02.02.2026 – Andy Woodward ging als geteilter Spitzenreiter mit Aydin Suleymanli in die letzte Runde. Doch der 15-Jährige US-Amerikaner und der 20-jährige Aserbaidschaner spürten den Atem vom Routinier Vasyl Ivanchuk im Nacken. Woodward zeigte aber erstaunliche Ruhe und große spielerische Klasse: Er gewann seine letzte Partie. Da Suleymanli zeitgleich gegen Velimir Ivic verlor, sicherte sich Woodward mit famosen 10 von 13 Punkten den Titel und den Platz im Tata Masters 2027. Ivanchuk gewann auch und wurde Zweiter. | Fotos: Lennart Ootes
neu: ChessBase Magazin 225
Schachfestival Prag 2025 mit Analysen von Aravindh, Giri, Gürel u.a. „Special": 27 höchst unterhaltsamen Miniaturen. Eröffnungsvideos von Werle, King und Ris. 10 Eröffnungsartikel mit neuen Repertoireideen. u.v.m. Das ChessBase Magazin bietet erstklassiges Trainingsmaterial für Vereinsspieler und Profis! Weltklassespieler analysieren ihre Glanzpartien und erklären Ihnen die Ideen hinter den Zügen. Eröffnungsspezialisten präsentieren die neuesten Trends in der Eröffnungstheorie und spannende Ideen für Ihr Repertoire. Meistertrainer in Sachen Taktik, Strategie und Endspiel zeigen Ihnen genau die Tricks und Techniken, die man als erfolgreicher Turnierspieler braucht! Lieferbar als Download (inkl. Heft als pdf-Datei) oder als Heft mit Download-Key per Post.
Im Lieferumfang enthalten: CBM #225 als „ChessBase Book“ für iPad, Tablet, Mac etc.! books.chessbase.com
Ihr persönlicher Schachtrainer. Ihr härtester Gegner. Ihr stärkster Verbündeter. FRITZ 20: Ihr persönlicher Schachtrainer. Ihr härtester Gegner. Ihr stärkster Verbündeter. FRITZ 20 ist mehr als nur eine Schach-Engine – es ist eine Trainingsrevolution für ambitionierte Spieler und Profis. Egal, ob Sie Ihre ersten Schritte in die Welt des ernsthaften Schachtrainings machen oder bereits auf Turnierniveau spielen: Mit FRITZ 20 trainieren Sie effizienter, intelligenter und individueller als je zuvor.
DIE SCHACH-HORIZONT-ERWEITERUNG
Der Einstieg in die große ChessBase-Welt mit ChessBase-Programm’26, Big-Datenbank, CBM und Premium-Account.
249,90 €
„Man braucht Glück um zu gewinnen“
Was für eine Leistung des 15-jährigen Andy Woodward. Viele Augen richteten sich zu Beginn des Turniers auf den noch jüngeren zwölfjährigen Faustino Oro. Das lag unter anderem auch an der Auftaktniederlage Woodwards gegen Bibisara Assaubayeva. Doch dann folgten beeindruckende fünf Siege in Serie. Nach einem Remis gegen den lange Zeit führenden Aydin Suleymanli, der letztlich Dritter wurde, folgten zwei weitere Siege. In Runde 10 musste Woodward die einzige weitere Niederlage gegen Altmeister Vasyl Ivanchuk einstecken. Das brachte „Chuki“, wie er von vielen genannt wird, mitten ins Titelrennen. Doch Woodward Endspurt mit Weißsiegen gegen den Vierten im Endklassement, Marc´Andria Maurizzi, und Erwin L´Ami und dem Schwarzremis in der Vorschlussrunde gegen Velimir Ivic ließen niemandem eine Chance, Woodward noch den Titel aus der Hand zu nehmen. Im Interview mit Fiona Steil-Antoni sagte Woodward, dass es für ihn außergewöhnlich ist, ein solch traditionsreiches und stark besetztes Turnier zugewinnen und dass man schon etwas Glück brauche, um das zu erreichen. Hier die Abschlusszeremonie:
Leicht hatte es Woodward aber nicht in der letzten Runde. Der Tata-Challengers-Rekordteilnehmer Erwin L´Ami war ebenfalls sehr kämpferisch eingestellt. Woodward setzt in jedem Fall auf Sieg, denn er wusste, dass bei einem eventuellen Gleichstand Ivanchuk dank der besseren Wertung Turniersieger sein würde:
Woodward konnte nach dem Sieg also von Ivanchuk, der seine Partie mit Schwarz gegen Daniil Yuffa aber auch gewann, nicht mehr eingeholt werden. Und schon vor der Zeitkontrolle verlor Woodwards punktgleicher Konkurrent Suleymanli. Dessen riskante Herangehensweise gegen den topgesetzten, aber nur auf Platz 9 ins Ziel gekommenen Velimir Ivic ging nicht auf: Er verlor in 34 Zügen und rutschte hinter Ivanchuk auf Rang 3.
