26.01.2026 – Das Turnier in Wijk aan Zee bietet eine Fülle von Schach, Geschichten, Eindrücken und interessanten Personen. Der folgende Bericht wirft einen Blick hinter die Kulissen mit Hintergrundinformationen und Interviews. So kann man zum Beispiel den Mann kennenlernen, der hinter dem fantastischen Live-Erlebnis auf der Tata Steel Chess Webseite steckt. | Fotos: Nils Rhode, Interviews: André Schulz und Arne Kähler
neu: Fritz 20
Ihr persönlicher Schachtrainer. Ihr härtester Gegner. Ihr stärkster Verbündeter. FRITZ 20: Ihr persönlicher Schachtrainer. Ihr härtester Gegner. Ihr stärkster Verbündeter. FRITZ 20 ist mehr als nur eine Schach-Engine – es ist eine Trainingsrevolution für ambitionierte Spieler und Profis. Egal, ob Sie Ihre ersten Schritte in die Welt des ernsthaften Schachtrainings machen oder bereits auf Turnierniveau spielen: Mit FRITZ 20 trainieren Sie effizienter, intelligenter und individueller als je zuvor.
Ihr persönlicher Schachtrainer. Ihr härtester Gegner. Ihr stärkster Verbündeter. FRITZ 20: Ihr persönlicher Schachtrainer. Ihr härtester Gegner. Ihr stärkster Verbündeter. FRITZ 20 ist mehr als nur eine Schach-Engine – es ist eine Trainingsrevolution für ambitionierte Spieler und Profis. Egal, ob Sie Ihre ersten Schritte in die Welt des ernsthaften Schachtrainings machen oder bereits auf Turnierniveau spielen: Mit FRITZ 20 trainieren Sie effizienter, intelligenter und individueller als je zuvor.
Noch mehr Power für Fritz. Noch mehr Schachwissen für Sie.
89,90 €
Auch ein großer Kohlehaufen konnte den Start des diesjährigen Tata Steel Schachturniers nicht aufhalten. Als die Organisatoren, die Helfer und später die Spieler, Amateure und Profis, am Sonntag zur ersten Runde des diesjährigen Tata Steel Turniers an der Halle „De Moriaan“ erschienen, fanden sie den Weg in die Halle versperrt. „Aktivisten“ einer Protestgruppe, die sich „Extinction Rebellion“ (Rebellion gegen das Aussterben) nennt, hatten den Weg zum Turniergebäude mit einem großen Kohlehaufen versperrt. Eine Gruppe von Menschen auf der gegenüberliegenden Seite erklärte mit Gesängen und Parolen im Zuge einer Demonstration, aus welchem Grund die Behinderung des Starts des Traditions-Schachturniers sinnvoll und notwendig war. Der Protest richtete sich gegen den Sponsor des Turniers, Tata Steel, genauer: gegen die Existenz der Stahlfabrik ganz in der Nähe. Deren Emissionen verunreinigen seit der Gründung der Fabrik 1916 die Luft und sorgen bei der Bevölkerung vermehrt für Krankheiten – ein nachvollziehbarer Grund für einen Protest.
Vandaag blokkeren we de ingang van het Tata Steel Chess Tournament in Wijk aan Zee. Rebellen storten 2025 kilo kolen, gebruiken lock-ons en hangen een banner op: No Chess on a Dead Planet. 2025 is het jaar waarin Tata Steel klimaatneutraal had moeten zijn. [1/4] pic.twitter.com/WSW2wA7eFQ
— Extinction Rebellion Nederland (@NLRebellion) January 17, 2026
Die Schachspieler sind mit ihrem Tun hier zwar nicht unmittelbar am Emissionsprozess beteiligt, jedenfalls nicht in größerem Ausmaß, aber sie hängen mit drin, meinen die Demonstranten, denn sie helfen mit dem Turnier dem Sponsor beim „sport-washing“, auch wenn sich die Schachfreunde dessen nicht bewusst sind und das auch nicht ihr Interesse ist – es ist doch gut, wenn man für alles eine griffige Bezeichnung wie z.B. „sport-washing“ hat.
