlagen und einem Remis einen Alptraumstart hatte. Noch schlechter aber läuft es bislang für Erwin L´Ami und Eline Roebers im Challengers – beide verloren bislang alle drei Partien. Auch Max Warmerdam war mit einer Doppelnull (zwei Schwarzniederlagen gegen Lu Miaoyi und Carissa Yip) schlecht aus den Startblöcken gekommen, doch in Runde 3 gelang ihm endlich der erste Challengers-Sieg für die Niederländer. Er gewann seine Partie gegen den indischen FM Vedant Panesar.

Nach zwei Schwarzniederlagen zum Auftakt: Erster Sieg für Warmerdam und das niederländische Trio im Challengers. | Foto: Nils Rohde

Ergebnisse der 3. Runde:

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Den Start ins Turnier hatte sich die frischgebackene Blitz-Europameisterin Eline Roebers anders vorgestellt: Mit drei Niederlagen teilt sie sich den letzten Platz mit ihrem Landsmann Erwin L´Ami. | Foto: Nils Rohde

Suleymanli hat an dieser mauen Bilanz der Niederländer einen ordentlichen Anteil: In Runde 3 besiegte er Eline Roebers und in der ersten Runde hatt er bereits mit Schwarz Erwin l'Ami besiegt. Hier die Partie gegen Roebers:

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Aydin Suleymanli

Aydin Suleymanli während seiner Partie der zweiten Runde gegen Bibisara Assaubayeva (die nach 81 Zügen remis endete) | Foto: Nils Rohde

Vasyl Ivanchuk

Vasyl Ivanchuk | Foto: Nils Rohde

Ivanchuks Partie erregte gegen Ende besondere Aufmerksamkeit, da er die Bedenkzeit mit nur noch einer Sekunde auf der Uhr erreichte. Bemerkenswert war sein 40. Zug …Tfe8, der genauer war als 40…Lxe7 – ein Umstand, den Ivanchuk höchstwahrscheinlich in seinen Berechnungen vorhergesehen hatte – und der ihm spontanen Applaus des Publikums einbrachte.

40.e7 war ein Fehler von Ivic, der ohnehin schon in einer schlechteren Stellung war. Dennoch hätte Ivanchuk leicht auf Zeit verlieren können, wenn er seinen Turm nicht fast sofort nach e8 gestellt hätte.

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Tabelle nach Runde 3

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Runde 4:

In der vierten Runde trifft Suleymanli mit den weißen Steinen auf Lu – ein Aufeinandertreffen zweier Spieler, die in der frühen Phase des Challengers-Turniers eine starke Form gezeigt haben:


Spielplan

(Runde 1 bis 12 um 14 Uhr, Runde 13 um 12 Uhr) 

Datum Tag Runde
17. Januar Samstag 1
18. Januar Sonntag 2
19. Januar Montag 3
20. Januar Dienstag 4
21. Januar Mittwoch 5
22. Januar Donnerstag Ruhetag
23. Januar Freitag 6
24. Januar Samstag 7
25. Januar Sonntag 8
26. Januar Montag Ruhetag
27. Januar Dienstag 9
28. Januar Mittwoch 10
29. Januar Donnerstag Ruhetag
30. Januar Freitag 11
31. Januar Samstag 12
1. Februar Sonntag 13
 

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Stefan Liebig, geboren 1974, ist Journalist und Mitinhaber einer Marketingagentur. Er lebt heute in Barterode bei Göttingen. Im Alter von fünf Jahren machten ihn seltsame Figuren im Regal der Nachbarn neugierig. Seitdem hat ihn das Schachspiel fest in seinen Bann gezogen. Höhenflüge in die NRW-Jugendliga mit seinem Heimatverein SV Bad Laasphe und einige Einsätze in der Zweitligamannschaft von Tempo Göttingen waren Highlights für den ehemaligen Jugendsüdwestfalenmeister.
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