Vasyl Ivanchuk gewann 1996 die Masters-Kategorie in Wijk, als das Turnier noch Hoogovens-Schachturnier hieß | Foto: Tata Steel Chess / Lennart Ootes
Velimir Ivic besiegte Aydin Suleymanli mit Schwarz | Foto: Tata Steel Chess / Lennart Ootes
Auf Rang 4 schloss der Italiener Marc´Andria Maurizzi ab, der zeitweise auch auf Rang 1 lag. Neben dem Turniersieg kann sich Woodward dank einer Turnierleistung von 2750 über einen Elozuwachs von 23,3 Punkten freuen.
In diesem Kurs macht Großmeister Ganguly das Rechnen zu einer trainierbaren Fähigkeit – mit einem klar strukturierten Lernpfad für jedes Spielniveau. Wenn es eine Fähigkeit gibt, die mehr Partien entscheidet als jede andere, dann ist es das Variantenberechnenung. Eröffnungen verblassen, Pläne ändern sich – doch klar zu sehen, Varianten zu vergleichen und selbstbewusst zu entscheiden bringt die Punkte. In diesem Kurs macht Großmeister Ganguly das Rechnen zu einer trainierbaren Fähigkeit – mit einem klar strukturierten Lernpfad für jedes Spielniveau. Sie werden nicht einfach nur Taktikaufgaben lösen, sondern lernen, wie man denkt: Wo man beginnt, welche Varianten man verfolgt, wann man aufhört – und wie man auch unter Druck ein glasklares Bild der Stellung behält.
Free video sample: Introduction
Free video sample: Forcing moves
Hier das Interview mit Fiona Steil-Antoni und dem Turniersieger direkt nach seinem Sieg:
Starke Ergebnisse erzielten auch Bibisara Assaubayeva, die mit 7,5 Punkten auf Rang 5 landete und lediglich gegen Max Warmerdam und Maurizzi verlor. Auch Faustino Oro und Carissa Yip gewannen 10 bzw. 20 Elopunkte hinzu und teilten sich den 6. und 7. Platz mit 7 Punkten. Rekordteilnehmer L´Ami hingegen muss sich mit Rang 11 und einem Eloverlust von 31 Punkten abfinden, er hat nur 5 Punkte eingesammelt. Eline Roebers, kurz zuvor noch Blitz-Europameisterin geworden, wurde zwar letzte und hatte eine lange Niederlagenserie zu verkraften, konnte aber immerhin in den letzten beiden Runden 1,5 Punkte erzielen.
Bermerkenswert ist, dass die Remisquote unter einem Drittel der Partien lag: Nur 30 der 91 Partien endeten unentschieden. Was für eine kämpferisches Teilnehmerfeld!
