ChessBase´26 – Einsteigertipps Teil 18: Was die Maus so alles kann!

von Stefan Liebig
07.06.2026 – Was die Maus so alles kann! Nach den ästhetischen Aspekten im letzten ChessBase´26-Tutorial für Einsteiger zeigen wir dieses Mal, wie unterschiedlich Sie die Maus nutzen können. Denn Rädchen und Maustasten können durchaus unterschiedlich genutzt werden. Ihr Geschmack entscheidet auch hier, welche Einstellung Sie wählen sollten.

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Alle Teile dieses Tutorials haben eins gemeinsam: Sie sollen Ihnen unterschiedliche Möglichkeiten zeigen, wie Sie Ihre Analysen angenehm und Ihren Wünschen entsprechend gestalten können. Sicher waren auch Sie – selbst, wenn Sie schon ein langjähriger ChessBase-Nutzer sind – bereits das eine oder andere Mal überrascht, was für eine Funktionsvielfalt ChessBase´26 zur Verfügung stellt. Natürlich nutzt niemand stets alle diese Funktionen, aber sie zu kennen, ermöglicht es, die sinnvoll erscheinenden auszuprobieren und ins eigene Repertoire aufzunehmen. 

Zu diesen Möglichkeiten gehört auch die Option, die Mausfähigkeiten unterschiedlich zu nutzen. Rad und Tasten können nämlich tatsächlich individuell belegt werden. Aber sehen Sie selbst:

Optionen/Verschiedenes/Zugeingabe

In Teil 4 dieses Tutorials waren wir bereits auf das Menü „Optionen“ (Shortcut STRG+ALT+o) eingegangen. Hier gibt es unter „Verschiedenes“ folgende Auswahl:

Im Bereich „Zugeingabe“ gibt es drei Optionen:

  • „Rechtsklick = Zug zurück“: Ist hier das Häkchen gesetzt, können Sie beim Anschauen oder bei der Eingabe einer Partie jederzeit per rechtem Mausklick den letzten Zug zurücknehmen (er wird aber nicht aus der Notation gelöscht). Dies können Sie bis zur Anfangsstellung fortsetzen. Ist das Häkchen nicht gesetzt, erhalten Sie beim Rechtsklick dieses Menü, mit dem Sie beispielsweise Referenzen für die Partie in der Mega Database, im Repertoire oder im Eröffnungsreport finden können – das hängt natürlich davon ab, was auf Ihrem Rechner installiert und wie es konfiguriert ist:

    Dieses Menü öffnet sich im Normalfall per rechtem Mausklick und bietet – abhängig von der ChessBase-Konfiguration des Nutzers – viele Auswahlmöglichkeiten. Die rechte Maustaste kann aber auch, wie oben beschrieben, anders genutzt werden.

  • Sollten Sie Letzteres eher selten nutzen, lohnt es sich für Sie das Häkchen zu setzen und so die Zeit einzusparen, die Sie brauchen, um Züge „per Hand“ zurückzunehmen.
  • Entscheiden Sie sich gegen die vorgenannte Option, können Sie auch Züge per Mausrad zurücknehmen. In diesem Fall können Sie per Mausrad sogar sowohl nach vorne, als auch nach hinten „scrollen“ in der Partie. Setzen Sie dazu das Häkchen (siehe erster Screenshot) bei „Mausrad führt Züge aus“.
  • Der dritte Punkt sei hier ebenfalls erwähnt. Er hat zwar nichts direkt mit der Bedienung per Maus zu tun, führt aber durchaus oft zu Fragen: Mit dem Häkchen bei „Immer in Dame umwandeln“ (auch unter dem Hauptmenüpunkt „Brett“ zu finden) wird aus Bauern, die die gegnerische Grundreihe erreichen, immer eine Dame. Ist das Häkchen nicht gesetzt, erscheint das Auswahlmenü:

Jetzt wünschen wir Ihnen wieder viel Spaß bei der Analyse.

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ChessBase ist über Jahrzehnte zu dem geworden, was es jetzt mit der Version „ChessBase´26“ ist. Das Programm verfügt über unzählige Optionen, die wir hier in kleinen Häppchen vorstellen – so können Sie sich Ihre Oberfläche angenehm für den täglichen Gebrauch gestalten und immer wieder neue Optionen kennen- und einsetzen lernen, um ChessBase´26 optimal und zeitsparend zu nutzen.

Wir hoffen, mit diesem Tipp dabei geholfen zu haben, dass Sie mehr Spaß und Erfolg bei der Nutzung von ChessBase´26 haben. Mehr Tipps und Hinweise finden Sie auf unseren Supportseiten und den FAQ-Seiten.

Links:

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Stefan Liebig, geboren 1974, ist Journalist und Mitinhaber einer Marketingagentur. Er lebt heute in Barterode bei Göttingen. Im Alter von fünf Jahren machten ihn seltsame Figuren im Regal der Nachbarn neugierig. Seitdem hat ihn das Schachspiel fest in seinen Bann gezogen. Höhenflüge in die NRW-Jugendliga mit seinem Heimatverein SV Bad Laasphe und einige Einsätze in der Zweitligamannschaft von Tempo Göttingen waren Highlights für den ehemaligen Jugendsüdwestfalenmeister.
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