Die Kohle wurde schließlich weggeräumt und auch die „Aktivisten“, die sich am Eingang festgekettet hatten. Die Aktion erregte die gewünschte Aufmerksamkeit, und so war der Zweck erfüllt. Es ist ja auch besser, als wenn in einem Museum ein schönes Bild für die Erhaltung der Arten mit Farbe beschmiert werden muss.
Mit anderthalb Stunden Verspätung konnte das Turnier doch beginnen, auch wenn die große Anzahl von Schachfreunden in der Halle nun unmittelbar begann, Sauerstoff in Stickstoff zu verwandeln – aber das hätten sie ohnehin gemacht.
Ungeachtet des Protestes vor dem Schachturnier will der Sponsor mit seiner finanziellen Unterstützung weitermachen, berichtete Turnierdirektor Jeroen van den Berg im Interview. Ins Leben gerufen wurde das Turnier seinerzeit tatsächlich von Mitarbeitern des Stahlwerkes, gute Schachspieler, die spontan ein Turnier organisierten. Daraus wurde 1938 ein offizielles Schachturnier. Die Hoogovens-Gesellschaft, Miteigentümer der Stahlfabrik, unterstützte die Initiative, und im Laufe der Zeit wurde das Turnier immer größer und immer prominenter. Die Stahlfabrik wechselte den Besitzer, aber das Sponsoring für das Turnier blieb. Mit dem aktuellen Besitzer, dem indischen Tata-Konzern, hat das Turnier noch einmal einen Aufschwung genommen. Tata unterstützt in Indien inzwischen sogar noch ein zweites Turnier. Das macht für die Firma viel Sinn, denn Schach ist nach den Erfolgen von Anand unglaublich populär in Indien, und eine Reihe von jungen indischen Großmeistern spielt in der Weltspitze oben mit. Und mit Gukesh ist ein Inder Weltmeister. Schach ist quasi Nationalsport.
In this Fritztrainer: "Attack like a Super GM" with Gukesh we touch upon all aspects of his play, with special emphasis on how you can become a better attacking player.
Vor Tata stand zeitweise das Sponsoring für das Turnier auf der Kippe, aber das ist jetzt kein Thema mehr, meint Jeroen van den Berg. Er glaubt nach verschiedenen Gesprächen, dass Tata mindestens die Zahl von 100 Turnieren erreichen will.
Interview mit Jeroen van den Berg
Während der Zeit des Turniers steht der ganze Ort Wijk aan Zee im Zeichen des Schachs. Es ist nicht ganz einfach, zum Turnier zu kommen. Die Schachfreunde aus Amsterdam haben mit dem Bahn-Sprinter bis Beverwijk und dann per Bus weiter noch eine einigermaßen kurze Anreise – es dauert aber auch eine Stunde. Von auswärts kann man per Flugzeug anreisen, bis Amsterdam, und dann weiter wie beschrieben. Wer Abenteuer liebt, kommt ganz mit der Bahn. In den Niederlanden orientiert sich das örtliche Unternehmen am eigenen Fahrplan. Wenn es nicht gerade viel geschneit hat oder bei heftigen Stürmen, funktioniert das recht zuverlässig. Hier gibt es nicht viel zu erleben. Aber wenn man zuvor die Deutsche Bahn bemüht, wird es spannend: Die Bahn kommt, oder kommt später, oder kommt dann doch nicht. Aus dem Westen kommend kann man auch mit dem eigenen Auto vorfahren. In den Niederlanden funktioniert auch das gut. In Deutschland, nun ja …
Wer es bis zum Ortsschild von Wijk aan Zee geschafft hat, wird mit Hinweisschildern und Lampions begrüßt. Überall im Ort stehen Schachfiguren oder Bretter in den Fenstern. Die wenigen Restaurants sind jeden Abend ausgebucht. Als Top-Tipp gilt das Tarantella, eine quasi sizilianische Exklave an der niederländischen Nordseeküste. Vielleicht wurde einst ein sizilianischer Seemann hier schiffbrüchig und ist geblieben. Wer das Restaurant betritt, sieht sofort, dass er niederländischen Boden verlassen hat. Natürlich ist das Restaurant familiengeführt.