DIE SCHACH-HORIZONT-ERWEITERUNG In ChessBase gibt es immer wieder Ansätze, die typischen Pläne einer Eröffnungsvariante zu zeigen. Zwar ist Schach im Zeitalter der Engines viel konkreter als früher gedacht. Doch gerade Amateure lieben Eröffnungen mit klaren Plänen, siehe Londoner System. In ChessBase ’26 beschäftigen sich gleich drei Funktionen mit der Darstellung von Plänen. Im neuen Eröffnungsreport wird für jede wichtige Variante untersucht, welche Figurenzüge oder Bauernvorstöße darin wichtig sind. In der Referenzsuche sieht man jetzt auf dem Brett, wo die Figuren üblicherweise hingehen. Und startet man die neue Monte-Carlo-Analyse, zeigt auch hier das Brett die häufigsten Figurenpfade.
Meisterhaft lernen von den Meistern: Die Master Class Serie über alle Weltmeister jetzt im Paket – und zum Vorteilspreis! Nur für kurze Zeit. Meisterhaft lernen von den Meistern: Die Master Class Serie über alle Weltmeister jetzt im Paket – und zum Vorteilspreis! Nur für kurze Zeit.
Der Kurs zeigt klare Figurenaufstellungen, zentrale Schlüsselfelder und typische Mittelspielpläne. Mit vielen Beispielen und einem Übungsteil lernen Sie, systematisch Druck aufzubauen – für ein modernes Italienisch-Repertoire auf Turnierniveau. Die italienische Partie ist eine der ältesten und zugleich modernsten Eröffnungen der Schachgeschichte. Lange Zeit als harmlos angesehen, ist es heute fester Bestandteil der Weltelite und aus der Turnierpraxis nicht mehr wegzudenken. In diesem Kurs erklärt Harald Schneider-Zinner warum gerade diese ruhigen Hauptvarianten enormes strategisches Potenzial bieten – für Weiß wie für Schwarz.
Kostenloses Beispielvideo: Einführung
Kostenloses Beispielvideo: Italienischer Springer
Stefan LiebigStefan Liebig, geboren 1974, ist Journalist und Mitinhaber einer Marketingagentur. Er lebt heute in Barterode bei Göttingen. Im Alter von fünf Jahren machten ihn seltsame Figuren im Regal der Nachbarn neugierig. Seitdem hat ihn das Schachspiel fest in seinen Bann gezogen. Höhenflüge in die NRW-Jugendliga mit seinem Heimatverein SV Bad Laasphe und einige Einsätze in der Zweitligamannschaft von Tempo Göttingen waren Highlights für den ehemaligen Jugendsüdwestfalenmeister.
29.01.2026 – Am Donnerstag ist Ruhetag, doch die Spannung könnte größer kaum sein: Schon wieder wechselte die Führung im Challengers beim Tata Steel Chess in Wijk aan Zee. Aydin Suleymanli nutzte Andy Woodwards Niederlage gegen Vasyl Ivanchuk (Titelfoto) und kletterte durch seinen Sieg gegen Daniil Yuffa wieder auf Platz 1. Noch drei Runden sind zu spielen und am Freitag spielen die Top 4 unter sich. Ob da schon eine Vorentscheidung fällt? | Fotos: Lennart Ootes / Nils Rohde
22.01.2026 – Zu den vielen Highlights des Tata Steels Turniers in Wijk aan Zee gehören die Interviews nach der Runde, in denen Fiona Steil-Antoni mit den Spielern und Spielerinnen über ihre Partien spricht - einfühlsam, engagiert, gut gelaunt. Man lernt ein wenig über Schach und erfährt viel über die Gedanken- und Gefühlswelt von Spitzenspielern. Drei typische Beispiele… | Foto: Tata Steel Chess
Wie baut man ein systematisches Schachtraining auf, so dass die SchülerInnen die daraus erworbenen Erkenntnisse in ihren eigenen Partien anwenden können? Der Autor Stefan Becker ist dabei auf eine erschreckend einfache Antwort gekommen. Bei jeglicher schachlicher Frage befindet sich die Lösung auf dem Brett. Insofern liegt es geradezu auf der Hand, dass die Figuren dazu befragt werden sollen, wie sie sich die weitere Entwicklung der Geschehnisse vorstellen. Doch wie führt man solche Gespräche, und was passiert, wenn sich die Interessen der Figuren einander widersprechen? Großmeister Dr. Karsten Müller verleiht den Figuren seine Stimme und versucht deren Gefühle, Pläne, Wünsche zu formulieren, während Stefan Becker demonstriert, wie aus diesem Dialog, konkreter Berechnung und neuen Fragen die richtige Entscheidung folgt. Diese DVD gibt die Antworten anhand ausgewählter Meisterpartien. Plötzlich wird verständlich, wie Weltklassespieler ihre auf den ersten Blick erstaunlichen Ideen entwickelt haben.
