Kandidatenturnier aktuell: Matthias Blübaum gegen Praggnanandhaa Rameshbabu endet Remis

von Stefan Liebig
01.04.2026 – Matthias Blübaum ist der erste deutsche Kandidat seit Robert Hübner im Jahr 2026. Der 28-Jährige hat die Chance, sich für das Finale der Weltmeisterschaft gegen Titelverteidiger Dommaraju Gukesh aus Indien zu qualifizieren. Das ist Grund genug, sein Ergebnis schnell auf unserer Seite bekanntzugeben. Ein ausführlicher Rundenbericht erscheint wie üblich in Kürze – mit Bildern, Statistiken und ausführlichen Analysen ... | Titelfoto: Michael Blübaum mit seinem Sekundanten Rasmus Svane auf dem Weg zum Spielsaal | Fotos: FIDE / Michal Walusza

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Runde 4: Michael Blübaum gegen Praggnanandhaa Rameshbabu

Eine schöne Bilanz aus Sicht von Matthias Blübaum.

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Blübaum und Praggnanandhaa trafen bislang noch nicht oft aufeinander.
Beim Grand Swiss gewann der Deutsche. | Foto: Michal Walusza

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Wie in der Runde zuvor gegen Andrey Esipenko kam es auch in Runde 4 wieder zur Diskussion um den Isolani auf d5. In der heutigen, semislawisch eröffneten Partie entschied sich Matthias Blübaum wieder dafür, dem Schwarzen zu überlassen, wie sich die Dinge entwickeln sollen.

Entgegen der vorherigen Runden hatte Praggnanandhaa Rameshbabu keine frühe Eröffnungsüberraschung vorbereitet und ging eher in eine Theoriediskussion. Etwas später stieß Blübaum dann mit dem f-Bauern vor, um den Läufer auf e5 zu installieren. Zuvor hatte der Inder bereits auf e4 seinen Springer auf einem Idealfeld postiert. Im Gegensatz zu dem Springer konnte der Läufer aber mit dem f-Bauern wieder vertrieben werden. Die Stellung bewegte sich im ausgeglichenen Bereich und es sollte um die Frage gehen, ob das weiße Läuferpaar vorteilhaft eingesetzt werden kann oder nicht.

Die Partie lief noch 18 Züge weiter, bevor sich die Kontrahenten in dieser Stellung per dreifacher Zugwiederholung auf Remis einigten.

Es war das erste Ergebnis dieses Wettkampftages. Beide Spieler haben jetzt 2 Punkte aus 4 Partien auf dem Konto.

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Stefan Liebig, geboren 1974, ist Journalist und Mitinhaber einer Marketingagentur. Er lebt heute in Barterode bei Göttingen. Im Alter von fünf Jahren machten ihn seltsame Figuren im Regal der Nachbarn neugierig. Seitdem hat ihn das Schachspiel fest in seinen Bann gezogen. Höhenflüge in die NRW-Jugendliga mit seinem Heimatverein SV Bad Laasphe und einige Einsätze in der Zweitligamannschaft von Tempo Göttingen waren Highlights für den ehemaligen Jugendsüdwestfalenmeister.
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