Eingang zur Halle
Eine besondere Organisationsleistung besteht darin, aus der nüchternen Sporthalle De Moriaan einen großen Schachturniersaal zu formen. Ein Teil der Halle wird mit Raumelementen abgegrenzt und für die Partien der Topspieler reserviert. Am anderen Ende der Halle gibt es eine Ausgabe für Essen und Trinken. Die Umkleideräume werden zu Besprechungsräumen, zu Räumen für die Schiedsrichter und die vielen Helfer, zum Medizinraum, zu Ausstellungsräumen oder zu Räumen für die Presse.
Die Live-Kommentierung wurde in die Kneipe nebenan verlegt, De Zon.
Hier sitzen Simon Williams und Jovanka Houska vor einem recht großen Auditorium und erklären die Partien für die Zuschauer, vor allem für jene im Internet. Aber auch die Plätze vor der Bühne sind gut gefüllt.
Interview mit Jovanka Houska
Mit der Webpräsentation liegt das Tata Steel Turnier weit vorne. Für die Technik ist Menno Pals mit seiner Firma Menno Sport verantwortlich. Er ist ein Technik-Zauberer mit vielen innovativen Ideen, wie Minikameras, unterschiedlichen Kameraperspektiven oder ganz neu: Bildschirmen mit den Brettstellungen an den Tischen. Lennart Ootes unterstützt ihn mit vielen Content-Elementen, z.B. Statistiken.
Interview mit Menno Pals
Interview mit Lennart Ootes
Nicht unerheblich ist auch die Übertragungstechnik mit den DGT-Brettern. DGT-Chef Hans Pees berichtet von einigen Neuerungen, die es demnächst geben soll.
In den besten Zeiten des Turniers gab es drei Einladungsturniere, derzeit sind es zwei, mit je 14 Spielern und Spielerinnen. Das Masters ist mit Weltklasse-Großmeistern gespickt. Es ist das jüngste Masters aller Zeiten. Tatsächlich werden die Spieler der absoluten Weltspitze immer jünger. Der Topstar ist natürlich der indische Weltmeister Gukesh. Aber er ist nicht die Nummer eins in der Setzliste nach Elo. Das ist der junge deutsche Großmeister Vincent Keymer.
Er ist einer von zwei deutschen Spielern im Masters. Der zweifache Europameister (das hat sonst noch niemand geschafft) und WM-Kandidat Matthias Blübaum ist der zweite Deutsche im Feld.
Neben Gukesh nehmen mit Erigaisi, Praggnanandhaa und Aravindh vier weitere Inder am Masters teil. Ebenfalls aus Asien stammen die Usbeken Nodirbek Abdusattorov und Javokhir Sindarov. Der Schwerpunkt des Spitzenschachs verlagert sich allmählich mehr und mehr nach Zentralasien – Indien, Usbekistan, Kasachstan, aber auch der Iran und die Türkei haben mehr und mehr starke Spieler.
Mit Yagiz Kaan Erdogmus spielt der derzeit beste 15-Jährige im Masters mit. Er kommt aus der Türkei. Dai Thai Van Nguyen ist jetzt der beste Tscheche. Hans Niemann repräsentiert den US-Verband. Anish Giri und Jorden van Foreest vertreten die Farben des Gastgebers im Masters, und schließlich spielt noch Vladimir Fedoseev mit, jetzt im slowenischen Verband zuhause. Seine Heimat Russland hat er nach dem russischen Angriff auf die Ukraine verlassen.
Dieser Videokurs enthält GM Anish Giris tiefe Einblicke und IM Sagar Shahs sachdienliche Fragen an den Super-GM. In Band 1 werden alle Eröffnungen nach 1.e4 behandelt.