Die Schach-Horizont-Erweiterung
Die perfekte Ausrüstung für 2026 mit dem aktuellen ChessBase-Programm’26, Megadatenbank, ChessBase Magazin und Premium-Account!
In diesem Kurs lernen Sie die Grundlagen und wichtigsten Ideen der Wiener Partie kennen und entdecken eine Vielzahl von Systemen, die es Ihren Gegnern äußerst schwer machen, sich auf Sie vorzubereiten.
Tata Steel 2026 mit Analysen von Blübaum, Giri, L’Ami, Woodward u.v.a. Eröffnungsvideos von Kasimdzhanov, Marin und Zwirs. 10 spannende Eröffnungsartikel mit neuen Repertoireideen u.v.m.
In diesem Kurs präsentiert der niederländische Großmeister Jan Werle ein modernes und praxisnahes Repertoire in der Französischen Vorstoßvariante, mit Fokus auf der kritischen Stellung nach 1.e4 e6 2.d4 d5 3.e5 c5 4.c3 Sc6 5.Sf3.
Im Katalanen wählt Zwirs einen ambitionierten Ansatz: Er nimmt den Bauern und verteidigt ihn mit …c6 und …b5, um früh unbalancierte, kämpferische Stellungen zu erreichen.
Der Kurs zeigt klare Figurenaufstellungen, zentrale Schlüsselfelder und typische Mittelspielpläne. Mit vielen Beispielen und einem Übungsteil lernen Sie, systematisch Druck aufzubauen – für ein modernes Repertoire gegen Sizilianisch auf Turnierniveau.
In nahezu jeder Schachpartie kommt ein Moment, in dem es ohne Taktik einfach nicht weitergeht. Man muss zuschlagen, denn nichts ist ärgerlicher, den herausgearbeiteten Vorteil aus der Hand zu geben!
39,90 €
Wir verwenden Cookies und vergleichbare Technologien, um bestimmte Funktionen zur Verfügung zu stellen, die Nutzererfahrungen zu verbessern und interessengerechte Inhalte auszuspielen. Abhängig von ihrem Verwendungszweck können dabei neben technisch erforderlichen Cookies auch Analyse-Cookies sowie Marketing-Cookies eingesetzt werden. Hier können Sie der Verwendung von Analyse-Cookies und Marketing-Cookies widersprechen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ihre Einstellungen zu Cookies für diese Website
Wir verwenden Cookies und vergleichbare Technologien, um bestimmte Funktionen zur Verfügung zu stellen, die Nutzererfahrungen zu verbessern und interessengerechte Inhalte auszuspielen. Abhängig von ihrem Verwendungszweck können dabei neben technisch erforderlichen Cookies auch Analyse-Cookies sowie Marketing-Cookies eingesetzt werden. Analyse-Cookies und Marketing-Cookies werden eingesetzt, solange Sie nicht durch eine entsprechende Einstellung widersprechen. Bitte beachten Sie, dass Ihre Auswahl dazu führen kann, dass die Funktionalität des Angebots beeinträchtigt wird. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Technisch erforderliche Cookies
Technisch erforderliche Cookies: Damit Sie navigieren und die Basisfunktionen bedienen können sowie zur Speicherung von Präferenzen.
Analyse-Cookies
Damit wir feststellen können, wie Besucher mit unserem Angebot interagieren, um die Nutzererfahrungen zu verbessern.
Marketing-Cookies
Damit wir relevante Inhalte und interessengerechte Werbung anbieten und auswerten zu können.