Der 12-jährige Argentinier lebt nun in Spanien und wirkt schon unglaublich professionell und erwachsen. Man erwartet, dass er Abhimanyu Mishra als jüngsten Großmeister aller Zeiten ablösen wird. Oro ist auf einem guten Weg. Wenn nicht, spielt das auch keine Rolle, denn er wird ganz bestimmt seinen Weg bis in die Weltspitze gehen. Sein Plan ist, das Challengers zu gewinnen und im nächsten Jahr im Masters mitzuspielen.
Oro startete mit drei Siegen und zwei Remis und gehörte damit zum Führungstrio nach fünf Runden, zusammen mit Aydin Suleymanli und Andy Woodward. Gegen die Chinesin Lu Miaoyi zeigte der junge Weltklasse-Aspirant, was er kann, wobei die auch erst 15-jährige Chinesin durch eine Erkältung gehandicapt war.
Auf der anderen Seite des Erfolgs standen einige Zeit Erwin L’Ami und Eline Roebers. Erwin L’Ami begann mit drei Niederlagen, bevor er den Veteranen Vasyl Ivanchuk besiegen konnte.
Mit Erwin l'Ami stellt Ihnen ein ausgewiesener Experte alle Gambits vor, die es nach 1.e4 e5 gibt und zu kennen lohnt. Vom Frankenstein-Dracula Gambit bis hin zum Marshall-Gambit. Band 1 + 2 mit einer Gesamtspielzeit von über 10 Stunden!
Eline Roebers musste vier Niederlagen verkraften, gewann dann gegen Velimir Ivic eine schöne Angriffspartie, verlor aber die folgenden Partien.
Im Masters lagen nach fünf Runden Hans Niemann und die beiden Usbeken mit 3,5 Punkten vorne. Vincent Keymer gewann zum Auftakt gegen Anish Giri, verlor dann aber gegen Fedoseev und gegen Blübaum.
Nach einem Remis gegen Erdogmus holte Keymer gegen Aravindh seinen zweiten Sieg, glich seinen Score aus und legte mit einem Sieg über den Mitspitzenreiter Hans Niemann nach. In Runde sieben gab Keymer seinen nun positiven Score nach einer Niederlage gegen Abdusattorov wieder her. Es folgte ein Remis gegen Javokhir Sindarov. Mit 50 % ist Keymer sicher nicht zufrieden.
Blübaum ist einer von drei Spielern unter 2700 im Feld, hält bislang aber sehr gut mit. Nach Remisen gegen Aravindh und Niemann besiegte er Keymer. Dann verlor er jedoch gegen Sindarov. In den Runden fünf bis acht spielte Blübaum alle Partien remis. Die deutsche Nummer zwei ist schwer zu besiegen. Nach acht Runden liegt Blübaum wie Keymer bei 4 Punkten, mit einer Eloleistung von 2727.
Alleiniger Spitzenreiter ist Nodirbek Abdusattorov mit 5,5 Punkten, obwohl der Usbeke sich in Runde acht eine Niederlage gegen Giri leisten musste.
Thai Dai Van Nguyen und ein gut gelaunter Abdusattorov am Computer von Miechel Abeln
Ein sehr gutes Turnier spielt Erdogmus. Nach vier Remis und einer Niederlage gegen Sindarov holte der junge Türke Siege gegen Van Foreest und Erigaisi und liegt mit seiner Eloleistung fast bei 2780.
Die vier Inder überzeugen hier eher nicht. Weltmeister Gukesh hatte nach solidem Beginn in Runde sechs ein Blackout gegen Abdusattorov und ist Sechster bis Zehnter, mit 4 Punkten.
Trotzdem ist Gukesh der Spieler mit den meisten Fans.
Erigaisi, Praggnanandhaa und Aravindh haben noch weniger Punkte. Vielleicht ist es einfach zu kalt an der niederländischen Nordseeküste.
Im Challengers musste der bis dahin erfolgsverwöhnte Oro in den letzten drei Runden zwei Niederlagen hinnehmen und ist vom Turniersieg jetzt doch ein Stück entfernt. In Führung liegt nach acht Runden Marcandria Maurizzi, der die letzten drei Runden gewann, zusammen mit dem 16-jährigen Andy Woodward, beide mit 6,5 Punkten.
ChessBase schickt nach einer längeren Pause wieder ein Team nach Wijk, um mit einigen kurzen Videos und Interviews etwas Atmosphäre einzufangen.
André Schulz, Arne Kähler, Jeroen van den Belt, Ben Bartels, Nils Rhode. Es fehlt Pascal Lautenschläger, der schon abgereist war.
Zu Anfang der Runde dürfen die Journalisten mit Fotoakkreditierung auf der „Bühne“ ihre Schnappschüsse machen. Für die Spieler ist das etwas lästig, jeden Tag in einer Art Schaufenster zu sitzen und sich ablichten lassen zu müssen, aber sie ertragen es mit stoischer Geduld. Es hängt aber auch immer etwas mit der Turniersituation zusammen. Die Spieler mit gut gefülltem Punktekonto genießen die Aufmerksamkeit durchaus. Die punktlosen Spieler würden am liebsten unsichtbar sein. Die Aktivitäten im Pressezentrum nehmen im Laufe der Runde mehr und mehr an Fahrt auf. Erst herrscht noch Ruhe, dann rauschen die Spieler schließlich nach und nach herein. Fiona Steil-Antoni bittet die Gewinner der Runde für den Veranstalter zum Interview, dann geben diese je nach Laune und Müdigkeit auch dem Presse-Fußvolk Interviews.
Interview mit Fiona Steil-Antoni
Am Eingang des Pressezentrums befindet sich die Garderobe, auch für die Spieler. Man kann also alle abfangen und um eine Stellungnahme bitten. Die Verlierer der Runde schaffen es am Ende des Tages aber irgendwie, ihre Mäntel und Jacken abzuholen, ohne von Journalisten gesehen und angesprochen zu werden. Sie haben Tarnjacken oder machen sich sonst wie unsichtbar. Vermutlich schaffen sie es auch, das Haus durch einen Geheimgang zu verlassen, um nicht von den Autogrammjägern angesprochen zu werden.
Das kennen wir Schachspieler alle: Wer will denn schon über seine Niederlage sprechen...
22.01.2026 – Zu den vielen Highlights des Tata Steels Turniers in Wijk aan Zee gehören die Interviews nach der Runde, in denen Fiona Steil-Antoni mit den Spielern und Spielerinnen über ihre Partien spricht - einfühlsam, engagiert, gut gelaunt. Man lernt ein wenig über Schach und erfährt viel über die Gedanken- und Gefühlswelt von Spitzenspielern. Drei typische Beispiele… | Foto: Tata Steel Chess
18.01.2026 – Das Tata Steel Chess Tournament 2026 begann am 17.1.26 aufgrund einer Demonstration vor dem Spielort mit einer Verzögerung von 1,5 Stunden im niederländischen Wijk aan Zee. Kaum waren die Partien im Masters- und Challengers- Turnier gestartet, da stand auch schon ein Ergebnis fest: Hans Niemann siegte in nur 16 Zügen gegen Vladimir Fedoseev. Früh endete auch die Partie zwischen Vincent Keymer und Anish Giri. Durch eine Taktik wurde die Partie zugunsten von Keymer entschieden. Ein Highlight: World Cup Sieger Javokhir Sindarov erkämpfte sich ein Remis mit Weltmeister Gukesh. | Foto: Lennart Ootes/ Jurrian Hoefsmit, Tata Steel Chess 2026
Die Aljechin-Verteidigung ist ein eher seltener Gast im Turnierschach, vielleicht zu Unrecht. Die Praxis zeigt nämlich, dass Schwarz gegen die Hauptvarianten ganz gut gewappnet ist. Hier setzt das Autorenduo Luther/Jordan an und schlägt nach den Anfangszügen 1.e4 Sf6 2. e5 Sd5 3. d4 d6 eine giftige Antwort vor: 4.Lc4. Damit vermeidet Weiß die theoretisch zum Teil tiefe analysierten Hauptabspiele und versucht eine gesunde Stellung mit Angriffschancen zu erhalten. Die beiden Autoren setzen sich in ihrer Präsentation mit den Antworten …Sb6, …dxe5, …c6 und …e6 auseinander und zeigen auf, wie der Anziehende jeweils auf Vorteil spielen und den Gegner mit „giftigen“ Zügen unter Druck zu setzen kann. Ein für die Praxis leicht zu erlernendes Angriffsrepertoire für den Weißspieler!
Die Schach-Horizont-Erweiterung
Die perfekte Ausrüstung für 2026 mit dem aktuellen ChessBase-Programm’26, Megadatenbank, ChessBase Magazin und Premium-Account!
Der Kurs zeigt klare Figurenaufstellungen, zentrale Schlüsselfelder und typische Mittelspielpläne. Mit vielen Beispielen und einem Übungsteil lernen Sie, systematisch Druck aufzubauen – für ein modernes Italienisch-Repertoire auf Turnierniveau.
Anstatt Sie zum Auswendiglernen endloser Varianten zu zwingen, konzentriert sich Raja auf klare Pläne, typische Ideen und Angriffsmotive, die Sie ohne Verzögerung in Ihren eigenen Partien anwenden können.
FIDE World Cup 2025 mit Analysen von Blübaum, Donchenko, Shankland, Wei Yi u.v.a. Eröffnungsvideos von Blohberger, King und Marin. 11 spannende Eröffnungsartikel mit neuen Repertoireideen u.v.m.
GM Blohberger präsentiert in dieser zweiteiligen Reihe ein vollständiges Repertoire für Schwarz: praxisnah, verständlich, flexibel – statt seitenlanger Theoriewüsten gibt es klare Konzepte und leicht erlernbare Strategien.
GM Blohberger präsentiert in dieser zweiteiligen Reihe ein vollständiges Repertoire für Schwarz: praxisnah, verständlich, flexibel – statt seitenlanger Theoriewüsten gibt es klare Konzepte und leicht erlernbare Strategien.
GM Blohberger präsentiert in dieser zweiteiligen Reihe ein vollständiges Repertoire für Schwarz: praxisnah, verständlich, flexibel – statt seitenlanger Theoriewüsten gibt es klare Konzepte und leicht erlernbare Strategien.
49,90 €
Wir verwenden Cookies und vergleichbare Technologien, um bestimmte Funktionen zur Verfügung zu stellen, die Nutzererfahrungen zu verbessern und interessengerechte Inhalte auszuspielen. Abhängig von ihrem Verwendungszweck können dabei neben technisch erforderlichen Cookies auch Analyse-Cookies sowie Marketing-Cookies eingesetzt werden. Hier können Sie der Verwendung von Analyse-Cookies und Marketing-Cookies widersprechen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ihre Einstellungen zu Cookies für diese Website
Wir verwenden Cookies und vergleichbare Technologien, um bestimmte Funktionen zur Verfügung zu stellen, die Nutzererfahrungen zu verbessern und interessengerechte Inhalte auszuspielen. Abhängig von ihrem Verwendungszweck können dabei neben technisch erforderlichen Cookies auch Analyse-Cookies sowie Marketing-Cookies eingesetzt werden. Analyse-Cookies und Marketing-Cookies werden eingesetzt, solange Sie nicht durch eine entsprechende Einstellung widersprechen. Bitte beachten Sie, dass Ihre Auswahl dazu führen kann, dass die Funktionalität des Angebots beeinträchtigt wird. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Technisch erforderliche Cookies
Technisch erforderliche Cookies: Damit Sie navigieren und die Basisfunktionen bedienen können sowie zur Speicherung von Präferenzen.
Analyse-Cookies
Damit wir feststellen können, wie Besucher mit unserem Angebot interagieren, um die Nutzererfahrungen zu verbessern.
Marketing-Cookies
Damit wir relevante Inhalte und interessengerechte Werbung anbieten und auswerten zu können.